Gateways Winter PCs


Fünf neue Saisonmodelle von Gateway sind neu auf dem Markt angekommen, vier Desktops und ein Notebook. Die eMachine Desktop PCs haben alle NVIDIA GeForce 6100 Graphikkarten und PCI Express Slot. Preislich bewegen sich die Desktop-Modelle zwischen 350 und 550 Dollar. Darunter beispielsweise der T6420 Media Center PC mit AMD Athlon 64 3200+ Prozessor, 2 Gig RAM (auf maximal vier aufrüstbar), 200 Gig Festplatte.

Das eMachine Notebook ist nur über Walmart erhältlich und wird etwa 900 Dollar kosten. Die Daten hören sich nicht schlecht an. 15 Zoll Display, etwas mehr als zwei Kilogramm Gewicht, 80 Gig Platte, 512MB DDR RAM, integrierte WLAN-Karte, und Dual-Format / Double-Layer DVD Brenner. Das einzige, was man sich bei einem Kauf ganz genau anschauen müsste sind die Scharniere des Bildschirms. Da hat es wohl schon des öfteren Klagen gegeben. [bda]

Industrial Design und Klang wie handgespielt


Lautsprecher, Objekt, Geldanlage… Letztendlich muss jeder selber wissen, warum er (vielmehr: ob er) gut 6,5 Kilo Euren für ein paar Lautsprecher ausgibt. Der Klang soll jedenfalls fantastisch sein. Die Optik ist es auch, vorausgesetzt die zwei tönenden Wohnzimmer-Taucherglocken werden regelmäßig abgestaubt. Chrom verzeiht nämlich Nachlässigkeiten im Bereich Reinigung schnell nicht mehr und läuft an. Wenn man das weiß, dann sind sie allerdings geeignet, um für Ewigkeiten in verschiedenste Musikwelten abzutauchen… [bda]

Und noch ein iPod-Klon …


Geht aber in Ordnung: Der TPod neo 1G hat ein 1,5-Zoll-Display für Video-Wiedergabe (falls man Briefmarkenfilme mag), 1GB Flash-Speicher und unterstützt eine ganze Menge Video-Formate wie MTV/AMX, AVI, MPEG und WMV. Wer also seinen DAP vor allem für Video nutzt, sollte sich das Gerät der japanischen Thanko Corporation mal ansehen, zumal der Preis von 144 Dollar ziemlich OK zu sein scheint.

[dj]

Fast eine Uhr


Eine durchaus interessante „interkulturelle“ (so sagt man heute wohl) Erfahrung habe ich in der Zusammenarbeit mit Briten gemacht, die sich für Meetings mit der Zeitangabe „tennish“ verabredeten. Das bedeutet dann „so gegen zehn“, was konkret heißt, nie vor zehn, gegen elf ist wahrscheinlich, und wer um zwölf kommt, wird auch nicht schief angeguckt.

Dieser eher mediterranen Mentalität trägt die Talus AboutTime Rechnung, die zwar als Armbanduhr getragen wird, aber keinen Wert darauf legt, exakt zu sein. Es kann also „etwas nach 5 sein“ oder „Mittag durch“. Wer es trotzdem ganz genau wissen will, drückt auf die Krone und landet in der langweiligen Welt der genauen Zeitnahme.

Talus plant ein weiteres Modell, bei dem die Stundenzahl langsam von oben nach unten gleiten soll. Beide Uhren werden noch nicht produziert, und wahrscheinlich kann Talus ein wenig Zuspruch von allen gebrauchen, die ein etwas entspannteres Verhältnis zur Pünktlichkeit haben.

[dj]

RFID-Plattmacher


Für die einen mag RFID ja das nächste große Ding sein, für die anderen ist es der nächste Nagel im Paranoia-Sarg. Und deshalb hat sich ein schlaues Köpfchen, das von Verfolgungswahn geplagt wird, einen simplen Mechanismus ausgedacht, mit dem man RFID-Tags lahm legen kann.

Offenbar braucht man dafür nur Teile von einer Einweg-Kamera, mit denen man eine Art Mikrowelle bastelt, in der ein kleines EMP-Feld entsteht, das alle RFID-Tags in einem bestimmten Umkreis ausschaltet. Also wir müssen schon aus juristischen Gründen erklären, dass wir das aber gar nicht gutheißen können und uns schärfstens distanzieren.

