Mikrowelle killt Keime…


… lautete die Meldung, die sich virusartig über Reuters verbreitete. Spülschwämme sollten porentief rein werden, wenn man sie nur zwei Minuten in die Mikrowelle steckt. Leider ist den meisten Experimentierfreudigen entgangen, dass man den Schwamm gut nass machen sollte. Ansonsten schmilzt das Ding, fängt an zu brennen und verbreitet grauenhaften Höllenbrodem. Allerdings gibt es ebenso Berichte darüber, dass auch nasse Spülschwämme in der Mikrowelle nicht gerade Wohlgerüche entwickeln. Und, falls es jetzt immer noch Mutige gibt, die das gern ausprobieren würden, noch was: Vermutlich ist der Schwamm auch noch unverschämt heiß, wenn man ihn wieder rausholt… [bda]

[via engadget]

Wohnsack der Zukunft


Was? Wohnsack??? Nee, das war mal. Slanket ist die Wiedergeburt der siebziger Jahre Scheußlichkeit. Es ist riesig, keine echte Decke und kein echter Poncho, schaut gar nicht peinlich aus und ist jetzt sogar im Preis reduziert: Knapp 50 Dollarellos. Ab neunten Februar in den Farben Hellblau, Mittelblau, Grau, Dunkelrot und Tarngrün bestellbar. Gemütlich. [bda]

[via techiediva]

Dell + Vista = just married


Hurra! Das Warten hat ein Ende! Dell packt jetzt auf seine doch recht ordentlichen Dosen und Klappcomputer Windows Vista in einer der zahlreichen Versionen drauf. Ohne Preis-Upgrade. Hurra? Hat denn jemand darauf gewartet? Die Freude scheint sich jedenfalls in Grenzen zu halten… Manch einer hätte wesentlich lieber Windows XP als irgendein Vista drauf. Verständlich. Irgendwie. [bda]

Botschaften aus an der Dose


Man muss schon eine ganze Weile suchen, wenn man ein Gadget finden will, das wirklich völlig überflüssig ist. Wir haben keine Mühen gescheut und den DigiKoozie aus den Bergwerken der Grenzenlosen Sinnlosigkeit heraus befördert. Die Funktionen sind durchaus überschaubar, zum einen macht man sich an einer gut gekühlten Getränkedose nicht die Finger kalt, zum anderen bietet DigiKoozie die phänomenale Möglichkeit, seine Mitmenschen mit eher weniger subtilen LED-Botschaften zu beglücken. Insgesamt sechs Mitteilungen kann man sich einprogrammieren lassen. Und die müssen es dann auch sein, denn so wie’s aussieht sind die Messages nicht umprogrammierbar. Für zehn Dollarinchen. Das ist zwar fast schon frech, aber legitim. [bda]

iTunes: Bald auch bei uns illegal?

Norwegens Verbraucherschutzbehörde hat Fairplay, das DRM von iTunes, für illegal erklärt. Die Beschränkung der Wiedergabe legal gekaufter Songs auf iPods wird als nicht akzeptabel bezeichnet. Schweden und Finnland unterstützen diese Position, haben aber noch keine Maßnahmen eingeleitet, und auch in Frankreich und sogar Deutschland scheint es Unterstützung dafür zu geben. Auf Apple könnten jetzt Geldstrafen und schlimmstenfalls ein iTunes-Verbot in Norwegen zukommen. Ich persönlich würde mich ja mehr über einen Kinospot freuen, in dem DRM-Verbreiter im Knast sitzen und Mutti mit den Kindern kommt, um … ach was soll ich groß erzählen, den kennt Ihr ja alle im Original.

[dj]

Intel: Conroe-Nachfolger läuft sich warm

Die neue Chip-Technologie von Intel soll auf den Namen Penryn hören und im wesentlichen die auf 45nm geschrumpfte Version des Vorgängers Conroe sein. Für uns Endkunden, so behauptet Intel, bedeutet das bei Multimedia-Anwendungen eine deutliche Leistungsverbesserung (angeblich im zweistelligen Prozentbereich). Schade für Penryn, dass ihm das alles langfristig nicht helfen wird: Auch an seinem Nachfolger wird bereits gebastelt. Eine völlig neue Mikroarchitektur wird dann den Namen Nehalem tragen. (Wer denkt sich das eigentlich aus? Tolkien ist doch schon lange tot.)

[dj]

Google verpasst Büchern Landkarten

Google will Google Books und Google Maps mit einander koppeln mit dem Ziel, dass man in bestimmten Büchern bei der Erwähnung von geographischen Orten einen Link zur entsprechenden Position in Google Maps findet. Das dürfte nett werden für Menschen, die sich an Reiseliteratur erfreuen, könnte aber Leser auf der Suche nach Takatuka-Land oder Mittelerde schnell frustrieren.

[dj]

Moore’sches Gesetz: Doch noch nicht am Ende

Jetzt mal wieder was für die Fysik-Studenten unter Euch: Das Moore’sche Gesetz, das viele offenbar schon am Ende sahen, bleibt Dank der Forschungsarbeiten von Intel und IBM noch mindestens zwei Generationen gültig, und zwar bis zum 22nm-Chip.
Für die Nicht-Techniker unter uns (mich eingeschlossen) versuche ich’s mal ganz verkürzt zu sagen (bitte nicht schlagen): Auch weiterhin werden Computer immer leistungsfähiger und energiesparender und billiger (hoffentlich) werden. Das Gute daran: Hurra Fortschritt! Das Schlechte: Wie bis her gibt es nur einen Zeitpunkt, um einen neuen Rechner zu kaufen – den falschen. Denn ein halbes Jahrspäter wird man deutlich weniger dafür hinlegen.
Freunde der komplexeren Argumentation können sich bei New York Times und Reuters informieren.

[dj]

iSaver Shell: Macht jede Tasche zum Laptop-Transporter

Das iSaver Shell ist eine Art Tasche-in-der-Tasche und löst das Problem, dass nicht jedes Tragebehältnis unbedingt geeignet ist, um darin einen Rechner mit sich rumzuschleppen. Beim iSaver Shell kommt das Notebook einfach in ein eigenes Gehäuse mit 3-lagigem Protektor (4 cm dick), das unsichtbar in der Tasche verschwindet. Ist wahrscheinlich in erster Linie was für Leute, bei denen die Tasche zum Styling passen muss, als für jemand, der zur Not auch mit einer Plastiktüte vorlieb nimmt. Die 13-Zoll-Version kostet 39,90 Euro, die 15-Zoll-Variante 44,90 Euro.

[dj]