Für gut situierte Globetrotter: Das Toughbook CF-Y4


Sehr schick aber auch etwas teuer, was Panasonic da unter dem Namen Toughbook CF-Y4 ab Mai “Projektkunden” für knapp 2800 Euren verticken will. Ein ultraleichtes (1530 Gramm!), lüfterloses und dabei recht robustes Notebook, das auch noch mit Akkulaufzeiten von bis zu 6,5 Stunden aufwarten kann. Grund dafür ist bei der ULV CPU (Ultra-Low-Voltage-CPU) zu suchen (Pentium M 778 mit 1,6 GHz). Das 14,1 Zoll Display hat eine Auflösung von 1400×1050 Pixeln (SXGA). Dazu kommen 512MB RAM (auf ein Gig aufstockbar), eine 60 GB Festplatte und WLAN Unterstützung (802.11 a/b/g). Und Panasonic legt noch nen SD Kartenleser und einen PC-Karten Slot drauf. Für jemanden, der wirklich ständig unterwegs ist (und viel Geld damit verdient), durchaus eine Überlegung wert. [bda]

[via golem]

Telefonieren mit Windenergie!


In Indien hat ein findiger Student eine miezikleine Windmühle entwickelt, mit der man sein Handy aufladen kann. Bei seiner Erfindung dachte Shri N. V. Satynarayana, so der Name des Studenten, sowohl an die Kostenersparnis im Vergleich zu anderen Lademöglichkeiten, als auch an Ressourcen schonende Energiequellen wie eben die Windkraft. Würde sagen, da fehlt nur noch die Halterung außen am Auto und ssssssssssssss – Handy vollgeladen! Ich hoffe, der Erfinder kann seine prima Erfindung auch prima vermarkten und lässt sich nicht über den Tisch ziehen. [bda]

Jump Across The Border


Was ist das? Ein Design/Kunst Projekt? Oder doch eher ein subversives Politstatement? Die gebürtige Argentinierin Judi Werthein hat jedenfalls alle erforderlichen Hilfen und Symbole in ihr Design eingearbeitet, um unter beidem geführt werden zu können. Brincos heißen diese Laufschuhe speziell für illegale Grenzgänger, die von Mexiko aus in die USA gelangen möchten. Eingearbeitet sind ein Kompass, eine Taschenlampe, sogar Karten der beliebtesten illegalen Einwanderungsrouten. Der Name Brincos leitet sich vom spanischen Verb brincar (springen) ab und meint unverblümt den Sprung über die Grenze. 1000 Paare hat die Künstlerin davon anfertigen lassen. Der Großteil wird in einer teueren Boutique in San Diego für 215 Dollar pro Paar verkauft, 50 Paare gingen vorab direkt an Migranten, kostenlos wohlgemerkt. Werthein lebt übrigens seit 1997 selbst in den USA – legal. [bda]

[via wmmna]

Betrachtungswinkel raus = Privatsphäre rein!


Will man unbemerkt auf dem Video iPod seine Lieblingspornos während einer Straßenbahnfahrt anschauen, so muss man schon Glück haben, wenn man einen Platz gänzlich ohne Sitznachbarn ergattert. Damit sich Pornofreunde künftig voll und ganz an ihrem aufregenden Hobby (dem öffentlichen Pornoglotzen) erfreuen können, hat Digital CowBoy einen Pricacy-Filter für den Video iPod gebastelt. Er bewirkt, dass das Bild nur direkt von vorne betrachtet sichtbar ist. Von seitlicher Ansicht ist dann nur ein schwarzes Display zu sehen und keiner kommt drauf, was für ein seltsamer Freak Du bist… [bda]

In die Röhre schauen!


Eine hübsche Regalidee, die mich ein wenig an die gestapelten Autoreifen von Peter Fischli und David Weiß erinnert. Flexi Tube Ist ganz einfach und beliebig zusammen zu bauen. Ein echter Hingucker und dazu noch praktisch. Kommt übrigens aus der deutschen Designschmiede Kisskalt. Kein Preis auf deren Seite zu finden, das verheißt allerdings nichts Gutes… [bda]

[via kisskalt]

Ein Knopfdruck – und ganze Bücher scannen!


Atiz legt hier den Grundstein vor für eine Geschäftsidee, die allerdings eine Eigenkapitalspritze braucht. Rund 30000 Euren genügen schon. Dann darf man den weltersten Buch-Scanner im Desktop-Format sein eigen nennen und für sich arbeiten lassen. Der BookDrive scannt automatisch und in Farbe, blättert seitenschonend selber um und kann zur Not auch transportiert werden. Wenn man sich die Illustration von Atiz ansieht, dann ist auch sonnenklar, was man damit anstellen kann, sofern man einen Windows XP Computer hat: Bücher illegalerweise einscannen, ins Netz stellen, wo andere sie gegen Gebühr runterladen können. Dieses Business floriert allerdings nur so lange, bis die Kunden wiederum ihre Buchdownloads illegalerweise umsonst im Netz verbreiten (oder gegen eine weitaus geringere Gebühr). Ab März kann’s los gehen. [bda]

Kein Diebstahl – Aber so was ähnliches!


Dies ist eine wirklich erschütternde Geschichte. Eine junge Dame, Judith, hatte Hawaii besucht und dort prompt ihre Kamera verloren. Besonders ärgerlich war der Verlust, da sich auch noch mehr als 500 Fotos auf der internen Speicherkarte befunden hatten. Um so erfreuter war Judith, als ein Park Ranger bei ihr zu Hause anrief, der ihr mitteilte, dass die Kamera von jemandem gefunden wurde.
Bereits ein Telefonat später hatte sie in Erfahrung gebracht, dass ein Paar aus Kanada ihre Kamera gefunden hatte, diese aber bedauerlicherweise dem kürzlich an Diabetes erkrankten Sohn überlassen hätten… Judith jedenfalls akzeptierte diese armselige, Mitleid heischende Ausrede, bemühte sich lediglich um ihre Aufnahmen und wollte zu ihrer Speicherkarte eine kleine Entschädigung für die ehemals 500 Dollar teure Digitalkamera in Höhe von grade mal 50 Dollar.
Zwei Wochen später bekam sie tatsächlich Post. Inhalt des Päckchens: Ihre Aufnahmen auf CD gebrannt. Dem darauf folgenden hitzigen Telefonat konnte Judith entnehmen, dass die Speicherkarte schließlich für die Kamera benötigt würde und dass sie froh sein könne, überhaupt etwas zurück zu bekommen…
Das widerspricht wahrscheinlich nicht nur meinem Gerechtigkeitsempfinden, auch wenn es natürlich Judiths Pflicht gewesen wäre, auf ihr Zeug aufzupassen. Ich denke, hierzulande hätte sie auch eine Chance, den Finder zur Herausgabe (oder zu einer entsprechender Entschädigung) zwingen zu lassen. Hach, was ist die Welt doch schlecht… [bda]