[dj]

Robotersterben bei Sony


Dass es den Aibo erwischt hat, hatten wir ja schon vermeldet, aber offenbar muss auch QRIO, der dreiäugige Roboter, dran glauben. In der offiziellen Sony-Verlautbarung klingt das so:

Sony wird sich insgesamt auf drei Kerngeschäftsfelder konzentrieren: Elektronik, Spiele und Entertainment. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Profitabilität und strategischen Wachstumsmöglichkeiten. Unter diesem Aspekt wurde entschieden, dass der AIBO-Geschäftsbereich eingestellt wird. Sony plant keine speziellen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für AIBO- oder QRIO-Produkte. Die F&E-Aktivitäten für die elementaren Technologien (visuelle Erkennung, Spracherkennung) werden jedoch im Rahmen der Forschung an Künstlicher Intelligenz fortgesetzt. Das Wissen und die Technologien, die Sony in der Robotik erlangt hat, werden möglicherweise für künftige Sony-Produkte eingesetzt.

Erwischt haben soll es auch die QUALIA-Produktlinie, was mit dem QRIO-Ende zusammenhängen könnte.

Naja, das war es dann wohl mit den Sony-Robotern. Freuen wir uns auf günstigere LCD-Bildschirme.

[dj]

MTV macht’s auch für den iPod


Viacom hat sich entschieden, eine großangelegte Kooperation mit Apple einzugehen, und bietet 14-TV-Shows von Sendern wie MZV, MTV2, Comedy Central und Nickelodeon über den iTunes Music Store an.

Zu den Sendungen gehören Punk’d (was hat MTV eigentlich mit Punk zu tun?), South Park und SpongeBob SquarePants. Wer’s nötig hat, sich von dem Zeug auch noch mobil berieseln zu lassen …

[dj]

Unter der Dusche singen – lassen


Diese wasserdichten Lautsprecher von Pioneer namens AS-PS55 sind im Prinzip gutgemeint, aber noch nicht richtig durchdacht. Die kleinen, farbigen Plastikgeräte werden mit einem Haken geliefert, mit dem man sie irgendwo im Bad anbringt. Und dann?

Irgendwie muss man sie ja an einen Audio-Player anschließen, und der braucht dann ja wohl auch ein wasserdichtes Gehäuse. Das könnte kompliziert werden. Die Lautsprecher haben 35mm-Buchsen und benötigen vier AAA-Batterien.

[dj]

Halb sinnvoller USB-Taschenrechner

Nein, eigentlich ist ein Taschenrechner am USB-Anschluss nicht sinnvoll – schließlich findet man den auf jedem x-beliebigen Windows-Rechner im Zubehör. Die Existenzberechtigung des Kensington Acco besteht allein darin, dass man ihn auch als numerisches Tastenfeld benutzen kann, wenn einem zum Beispiel die Laptop-Tastatur zu klein ist.

Angesichts des Preises von 35 Dollar ist das zwar eine ausgesprochen exzentrische Lösung, aber dafür bekommt man außerdem ein LCD-Display, schicke 19 Tasten und ein einigermaßen geschmackvolles Design geboten.

[dj]

PSP-Firmware schon wieder geknackt


Langsam wird’s albern. HA><0RZ haben herausbekommen, wie man selbstgestrickte Software auf der PSP mit Firmware in der Version 2.50 laufen lassen kann, der Version, die ein bisschen älter ist als die aktuelle Version 2.60.

Da haben die harten DRM-Profis von Sony wohl einen Spitzenjob abgeliefert – hat glatt zwei, drei Tage gehalten. In der Zeit hat Sony garantiert Kohle ohne Ende gescheffelt. Bis dann irgendwer irgendwo eine MAME-Version von Burger Time auf seiner PSP gespielt hat. Und auf einmal tauchen überall diese fiesen kleinen Bastler auf, die mit der PSP-Firmware Dinge machen, die eigentlich gar nicht vorgesehen waren. Wenn das mal gut geht …

Vielleicht wäre es ja einfacher und für alle Seiten angenehmer, wenn Sony einfach aufhören würde, so ein Gewese um seine Firmware zu machen. Wem würde das schon wehtun?

[dj]