TokyoFlash: Unverständlich wie immer, aber noch leichter

TokyoFlash hat mit dem Modell Retsu mal wieder eine Armbanduhr auf den Markt gebracht, die ein erstklassiger Blickfang ist, als Zeitmesser aber nur demjenigen hilft, der über ein gerüttelt Maß an Abstraktionsvermögen verfügt. Acht Millimeter dünn, 40 Gramm schwer – das trägt sich am Handgelenk wie eine Feder.

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Halbgut gedachter Katzentransporter

Der Transport eines felligen Mitbewohners zum Beispiel zum Tierarzt ist nicht immer ein simples Unterfangen. Die Reaktionen auf den Anblick des Transportkäfigs reichen von panikartiger Flucht bis zum Frontalangriff mit ausgefahrenen Krallen. Also hat man sich dieses transportable Katzenbett einfallen lassen, das mit elektronisch gesteuerter Heizung für ein angenehmes Ambiente sorgt. Kaum ist der Stubentiger hineingeklettert, wird der Verschluss zugemacht, und gut isses. Warum die Idee nur halbgut ist? Naja, mein Kater jedenfalls wäre ganz schön angepisst … Ist halt keine Roboterkatze.

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Nacktputz-Alternative

Wer in frühester Jugend von sexuellen Phantasien geplagt wurde, in denen Mickey respektive Minnie Mouse eine wichtige Rolle spielten, dürfte sich durch diese beiden Figuren in eindeutiger Pose angenehm an diese prägende Phase erinnert fühlen. Dabei dienen die beiden unschuldigen Dinger doch einfach nur der Reinigung des Bildschirms! Zu diesem Zwecke sind sie bauchseitig mit einem Spezialtuch ausgerüstet, das man sanft über den Bildschirm reibt. Natürlich sind sie mit ihren Möglichkeiten damit noch nicht am Ende …

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Was weiß Steve Jobs von Safer Sex?

Steven Levy, für Newsweek in Sachen Technik zuständig, hat sich an Steve Jobs rangemacht und ihm von Mann zu Mann ein paar Fragen gestellt, die das komplizierte Zueinander der Geschlechter (manchmal auch des gleichen) betreffen:

Levy: Microsoft hat Zune angekündigt, die iPod-Konkurrenz, und erklärt, dass es bei dem Gerät vor allem um die Bildung von Communities geht. Macht Ihnen das Sorgen?

Jobs: Mit einem Wort: Nein. Ich habe im Internet die Demo gesehen, wie man ein Mädchen findet, das auch einen Zune benutzt, und ihr einen Song gibt, den sie dreimal abspielen kann. Bis man damit fertig ist, ist sie längst weg. Man ist viel besser dran, wenn man einen Ohrstöpsel herausnimmt und ihr ins Ohr steckt.

Aber Steve! Von fremden Leuten einen Ohrstöpsel in den Gehörgang gedrückt bekommen – da revoltiert ja mein Frühstücksei! Und außerdem – wo soll das enden? Was wird denn da als nächstes woanders hin gedrückt? Und nachher noch ohne Kondom? Bleiben wir dabei: Sexuelle Hygiene beginnt beim Ohrstöpsel!

[dj]

Hat man denn nirgendwo mehr seine Ruhe?

Offenbar will man uns nirgendwo mehr ein paar Minuten friedlicher Kontemplation gönnen. Spiele überm Urinal sind ja vielleicht noch lustig, aber Werbung im Händetrockner? In Australien, wo dieses Bild herstammt, ist das offenbar schon bittere Realität geworden, und offenbar schert sich auch niemand darum, dass das potentiell die Hygiene am Arbeitsplatz gefährdet. Wer wäscht sich schon die Hände, um dann die Wahl zu haben, die Örtlichkeiten entweder sacht tropfend oder nach einer Werbebeschallung zu verlassen.

[dj]

Putzige Tierchen


Mit dem Saugnapf am Monitor anbringen und bei Bedarf an der Kordel ziehen. Die Putzertiere wischen dann den Bildschirm mit ihrem weichen Bäuchen sauber. Hauptsache, die Mattscheibe ist flach, dann funzt das Ganze auch mit Fernsehgeräten. HIER für sieben US-Flöckchen zu haben. [bda]

[via digitaler lumpensammler]

Eisprung-Armbanduhr


Fünf Tage im Voraus zeigt dieses einer Armbanduhr nachempfundene Medgadget die fruchtbaren Tage im weiblichen Zyklus an. Es misst die Veränderungen im Schweiß bei bevorstehendem Eisprung. Kinderwunsch? Dann ran an den Mann der Wahl. Kinder – nein danke? Dann ist Verhütung angesagt. Für umgerechnet 80 Euralien. Allerdings ist in meinen Augen das Ding vom Design her eher scheußlich geraten… [bda]

Noch ein Fruchtbarkeits-Gadget auf Gizmodo

Neuartige alte Medien


DuraBooks… der Name sagt eigentlich schon alles, oder? Bücher, die halten, selbst wenn sie nass werden. Kein doppelt so dickes Buch mehr, nachdem es in die Badewanne geplumpst ist! Und es sind eine ganze Menge anderer Anwendungen für das neuartige Material vorstellbar: Kinderbücher, Kochbücher, Radfahrerkarten, Bücher für Schiffsreisen, Camping oder den Strandurlaub, Pornomagazine

Das synthetische Papier kann wieder eingeschmolzen und anschließend neu verarbeitet werden. Angeblich alles völlig ungiftig. Und da es die irdischen Baumbestände schont, wird das Material als “grün” gehandelt. Hmmm. Da müsste man halt wissen, wie das Ganze in der Herstellung aussieht. Dennoch: Eine super Erfindung! [bda]

[via ecogeek]

Bürogrillen mit Fernsteuerung


George Foreman, den Jüngeren vielleicht bekannt aus Homeshopping-Sendungen (George Foreman Lean Meat Fat Reducing Grilling Machine), den älteren vermutlich noch im Gedächtnis als gefürchteter Boxer mit sensationellem späten Comeback, hat erneut seinen Namen zu Vermarktungszwecken hergegeben. Wieder ein Grill, diesmal jedoch mit USB Stecker. Also etwas für Leute, die USB Ports im Überfluss haben und einfach nicht wissen, was sie damit nun anfangen sollen. Der iGrill kann aber noch mehr. Er hat ein Web-based Interface, mit dem man Rezepte und genaueste Angaben zur Grillzeit entsprechend des Grillgutes runterladen kann und das es einem erlaubt, das Ding fern zu steuern. Kochen in Abwesenheit ist somit möglich. [bda]

[via gadgets-weblog]

Baumhaus 2.0


Wow! Ecogeek hat drei koole Links für Baumhausfreunde zusammengetragen. Kein ganz billiger Spass, wie man sich denken kann. Aber was tut man nicht alles, um seinen Traum vom Elfenleben im Einklang mit den Baumfreunden zu verwirklichen. Allerdings bieten Daniels Wood Land (Kalifornien) manche Baumhäuser (eher Comic-Style mit schief eingepassten Fenstern und dergleichen) schon ab etwa 5600 Eurinchen an. Klar, wenn man unbedingt will, kann man auch ein paar Millionen ausgeben. Beispielsweise für die Luxusbaumhäuser der Treehouse Company, Schottland. Die Canopy Tree Houses der Firma O2 Sustainability (Bild) werden an Zweigen aufgehängt und liegen preislich bei um die 15000 Euralien. Schick. [bda]

[via ecogeek]