Slam-D(r)unk mit Lightshow


Genau das hat uns damals gefehlt! Es gab Zeiten, da wurde bei uns gern und oft Slammer getrunken. Manche sagten auch Torpedo oder Rapido dazu: Man gießt Tequila in ein Shotglas, kippt irgend ein Sprudelwässerchen (beispielsweise Ginger Ale) dazu, legt einen Bierfilz auf die Glasöffnung, nimmt Glas und Filz mit einer Hand und haut das gedeckelte Glas mit Wucht auf den Tresen (= slam). Das Getränk schäumt durch den Schlag wie wild und muss sofort, noch während des Sprudelns, auf ex getrunken werden. Das hat gepfiffen wie blöd, glaubt mir.

Vielleicht ist das unter richtig jungen Menschen noch immer Mode, denn an der University of Pennsylvania haben Undergraduates ein Shotglas entwickelt, das etwa sechs Sekunden nach einem “Slam” aufleuchtet. Im Glasboden ist ein LED Lämpchen und eine Batterie untergebracht und das satinierte Glas schaut ziemlich schick aus. Verspricht neues Leben für alte Trinkspiele und kann online bestellt werden. Auf der Webseite gibt’s auch noch Rezepte und vieles mehr. [bda]

Das bisschen Luxus muss sein


Western Digital hat eine neue Winz-Festplatte nach einem Luxus-Artikel benannt: Die Caviar SE16 bietet 500GB, eine Übertragungsrate von 300MBps, dreht sich mit 7200RPM und hat 16 MB Cache. Aus dem Rahmen fällt die Festplatte, weil Western Digital eine Technologie namens WhisperDrive verwendet, die das Festplattengeräusch dämpft, allerdings auch etwas Performance kostet. Wer sanfte Töne wichtiger findet als Geschwindigkeit, ist mit 349 Dollar dabei.

[dj]

Nein – nicht für die dritten Zähne!


Das japanische Unternehmen Corega hat wahrscheinlich nicht den besten Namen erwischt, präsentiert dafür aber ein cooles Telefon, das 100% Skype-kompatibel ist. Das CG-USBPHO1 funktioniert mit USB 1.1 und hat Echounterdrückung, um die Gesprächsqualität zu verbessern. Installations- und Hilfe-Informationen werden per CD mitgeliefert; der Preis liegt bei 36 Dollar.

[dj]

HP macht auf cool


Wenn’s mal wieder raucht und dampft auf der Server-Farm, bestellt sich der System-Administrator das neue Wasserkühlungssystem von HP.

Dann kann er gemütlich weiter Doom spielen, während das kühle Nass dafür sorgt, dass keinem Server heiß wird. Das Kühlsystem passt allerdings nur auf das HP 10000 G2 Universal Rack, das 1.200 Dollar kostet. Und wenn die Temperaturen trotzdem unangemessen steigen, kann es mit der Administrations-Software von HP kommunizieren und davor warnen, dass es gleich richtig warm wird.

[dj]

Der japanische Roboter kommt zurück


Nachdem Sony sich aus dem Geschäft mit Robotern zurückzieht, springen Wissenschaft und Forschung ein: Das National Institute of Advanced Industrial Science and Technology arbeitet an der Entwicklung des HRP-2 Promet, der zwar irgendwie aussieht wie Boba Fett mit Verstopfung, dafür aber verspricht, sich im Haushalt nützlich zu machen.

Heißt: Der etwa 1,5 Meter hohe Roboter soll auf Sprachbefehle wie „hol Bier aus dem Kühlschrank“ reagieren und den Fernseher an- und ausschalten können. Damit hat er ja schon wesentliche Voraussetzungen erfüllt. Dass er dreidimensionale Bilder generiert, um sich durch die Wohnung zu navigieren, mag Technik-Freaks interessieren; für den Rest der Menschheit dürfte es wichtiger sein, dass er im Kühlschrank auch das kalte Bier findet.

