Schreibtisch-Zoo


Sehr schöne Lederaccessoires für den Schreibtisch aus Spanien. Die Amigos Serie von VacaValiente gibt es in vielen verschiedenen Farben, mit diversen Texturen. Alle aus argentinischem Rindsleder. Geliefert werden die fertig gestanzten Lederstücke zum selber zusammenbauen. Und man kann sich sogar ein ganz buntes Tier bauen. Hübsch und praktisch. [bda]

[via thecoolhunter]

Gib ma Wein bei de Fische!


Schickes Design, dieses Weinregal, macht aber irgendwie nachdenklich… Dieser Fisch steht ja (liegend) eher für Jesus, und das dann als Weinregal? Wo doch Alkohol das Blut des Teufels ist (Tabak ist sein Atem). Einzig strengkatholisch-konfessionskonforme Nutzung wäre somit als Lagerstätte für Messwein… Der Heide aber freut sich über dieses wunderschöne Barmöbel des britischen Designers Jona Hoad, der schon einige Erfolge mit Lampen/Lichtdesign zu verzeichnen hat. Sieht man dem Weinregal irgendwie auch an… ist von hinten beleuchtet auch ne tolle Lichtquelle. [bda]

[via cooking-gadgets]

Oxycyte: Mach Dir den Richards!

Blut und Rock’n’Roll ist ja eine eigenartige Kombination. Lemmy hat angeblich eine Bescheinigung, dass sein roter Saft amtlich anerkannt Gift ist, während es von Keith Richards heißt, dass er seine Plörre regelmäßig austauschen lässt.
Letzteres soll Dank Oxycyte bald in größerem Maßstab möglich sein. Das Kunstblut kann 50-mal soviel Sauerstoff absorbieren wie echtes Blut und wird derzeit als Ersatzstoff bei Notoperationen getestet, wo es oft zu Hirnschädigungen durch Sauerstoffmangel kommt. Das würde dann aber eher erklären, weshalb Bono … Was muss ich eigentlich immer auf diesem grundanständigen Iren herumhacken?

[dj]

Retro-Wechsel-Mikrophon

Red Microphones bringt mit Type A ein Retro-Röhren-Mikrophon auf den Markt, das einerseits an die goldenen Zeiten erinnert, als sich unsere Urahnen noch an den Schwänken von Hans Moser und Heiz Rühmann ergötzten, das andererseits aber durch austauschbare Aufsätze an die jeweiligen Aufnahmebedürfnisse angepasst werden kann. Der Preis ist noch nicht bekannt, soll nach Herstellerangaben aber (wie üblich) unter dem vergleichbarer Mikros liegen.

[dj]

Mehr Retro auf gizmodo.de

Es gibt ein Leben nach dem Fahrradunfall

Das würde Freund Christoph gefallen, der laufend neue Räder aus alten zusammensetzt und dann und wann auch schon mal ein Teil übrigbehält: Treeline ist offenbar mit einem ähnlichen Problem konfrontiert und stellt aus diesen Resten Lampen her. Ab 140 Dollar ist man dabei – oder man bastelt selbst und holt sich von Treeline lediglich „Inspirationen“.

[dj]

Mehr über Fahrräder bei gizmodo.de

Obst: Doch zu was Nutze!

Obst kann man nicht nur in einer eigens dafür vorgesehenen, sündhaft teuren Designer-Fruchtschale zur Aufzucht von Fruchtfliegen-Kulturen verwenden, man kann es dank ingeniöser Erfinderleistungen auch zum Betrieb der hier zu sehenden Uhr verwenden. Das ganze Kit inklusive Kabel, Halterung und Display ist für 14,95 Dollar erhältlich. Ansonsten bleiben wir dabei, dass Obst dubios ist, nichts auf Burger oder Pizza zu suchen hat und höchstens in schlimmen Nostalgiefällen für einen Toast Hawaii taugt.

[dj]

Digital-Notenständer für brave Musikschüler

Spätestens, seit Frank Zappa von uns gegangen ist, begegne ich öffentlich (d.h. auf einer Bühne) ausgestellten Notenständern mit einem gehörigen Misstrauen – genauso gut könnte man ein Transparent „Achtung! Ambitioniert!“ aufhängen. Das geht allerdings bei Musikern, bei deren Grundausbildung der Alkoholkonsum eine eher größere Rolle als das Notenstudium gespielt hat, mit schöner Regelmäßigkeit in die Hosen.
Nehmen wir daher freundlicherweise einmal an, dass dieser Notenständer für das Heimstudium klassischer Musik gedacht ist und uns gemeinem Volk daher niemals unter die Augen kommen wird. Wer sich an so etwas allerdings delektiert, bekommt für 1.400 Dollar ein Gerät mit einem 12-Zoll-1024×768-LCD-Bildschirm, auf dem man Noten betrachten kann, die man entweder selbst gescannt oder aus einer Bibliothek mit 85.000 Titel heruntergeladen hat. Umgeblättert wird per Pedaldruck, und wer sich Anmerkungen machen will (???), kann das per Tastatur, Stift oder Touchscreen tun. Außerdem speichert der Notenständer MP3s, Setlists und Fingertabellen und hat ein integriertes Metronom, unterstützt aber leider auch Satan MIDI.

[dj]

Doch lieber Bono trauen?

Ich tue es ungerne, aber da es um Euer Geld geht, gebe ich die Warnung unserer US-Kollegen weiter: Die Herrschaften, die hinter Other Red stecken, scheinen ein obskures Völkchen zu sein. Ein aufmerksamer US-Gizmodo-User hat festgestellt, dass der Betreiber einer der Firmen wohl ein Vorstrafenregister hat und dass die Domain des Projektes, das beglückt werden sollte, erst am 25.10. registriert wurde. Also doch besser: Entweder dem Bono-Heiligkeitssiegel vertrauen oder Hasch-Kekse von der netten Nonne kaufen, die von Tür zu Tür tingelt.

[dj]

Brando: MP4-Uhr zum Billigpreis

An die Vorstellung, mir Filmchen auf einem Mini-Display anzuschauen, werde ich mich wohl vor allem wegen fortschreitender Altersstarrheit kurzsichtigkeit nicht gewöhnen können, und so ist auch das 128×128-Display dieser Brando-Uhr nichts für mich. Der Rest aber klingt erfreulich: Wird über USB geladen, kann MP3, WMA und MP4, hat 1GB Speicher und kostet 98 Dollar. Obendrauf gibt’s noch Audio-Aufnahme (bis zu acht Stunden). Ich schätze mal, dass das die perfekte Zweituhr zu den Dick-Tracy-Teilen ist, die unser Held nutzen würde, wenn er temporär in einem Verlies landet und die Zeit bis zur endgültigen Erledigung der Schurken totschlagen will.

[dj]

Zune im Größenvergleich

Seien wir mal ehrlich: Die Größenunterschiede zwischen PMPs/MP3-Playern bewegen sich inzwischen doch in Bereichen, von denen wir vor gar nicht so langer Zeit nur zu träumen gewagt hätten. Das unterstreicht eigentlich auch diese Grafik von Sizeup nur noch. Klar ist der Zune am größten, aber wenn man bedenkt, dass der Unterschied nie auch nur einen Zentimeter beträgt, muss man ja auch mal sagen, dass das nicht wirklich viel ist. Schließlich kommt es ja nicht auf die Größe an, sondern darauf, was man damit macht. Und außerdem soll der Zune in der zweiten Generation, wo er kein Toshiba-OEM-Produkt, sondern eine Eigenherstellung sein wird, noch mal abspecken. Da hat er dann ja Steve Ballmer als Schönheitsideal.

[dj]