Digitalbildrahmen: Nicht mehr zu stoppen

Kodak hat auf der CES gleich vier neue Easyshare-Digitalbildrahmen angekündigt, die im März in den Verkauf kommen sollen. Darunter sind zwei WiFi-Modelle mit 10 bzw. 8 Zoll, die jeweils 128MB integrierten Speicher haben. Auf die 800×480-LCD-Screens lassen sich Fotos vom PC oder von einem proprietären Dienst von Kodak streamen. Die Rahmen haben eingebaute Lautsprecher und unerstützen MP3/MP4/MOV und AVI.
Interessanter als die Rahmen selbst ist allerdings, dass sie sich offenbar überall auf der CES breit machen, was angeblich an der sagenhaften Nachfrage liegt. Der Grund dafür? Frauen! Die sollen mittlerweile 70% der Digicam-Käufer stellen, und da sie anscheinend im Gegensatz zu Männern Fotos machen, die man nicht nur in der Abgeschiedenheit des eigenen Studierzimmers betrachten kann, soll die Nachfrage nach Digitalrahmen zumindest in den USA im Weihnachtsgeschäft zu Engpässen geführt haben.

[dj]

Die Quadratur der Titte: Apples neue Extreme


Apples neue Airport Extreme Basisstation hat sich einfach so, ohne großes Trara in den Apple Online Store geschlichen. Oder ist einem von euch das etwa aufgefallen? Ab Februar soll die neue Extreme (802.11a/b/g/n) für 179 Eurinellen versandfertig sein, und sie brüstet sich damit, bis zu fünf mal schneller zu sein als die Vorgängerin – und das bei ungefähr doppelter Reichweite. Sie kann mit Macs und PCs, hat einen WAN Anschluss, drei Ethernet Anschlüsse und einen USB Port. Diesen kann man dazu verwenden, den Inhalt einer externen Festplatte gemeinsam mit anderen kabellos zu nutzen. Über einen USB Hub (nicht enthalten) können mehrere Laufwerke und Drucker angeschlossen werden. Und sie arbeitet Hand in Hand mit der neuen Apple TV Set-Top-Box und anderen Geräten. Die 802.11n Funktechnologie scheint auch schon in den aktuellen Macs drin zu stecken. Vermutlich muss nur ein kleines Stückchen Software den flotten Zauber entfesseln. Bloß: Warum nur hat Apple nicht die hübsche Form beibehalten? [bda]

Pigphone: Nicht ganz die iPhone-Alternative …

… aber irgendwas wird sich sein Hersteller schon dabei gedacht haben. Aber was bloß? Wollte er nachher etwa subtil zum Ausdruck bringen, dass er Telekoms für eine Schweinebande hält?

[dj]

Teures Scribbeln: ModBook Mac Tablet


Da konnte auch die Verzückung über das iPhone nicht die Enttäuschung minimieren: Was eindeutig fehlt auf der Macworld Expo ist ein ultraportabler Mac. Von Apple. Inc. Glücklicherweise hat diese Aufgabe aber eine andere Firma übernommen: Axiotron legt auf der Macworld Expo das neue ModBook Mac Tablet vor, das von der Leistung her wirklich eine gute Figur macht. Es hat ein 13,3 Zoll Wacom LCD und gleicht von den Leistungsmerkmalen her den aktuellen MacBook Pros. Betriebssystem ist OS X und es verwendet Handschriftenerkennung, damit man auf dem Display scribbeln kann. Von der Abbildung her sieht es so aus, als habe es auch eine Webcam integriert. Und, genauso wie Apple, langt Axiotron beim Preis kräftig zu: Los geht’s bei satten 2279 US-Schleifen… [bda]

Cisco: Ist für Geld zu haben

Da hier schon spekuliert wurde, weshalb das iPhone jetzt auf einmal wieder iPhone heißt: Cisco hat auf der CES verkündet, dass man sich mit Apple handelseinig werden wolle, was den Markennamen anbelangt (der Cisco gehört). In der Pressemitteilung gibt Cisco sich großzügig, aber ich würde darauf wetten, dass da soviel Geld geflossen ist/fließen wird, dass ich davon locker ein gar nicht so unbescheidenes Leben in der Karibik führen könnte.

