Italienisches Licht-Design-Puzzle


Ich muss gestehen, Leute die sich in ihrer Freizeit ausgiebig stupidem Gepuzzle hingeben, sind mir suspekt. Wahrscheinlich allein deshalb, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass das zusammensuchen meherer tausend Teile grellbunter Landschafts- oder Gebäudeansichten noch etwas anderes als gähnende Langeweile hervorrufen könnten. Und doch bin ich großzügig gestimmt und bereit, zumindest dieses Lichtpuzzle für mehr als nur ok zu befinden. Allerdings nicht, weil die Teile, deren Zahl durchaus übersichtlich gehalten wurde (Das Starterpaket hat zwei),schenll zusammengesteckt sind. Sondern weil ich die PZL-Lampen in italienischem Design äußerst ansprechend finde, auch schon in geringer Anzahl. Und wer unbedingt will, kann ja an der Wand hochpuzzlen. Is doch wesentlich schicker, als Neuschwanstein in fünftausen Teilen. [bda]

[via The Cool Hunter]

Die bewegte Briefmarke


Könnte mir vorstellen, dass Briefe mit diesen Briefmarken gar nicht oder nur sehr verzögert ankommen. Die Verlockung wäre sicherlich nur zu groß, sich mit der Marke beim Familien-Philatelisten einzuschmeicheln (oder zumindest dort damit anzugeben). Oder sind die Marken von Haus aus lediglich als Sammelobjekte gedacht und gar nicht für Frachtzwecke bestimmt? Die Wundermarke stammt aus dem niederländischen Design Studio Solar. Für den Filmeffekt verwendeten die Designer zwölf aufeinander folgende original Fernseh-Einzelbilder. Es gibt sogar zwei dieser bewegten Briefmarken. Eine zeigt das Siegrennen von Ard Schenk 1972 in Sapporo, die andere den Sieglauf von Yvonne van Gennip in Calgary 1988. Für 39 Cent pro Stück Hier zu bestellen. [bda]

[via WMMNA]

PMP mit Linux-OS: Aigo MP-335


So. Langsam aber sicher fangen alle schon mal an, uns den Mund bezüglich CeBIT wässrig zu machen. So auch Generation MP3, die einen PMP auf Linux-Basis angekündigt haben. Aigo MP-335 ist der Name des Neuzugangs in der PMP-Szene, der auf der CeBIT vorgestellt werden soll. Er unterstützt MP3, WMA, MPEG-1/2/4, AVI, Xvid, Divx und Textdateien. Der betont nette Winzling (“enjoy your life……”) hat ein vier Zoll TFT-LCD und ist zunächst nur für den europäischen Markt gedacht. Bislang noch kein Wort zum Preis. Zut! [bda]

Klein, kleiner, Lumix!


Zwei neue, sehr interessante Lumix Versionen aus dem Hause Panasonic… mieziklein, so wie es sich im Jahr 2006 gehört. Die DMC-TZ1 (links) brüstet sich, die weltkleinste zehnfach Zoom Kamera zu sein. Hört sich auch alles ganz gut an: Leica Linsen, Bildstabilisierung und hohe Lichtempfindlichkeit durch Venus Engine III LSI. Außerdem ein zwoeinhalb Zoll LCD und an die 250 Bilder, bis der Speicher erst mal voll ist. Soll ab März für um die 350 Dollar zu haben sein. Schade eigentlich, dass sie vollautomatisch ist…

Die Kleinigkeit rechts im Bild ist eine sechs Megapixel Prinzessin namens DMC-FX01, neues Mitglied der FX Familie. Mit sagenhaften Brennweiten ab 28 Millimeter Weitwinkel. Dreikommasechsfach Zoom, beschleunigter Bereitschaft, Hochempfindlichkeits-Modus und natürlich auch OIS. Ebenso ab März für ebenso 350 Dollar. Schick. [bda]

Besser spät als nie… Ein Orden für Ralph Baer!


Der Vater des Videospiel Urgesteins Pong, Ralph Baer, ist zu späten Ehren gekommen. Aus der Hand des amerikanischen Präsidenten durfte er gerade im Weißen Haus den Orden “National Medal of Technology” entgegennehmen. Der 1922 in Deutschland geborene und 1938 in die USA ausgewanderte Baer gilt als Erfinder der Videospielkonsole. Das Computerspiele Museum datiert das Patent auf 1968, die Süddeutsche verlegt das Ganze zwei Jahre nach hinten. Egal. Möge sich Baer noch lange an seinem Orden (und seinen Patenten) erfreuen. Glückwunsch! [bda]

[via sz wissen]