Sony-Speicherkarten: Schneller und größer

Nach Toshiba stellen nun auch Sony und SanDisk ein neues Speicherkartenformat vor, und zwar den Memory Stick Pro-HG. Der kann Daten mit bis zu 60MB/s übertragen und kommt auf bis zu 32GB Speicherplatz. Dummerweise ist auch hier die Abwärtskompatibilität nicht zu 100% gegeben, aber es wird wohl besser aussehen als beim Toshiba-Format: Kartenleser, die mit Memory Stick Pro-Karten zurechtkommen, sollen auch Pro-HG lesen können, allerdings nicht mit der neuen, höheren Geschwindigkeit. Pro-HG kommt im Laufe des Jahres 2007.

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XNA Game Studio Express kommt aus der Beta

Untypischerweise hatte Micrsosoft sich ja bei der Entwicklung von Spielen für die Xbox 360 recht großherzig gezeigt und mit XNA Game Studio Express jedermann (na ja, sofern man’s kann) die Möglichkeit geboten, eigene Spiele zu entwerfen. Das Produkt ist jetzt aus der Beta-Phase raus, und man kann es nun für eine Jahresgebühr von 99 Dollar downloaden und nutzen, wozu auch gehört, dass man die Games anderer Nutzer spielen kann. Die Schnupperversion kostet 49 Dollar für vier Monate.

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Sony: Alles wird gut

Der Sony-PropagandaministerKommunikationschef David Karraker hat mitgeteilt, dass jetzt alle Produktionsprobleme bei der PS3 beseitigt seien. Bis Weihnachten sollen 1 Million Stück ausgeliefert werden, was eine ziemlich dramatische Steigerung wäre, nachdem Marktforscher festgestellt haben wollen, dass im November keine 200.000 Stück über den Tresen gegangen sind. Da es bei uns ja sowieso noch länger dauert, müssen wir ja auch noch nicht in Hektik verfallen, sondern können in Ruhe abwarten, ob Herr Karraker die Wahrheit gesagt hat.

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„Ich bin Single, ich bin reich, willst Du meinen Körper?“

Es gibt doch immer wieder einen neuen Schlaukopf, der aus dem erschütternden sozialen Elend paarungswilliger Singles den einen oder anderen Euro (in diesem Fall: 29,95 GBP) zu schlagen versteht. Zum Beispiel mit dem Singelringen, dessen Träger/in signalisiert, durchaus abschleppwillig, da ungebunden, zu sein. Dadurch, dass man/frau auch schon die erwähnten 30 GBP hingelegt hat, hat man sich als solvent zu erkennen gegeben, und wenn beim ersten Mal eine gewisse Schüchternheit auf beiden Seiten dazwischenkommt, hinterlässt man einfach den Code des Rings, der Zugang gewährt zu einem Online-Profil, in das man tunlichst Photoshop-Kreationen („Ich und mein Haus“, „Ich und meine Yacht“, „Ich und mein Auto“ „Ich und Dieter Bohlen“) einstellt.

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Kinobett: Nie wieder aufstehen

Wenn man das Ruf Cinema jetzt noch in der Traumküche aufbauen könnte, hätte man eigentlich alles beisammen, da die Liegestatt mit integrierter ausfahrbarer Projektionsfläche und Fächern für DVD-Player, Konsolen etc. die bisher wohl eleganteste Lösung ist, die notwendigsten Entertainment-Elemente ins Bett zu integrieren. Das einzige, was zu fehlen scheint, sind die eingebauten Lautsprecher.

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Grüner Daumen Handschuh

Die Bionic Gloves sehen zwar sehr futuristisch aus, verleihen aber keine Superheldenkräfte, sondern helfen lediglich dabei, Gartenarbeiten zu verrichten (das ist das mit Blumen und Sträuchern und so). Wer sich für so etwas begeistern kann, bekommt die High-End-Version des klassischen Gummihandschuhs, bei der Chiropraktiker darüber gewacht haben, dass alle Elemente optimal platziert wurden und man Unkraut wahrhaft ergonomisch ausrupft.

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Wii-Skins: Aus neu mach alt

Wer sich zurücksehnt in die Frühzeit der Konsolen, kann seiner Wii eine nostalgische Verkleidung verpassen und sich so in die unbeschwerten, glücklichen Tage der Kindheit zurückversetzen, als die Bilder noch pixelig über den Bildschirm ruckelten und man nach zwei Stunden Spielen nicht diesen unbezähmbaren Zwang verspürte, die halbe Menschheit ausrotten zu müssen. Der Retro-Trip kostet 15 Dollar.

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Chinesische iPhone-Kopie: Danebengegangen

So bewundernswert die anscheinend unerschöpfliche Energie der chinesischen Hersteller bei der Produktion von Kopien ist: Nein, es langt nicht, einfach noch ein Clickwheel auf ein ansonsten strunzhässliches Handy zu packen, um es dann als iPhone zu verkaufen. Ein bisschen mehr sollte man schon ins Design investieren, wenn man den Rest der Welt mit Millionen dieser Geräte überschwemmen will.

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Handy in essbar

Auch in der Marzipanproduktion ist man in der Moderne angekommen und will sich nicht mehr auf Schweine, Stadttore etc. als Formvorlagen beschränken. Nein, heutzutage darf es auch ein Handy sein: 100 Gramm schwer und von J.G. Niederegger. Fett. Wirklich fett. Fetter als Plastik jedenfalls.

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