[dj]

Plasma TV: gut und teuer


Ein Blick auf diesen Runco XP Plasma Bildschirm lässt Hoffnungen aufkeimen, dass die Plasma-Technologie doch noch nicht tot ist. Satte Farben, bestes Kontrastverhältnis, hervorragende Auflösung… was will man mehr? Zu wünschen übrig lässt allein der Preis eines solchen HD TV Sets, und das nicht zu knapp. So ein 65 Zoll Display mit 1080p Auflösung soll nämlich fast zwanzigtausend amerikanische Talerchen kosten. Uff. Und selbst wenn sich der Preis mal auf ein Viertel dessen senken würde… kann ich mir nicht vorstellen, dass Plasma HD TV ein Konsumartikel für’s Volk wird. Schließlich gibt es jetzt schon Geräte, die ein gutes Stück unter diesem Preis liegen. [bda]

Lutrons Morgenröte kann Alarm schlagen


Lutron ist bekannt für seine innovativen Beleuchtungsmethoden fürs Heim und auf der CES zeigen sie ein interessantes Beleuchtungssystem mit dem klangvollen Namen AuroRa. Das AuroRa Paket zum selbst installieren (Abbildung) beinhaltet fünf fernbedienbare Schalter, Fernbedienungen, Dimmer und kann an die häusliche Alarmanlage angeschlossen werden. Wird der Alarm ausgelöst, gehen sämtliche Lichter im Haus selbsttätig an und sollen so Einbrecher in die Flucht schlagen. AuroRa basiert auf einem RF Fernbedienungssystem und soll von der Bedienung her wirklich überzeugend sein. Ganz billig ist das System nicht. Satte 750 US-Flocken kostet das Paket ohne das Alarm Interface, mit kommen noch einmal 200 Dollarellen dazu. [bda]

Sony und das OLED Fernsehen


Sony hat auf der prä-CES Pressekonferenz vor ein paar Tagen erwähnt, dass sie an einem organischen Leuchtdioden Fernseher (OLED TV) arbeiten und siehe da, auf der CES wurde der Prototyp gesichtet. Anwärter auf den “Biggest in Show”-Preis ist er nicht, er misst 27 Zoll in der Bildschirmdiagonale, aber OLED ist aus einem anderen Grund interessant. Die Technologie soll nämlich nicht nur stromsparend sein, auch die Herstellung solche Geräte soll billiger sein als die Produktion von LCDs. Doch wer weiß das schon sicher… Noch sind solche Geräte auf dem Markt schließlich nicht zu finden. Das könnte unter anderem daran liegen, dass Kodak einige für diese Technologie wichtige Patente hält. Und das wiederum könnte ein Hemmnis für den breiteren Einsatz der Technologie sein. Demzufolge können eigentlich keine Aussagen über die Lebensdauer solcher Bildschirme gemacht werden. Aber das wiederum hat die Technologie mit anderen, beispielsweise der Plasma-Technologie, gemeinsam. [bda]

Sony setzt auf Bluetooth

Schön, dass auch Sony sich Gedanken darüber macht, dass Kabel lästig sind.
Mit einem Dreierpack aus Bluetooth-Sender/Empfänger (im Bild), -Lautsprechern und -Walkman-Adapter wird jetzt eigentlich alles geliefert, was man für ein kabelloses Musikleben braucht. Zum Bluetooth 2.0-Sender/Empfänger HWS-BTA2W gehören das Lautsprechersystem SRS-BTM30, das eine Gesamtleistung von 6 Watt hinlegt und für Bluetooth-Muffel auch noch einen Auxiliary-Eingang hat, sowie der Walkman-Bluetooth-Adapter WL-NWB1, der in den NW-S703 Sony Walkman eingestöpselt werden kann.
Der Haken an der Sache: Der NW-S703 ist derzeit das einzige Gerät, auf das der Adapter passt. Das will Sony bald ändern, aber nicht zum Besseren (für den Kunden). Der Adapter soll zwar Standard werden, ist aber gleichzeitig proprietär, so dass man schön an Sony-Produkte gebunden bleibt. Vielen Dank dafür.

[dj]

Zune: Zukunft als Mobilkonsole?

Microsoft will den Zune so aufmöbeln, dass man in Zukunft auch Games auf ihm spielen kann. Welche das genau sein sollen, wurde noch nicht verraten, lediglich der Zeitpunkt steht fest, an dem der Zune über die neuen Funktionen verfügen soll, und zwar im Juli 2008. Bisschen lang hin, und in unserer kurzlebigen Digitalwelt kann bis dahin allerhand passieren. Die Spiele sollten also besser wirklich gut sein.

[dj]