Draußen steht, was drin ist


Lexar denkt mit und hat einen USB-Stick namens JumpDrive Mercury entwickelt, der eine Anzeige hat, wie viel Speicher noch frei ist. Diese Information bekommt man auch, ohne dass der Stick überhaupt in einen PC gesteckt werden muss, so dass man sich von vornherein Enttäuschungen ersparen kann („oooohhhh … kein Platz mehr für die neuen Schweinebildchen…“).

Das Display kommt von E INk Corp und ist sowohl hauchdünn als auch unzerbrechlich (aber nicht gefühlsecht). Der Stick ist mit 1GB und 2GB Speicher erhältlich und wird auch mit kleineren Maßen als JumpDrive Firefly angeboten, und zwar mit 256 MB, 512 MB und 1GB.

[dj]

Konsumgläubige aller Länder…


…richten ab morgen wieder ihre Gebetsteppiche nach Westen aus und beten in Richtung Las Vegas. 2500 Aussteller aus 110 Ländern treffen sich dort zur mittlerweile 40. Consumer Electronics Show (CES), die über die Jahre zur größten Fachmesse für Verbrauchertechnologie angeschwollen ist. Auf der ersten CES im Jahr 1967, die in New York City stattfand, waren es gerade mal 200 Aussteller und 17500 Besucher.

Für dieses Jahr wird dagegen mit rund 130000 Pilgern gerechnet. Unser Gizmodist ds hat sich Knopfzellen in die Sneakers gestreut, ist auf Knien zum Flughafen gerobbt und mittlerweile, nach qualvoller aber demütig ertragener Enge der Economy-Class, im Elektronik-Mekka angekommen. Seine Eindrücke der einzelnen Glaubensbekenntnisse der Technologie-Gurus wird er in einem eigenen CES-Blog wiedergeben. Möge die Macht mit ihm sein und er nicht falschen Götzen anheimfallen… [bda]

Soooooo illegal


Wem das, äh, unautorisierte Herstellen von Sicherheitskopien nicht mehr den richtigen Adrenalinstoß versetzt, kann sich ja mal an Radarwarngeräte wagen. In welchem Maße die illegal sind, wissen wohl nur Anwälte genau, aber ich tippe mal auf ziemlich.

Dafür gibt es den Spaß jetzt auch in Farbe: Cobra hat angekündigt, dass die Modelle XRS9930 und XRS9830 beide mit einem Farb-Display mit Extreme Bright DataGrafix ausgestattet sind, auf dem Warnmeldungen und Icons für den Ladestand der Batterie und Signalstärke sowie ein Digitalkompass zu sehen sind. Die Geräte sind für 219,95 und 209,95 Dollar erhältlich.

[dj]

Picknick auf Rädern


Das mit dem „Essen auf Rädern“ hat ein Neuseeländer offenbar falsch richtig verstanden und einen motorisierten Picknick-Tisch entwickelt. Sonderlich glücklich sehen die Passagiere dieses Vehikels allerdings nicht aus – vielleicht haben sie ja auch schon eine Runde bei 100 km/h(!) gedreht. So schnell wird das Gefährt, das mit dem 400cc-Motor eines Honda-Motorrads angetrieben wird, nämlich.

Dass einem bei dieser Geschwindigkeit der Kartoffelsalat aus dem Gesicht fliegt, schert den Erfinder Brendon Macdonald, der auch schon den motorisierten Barhocker entwickelt hat, wenig. Er möchte halt mit seinen Picknick-Utensilien mobil bleiben, und wer sich als Gleichgesinnter an ihn wendet, kann sich einen ähnlichen fahrbaren Untersatz bauen lassen.

[dj]

Wer hat, der hat


Für schlappe 1,5 Millionen Dollar hat Omega diese Michael-Schumacher-Speedmaster-Uhr an Seine Hoheit Scheich Tamim bin Hamad bin Khalifa Al Thani verkauft, den Kronprinzen von Qatar.

Da das Geld für wohltätige Zwecke gespendet wurde, verkneifen wir uns mal weitere Kommentare und fragen lediglich, ob Schumi zum Dank jetzt ein paar Extrarunden im Wüstensand drehen muss.