[dj]

Setzt Dell künftig auch AMD Chips ein? Vielleicht…


Reporter der Nachrichtenagentur Reuters vermuten, dass Computerhersteller Dell künftig auch AMD Prozessoren verwenden wird. In einem Interview sagte Michael Dell, dass die Firma zwar seit Jahren ausschließlich Intel Chips verwende, das solle aber nicht heißen, dass Dell von Intel zu strenger Monogamie verpflichtet worden sei. Vielmehr handle es sich bei dieser Geschäftspartnerschaft um eine Art offene Ehe. Es sei durchaus vorstellbar, dass Dell eventuell aus Kostengründen auf AMD Chips zugreifen werde, zumal diese auch schneller seien. [bda]

Audio-Rekorder im Kleinformat


Einen High-Quality Audio Rekorder von der Größe eines iPods herzustellen ist anscheinend gar nicht so leicht. Eridol legt aber mit dem R-09 zumindest schon mal ein Teil vor, das den Weg dahin markiert. Statt auf CF, wie im Vorgängermodell MicroTrack, wird beim R-09 auf SD-Karte aufgenommen. Außerdem wurde beim R-09 auf zwei AA Batterien als Stromversorgung gesetzt und nicht mehr auf Lithium-Ionen-Akkus. Das integrierte Mikro soll von exzellenter Qualität sein. Noch ist der Audio Rekorder nicht auf dem Markt, lediglich vorgestellt wurde er, letzte Woche auf der California Music Show. [bda]

Wider den Liftstau: Aufzug befördert grüppchenweise


Fujitech America hat eine neue Generation von Fahrstühlen angekündigt. Die innovativen Lifts sollen in der Lage sein, Menschen mit gleichen Wegen zusammen zu gruppieren. Das wiederum soll Wartelobbys entlasten, in denen sich zu Stoßzeiten die Menschenmassen derart stauen, dass keiner mehr irgendwohin kommt. Dementsprechend soll das innovative System “Destination Floor Guidance” heißen. In Seattle kommt das System bereits im Metropolitain Park West Tower zum Einsatz. Der nächste Aufzug, der auf das neue Fahrstuhl-Leitsystem umgerüstet wird ist im New York Times Building in Manhattan. [bda]

Gateways Winter PCs


Fünf neue Saisonmodelle von Gateway sind neu auf dem Markt angekommen, vier Desktops und ein Notebook. Die eMachine Desktop PCs haben alle NVIDIA GeForce 6100 Graphikkarten und PCI Express Slot. Preislich bewegen sich die Desktop-Modelle zwischen 350 und 550 Dollar. Darunter beispielsweise der T6420 Media Center PC mit AMD Athlon 64 3200+ Prozessor, 2 Gig RAM (auf maximal vier aufrüstbar), 200 Gig Festplatte.

Das eMachine Notebook ist nur über Walmart erhältlich und wird etwa 900 Dollar kosten. Die Daten hören sich nicht schlecht an. 15 Zoll Display, etwas mehr als zwei Kilogramm Gewicht, 80 Gig Platte, 512MB DDR RAM, integrierte WLAN-Karte, und Dual-Format / Double-Layer DVD Brenner. Das einzige, was man sich bei einem Kauf ganz genau anschauen müsste sind die Scharniere des Bildschirms. Da hat es wohl schon des öfteren Klagen gegeben. [bda]

Industrial Design und Klang wie handgespielt


Lautsprecher, Objekt, Geldanlage… Letztendlich muss jeder selber wissen, warum er (vielmehr: ob er) gut 6,5 Kilo Euren für ein paar Lautsprecher ausgibt. Der Klang soll jedenfalls fantastisch sein. Die Optik ist es auch, vorausgesetzt die zwei tönenden Wohnzimmer-Taucherglocken werden regelmäßig abgestaubt. Chrom verzeiht nämlich Nachlässigkeiten im Bereich Reinigung schnell nicht mehr und läuft an. Wenn man das weiß, dann sind sie allerdings geeignet, um für Ewigkeiten in verschiedenste Musikwelten abzutauchen… [bda]