Philips BDP9000: Echt mal lieber `ne PS3

So oft man sich ärgert, wenn man mal wieder davon abgehängt wird, was in Japan und in den USA schon auf dem Markt ist, so oft verschont es einen dann doch auch wieder vor Fehlkäufen. Die ersten Tests des Blu-ray-Players BDP9000 haben vor allem im Vergleich zur PS3 ergeben, dass man sich das Teil lieber sparen und statt dessen eine PS3 kaufen sollte, die auch noch billiger ist. Der Player unterstützt beispielsweise nicht einmal HDMI 1.3 oder Audio-Formate wie Dolby Digital Plus oder Dolby True HD. Also: warten bis zu a.) CES, b.) CeBIT, c.) PS3-Einführung in Deutschland.

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12-Zoll-MacBook: Echte Specs oder nicht?

Das von vielen Gerüchten umwehte 12-Zoll-MacBook scheint Form anzunehmen. Bei Mac OS Rumors ist man sicher auch schon über die Specs sicher, die aus „vertrauenswürdigen Quelle in Asien“ (heißt die Yakuza jetzt so?) und Cupertino durchgesickert sein sollen: 2,16 oder 2,33 GHz Core 2 Duo, 1GB RAM (bis 3GB aufrüstbar), ATI Radeon Mobility X1600 oder Nvidia Go 7600, acht Stunden Akku-Laufzeit. Mächtig gewaltig, das Ganze, und entweder maßlos übertrieben oder mindestens noch nicht 2007 zu haben. Sag ich mal.

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Casio: Auch mal was für Traditionalisten

Für die Gemeinde der old school-Uhren-Fans, die mit dem neumodischen Zeug nicht zurechtkommen, hier mal ein echtes Retro-Teil: die Casio Magic Watch. Kommt allerdings (leider?) auch nicht ohne Zugeständnisse an die Moderne aus: Der Zauberer Tomohiro Maeda hat fünf Tricks entwickelt, die auf der Uhr installiert sind und mit deren Hilfe man beispielsweise eine Zahl erraten kann, an die jemand anders denkt. Womit man sich wiederum in den Retro-Cocktail-Lounges dieser Welt schnell in den Mittelpunkt spielen kann.

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Mundgeruch zum Mitnehmen

Wir haben hier ja schon viel Verständnis für Menschliches-Allzumenschliches, aber weshalb jemand den Atemgeruch eines anderen Menschen mit sich herumtragen möchte, um von Zeit zu Zeit daran zu schnuppern, will sich nicht erschließen. OK. Beim ersten Mal kann das mit dem Pusten noch romantisch sein, und man kann auch den Namen des/der Angebeteten eingravieren lassen, aber danach …? Dann schon eher Verständnis für David Beckham, wenn der in der Wäsche seiner Frau rumläuft.

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Ministry of Sound: iPod-Verpackung mit Lautsprecher

0,6 Watt sind eigentlich nicht allzu viel Leistung, dürften aber ausreichen, um alle zu nerven, die sich in zwangsweise (zum Beispiel in der U-Bahn) in der Nähe des Besitzers dieser Schutzverpackung mit integriertem Lautsprecher befinden. Das iPod-Zubehör zu 24,99 GBP kommt von Ministry of Sound, was impliziert, dass der Label-bewusste Käufer eher Freund des Bummbumm-Gestampfes ist als dass er filigranes Gitarren-Feedback liebt.

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Der elektronische Scrabble-Schiedsrichter

Spätestens am zweiten Weihnachtsfeiertag im Kreis der Familie ist die Verzweiflung in der Regel so groß, dass man sogar einwilligt, Scrabble zu spielen. Das führt dann schnell dazu, dass sich die ohnehin angestauten Aggressionen in Streitereien darüber Bahn brechen, ob es ein bestimmtes Wort nun wirklich gibt oder nicht. Hier hilft das offizielle elektronische Scrabble-Wörterbuch (einstweilen leider nur auf Englisch), das als digitaler Schiedsrichter eingreift und die Spieler auf die Plätze zurückverweist. Ich für meinen Teil würde dagegen empfehlen – wenn es schon um didaktische Spiele geht-, in den Kosmos der Außenpolitik einzutauchen.

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Schnösel-Lautsprecher

Ob Handy, ob iPod-Lautsprecher: Für die überalimentierten Schnösel dieser Welt zählt in erster Linie die Verpackung und nicht der Inhalt. Sollen sie sich also einen hundsgewöhnlichen iPod-Lautsprecher in die Designer-Bude stellen und sich einbilden, der sei etwas Besonderes, weil Dunhill ihm einen Krokodilleder-Überzug verpasst hat. Wieviel der genau kostet, ist bei Dunhill nicht rauszukriegen, aber man darf sicher sein, dass der Preis der Lautsprecher an sich um ein Mehrfaches übertroffen wird.

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Sound aus der Steckdose

Diese Mini-Lautsprecher mit dem klanvollen Namen Plug & Enjoy sind erst mal noch ein Entwurf: Die Kleinteile mit UKW-Empfänger werden in die Steckdose gestöpselt und sollen für optimale Klangverteilung im Raum sorgen, Und wer’s gerne lauter hat, packt eine ganze Steckerleiste voll.

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SmartClose: Macht alles auf einmal zu

Jeder PC-User kennt das Gemeckere von Windows, wenn man den Rechner runterfährt, ohne alle Anwendungen geschlossen zu haben. SmartClose, ein Freeware-Programm, sorgt dafür, dass künftig Ruhe ist im Karton: Ein Klick, und alles ist zu. Und noch besser: SmartClose macht einen Snapshot der geöffneten Programme, so dass man sie später genau so wieder öffnen kann, wie man sie verlassen hat.

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Leucht- und Schreib-USB-Stick

Ich vertrete ja gerne die Theorie, dass fast alles, was einem an seltsamen Produkten, Vorschriften etc. im Leben so begegnet, einen Hintergrund im realen Leben hat. Wenn etwa in einer Liverpooler Sauna ein Schild hängt, dass hier das Rasieren verboten sei, spricht viel dafür, dass dies ein Gast zum Unwillen aller anderen an nämlichem Orte versucht hat. Ähnlich dürfte es sich bei diesem USB-Stick mit Taschenlampe und Schreibstift verhalten. Ich tippe mal: Nachts `nen fremden Wagen angebeult, Schaden begutachtet, Zettel hinterlassen und dann zuhause den Rausch ausgeschlafen.

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