[dj]

Roboter im Alltag


Halt, stopp! Beinahe hätte ich es völlig vergessen: Die wunderbaren Roboterwochen auf We-make-money-not-art haben dieses Video an meinen Schreibtisch gespült. Ich könnt ihn mir immer wieder anschaun. Thema: Alltägliches Leben unter Robotern. Unbedingt ansehen! Die Haltungen und die Fortbewegungsarten der Roboter sind so toll – ich krieg gleich ne Gänsehaut. Böse Zungen könnten allerdings einwerfen, dass das ja gemein ist, Roboter mit Punks zu vergleichen. Also, dass sie sich genauso erst einen Platz in der Öffentlichkeit erkämpfen müssen. Zuerst angestarrt (die Armen), dann übersehen… Tja, so wird’s aber laufen! Wie auch immer, viel Vergnügen mit diesem zweiten Filmchen heute und bis morgen! [bda]

Verkehrserziehung völlig verkehrt!


So, zum Abschluss eines langen Arbeitstages noch etwas Entspannendes für den Feierabend… Dazu muss ich ne kleine Geschichte erzählen: Eine Freundin meinerseits ist nach London übergesiedelt und arbeitet dort seither an einer Schule. Sie betreut dort Kinder, die aufgrund bestimmter Behinderungen eine Art Integrationshilfe brauchen. Sie erzählte mir, dass eine Kollegin ihrer Klasse den Auftrag gab, im Internet nach sogenannten Yes/No-Games zu suchen. Gefunden wurde ausgerechnet dieses Meisterwerk, das sich als “dyseducational road movie” bezeichnet. Wie treffend. Schließlich bringt das liebenswert hinterfotzige Filmchen alle Dos und Donts des Straßenverkehrs gründlich durcheinander. Und die Kollegin meiner Freundin hatte erst mal keine Chance mehr, einen auch nur annähernd normalen Unterricht weiterzuführen. Kein Wunder! Maz ab! Sinngemäß… [bda]

Innovationsspirale dreht sich weiter und weiter…


Noch gar nicht offiziell eröffnet, und schon überschlagen sich die Ankündigungen, was es denn alles auf der CES zu sehen geben wird. Beispielsweise dieser PC. Wie um Alles in der Welt ist die eher unbekanntere Firma namens Cybernet bloß auf die Idee gekommen??? Ein Platzsparender PC… Gab es das nicht schon vor zehn Jahren und hieß Amiga? Und wahrscheinlich hat Cybernet auch noch nie was von Apple gehört. Die hatten nämlich auch schon coole (wenn auch nicht ganz billige) Ideen. Sogar eine, die ganz ähnlich ist. Nur dass Apple den Computer hinter den Bildschirm gesteckt hat, anstatt ihn unter die Tastatur zu verlegen. Dieses naja, vielleicht nicht wirklich ästhetische Modell heißt ZPC-9000 (irgendwie ist sogar der Name oldschool), hat Intel Pentium 4 HT Prozessoren mit bis zu 3,2GHz Leistung, bis zu 2GB Arbeitsspeicher, 1BG Ethernet LAN, einen 7-in-1 Kartenleser, Touchpad mit zwei Knöpfen und und und. Mehr dazu demnächst, wenn er der Öffentlichkeit vorgestellt wird. [bda]

Wärmt das Herz und den Bauch


Mein Faible für Handarbeiten dürfte aufmerksamen Lesern nur unschwer entgangen sein. Deshalb hier noch ein Highlight mit Winterbezug: Die Künstlerin Bonni Reid hat auf ihrer Homepage neben Gemälden und Graphik auch eine Abteilung für Genähtes. Und dort finden sich diese tollen Dinger: Hüllen für Wärmflaschen! Sehen die nicht einfach klasse aus? Aber auch ihre Catnip-Kollektion kann sich durchaus ehen lassen. Viel Vergnügen beim Stöbern! [bda]

Die Welt bereisen und trotzdem Sofapupsen!


Ich zitiere mal sinngemäß Gonzojournalist und Autor Hunter S. Thompson: Hat man vor, sich voll und ganz einer Sache zu widmen, so neigt man oft dazu, extrem zu werden. Der Beweis: Diese beiden kanadischen Jungs hier. In einschlägigen Kreisen durchaus schon vor der Couchpotatoe-Fahrradtrip Geschichte namhafte Helden eines Kanu-Tandem-Trips, haben sie nun die Wohnzimmercouch mit auf Ausflug an die kanadischen Küstenregionen genommen. Tolle Fotos, tolle Idee! Und nicht so ein extrem ungemütlich wirkendes Innovationsmodell… [bda]