Der Pollock-Bot


Es werden wieder Malschulen entstehen. Genau solche, wo der Meister gar nichts mehr macht und die Schergen malen den ganzen Tag für lau. Naja, der Meister ist in dem Fall der Programmierer und die Schergen, das sind Roboter. RAP (Robotic Action Painter) heißt derselbige, arbeitet relativ selbsttätig und entscheidet auch selbst, wann er mit dem Gemälde fertig ist. Selbstbewußt setzt RAP dann sein Servus rechts unten hin und der Meister kann sich vom Erlös der Bildverkäufe komplett runderneuern lassen. Mindestens. [bda]

[via wmmna]

Rückenschmerzen aussitzen


Gesundes Sitzmobiliar hat meist ein Problem: Entweder hält mit ihnen ein Duft von Geriatrie und billiger Seife Einzug im Heim, oder (und das könnte sogar noch schlimmer sein) man wird fortan verdächtigt, dem ökologischen Hippie-Wahnsinn anheim gefallen zu sein…

Puh! Zumindest diese beiden Gefahren umschifft der t1-12 Sessel, vorgestellt auf der Prattshow 2006, gekonnt: Sieht aus wie ein Graffitti Tag, naja, vielleicht nich so direkt straight from NYC, aber immerhin, und wird deswegen wohl in den Jugendzimmern der Sprösslinger eher Reicher vorzufinden sein. Ob diese Jugendlichen dann auch schön brav ihre Turnübungen auf dem Gesundheitssessel machen, sei mal dahingestellt. Obwohl. Es ist immerhin Frühling. Und zwei hätten darauf auch durchaus Platz… [bda]

Modernes Nudelholz


“Nein, Schatz, wirklich nicht! Ich hab bloß Überstunden gemacht!” Die schmerzliche Wahrheit, die eventuell hinter dieser faulen Ausrede steckt, könnte bald zum kurzzeitigen Verlust des Fingerspitzengefühls führen. Auf jeden Fall steigt die Spannung bei partnerschaftlichen Frage-und-Antwort Spielen mit dem strafenden Lügendetektor ins Unermessliche. Denn es gibt kein Entrinnen: Der Strap hält die Hand nämlich richtig fest. Und nach drei Fragen zum Eintunen von wahrheitsgemäßen Antworten (Name, Alter, Wohnort oder so), geht der Spass erst richtig los. [bda]

Rumble im Darm


Sitzwürfel. Hm. Ja, vielleicht für Jugendliche… Die finden das sicher klasse: Der Rumble Seat entbehrt jeglichen Komfort, ist aber dafür mit nem Subwoofer (aha… start the woofie-machine…), zwei Mitten-Lautsprechern und vier Hochtönern ausgestattet. Jede Art Audiogerät kann daran angestöpselt werden. Wahlweise Batterie- oder Netzbetrieb. Und der Gipfel der Genüsse ist dann, wie auf dem Bild zu sehen, wenn mehrere Gestalten, jeder mit eigener Musik dabei natürlich, im Zimmer rumhocken und sich die Eingeweide durchrütteln lassen. Sehr schön. Da möcht man glatt nochmal 16 sein. [bda]

Nebenkriegsschauplatz


Roboterkämpfe – nun ja, das hat man schon mal gesehen (selbst als uninteressierter Laie). Bisher dachte ich allerdings, die Entwicklung sei bei noch rollenden Kästchen mit fiesen Schneid- oder Zertrümmerungswerkzeugen. Doch weit gefehlt. Das technikbegeisterte Inselvolk im Osten Asiens (sprich: die Japaner) haben bereits eine ganze Liga humanoider Kampfroboter (Video). Zugegeben, an der Größe muss noch gearbeitet werden, bislang sind sie nur etwa 30 Zentimeter groß. Aber wenn die Größe dann mal bei menschlichen Maßen angekommen ist, kann Japan sich auf die Schulter klopfen und sagen: Glückwunsch! Wir haben die Entwicklung humanoider Kriegsroboter entscheidend nach vorne gebracht! Na dann. [bda]

Für Bier und Essiggürkchen viel zu schade


Hoppla. Hoffentlich haut mich [dj] jetzt nicht… Da hab ich ihm doch glatt wieder nen Beitrag zu seiner “doof und neureich”-Serie weggeschnappt… Denn wenn’s drum geht, die frisch gescheffelten Kohlen möglichst geschmack- und sinnlos wieder abzustoßen, sollte diese unsägliche Kühleinheit mit 7000 oberposhen Swarovski-Kristallen nicht fehlen. Schließlich gibt es davon nicht mal zehn Stück. Und dann muss es ja wertvoll sein. Touch Screen, Radio, Aufnahmegerät und Rezeptbuch sind außerdem auch noch dabei, was will man mehr? Und kühlen tut er auch noch, da schau her. [bda]

Aufblasbare Lautsprecher

Gipfel der Mobilität: mit dem Notebook zum Beach (Baggersee), LuMa aufpumpen, Speaker aufpumpen.. Moment?

Speaker aufpumpen? Ja, denn die neuen Cebop Pop Speker lassen sich im luftlosen Zustand prima zwischen Getränk und Illustrierte in den Backpack quetschen und geben nach dem Aufpusten angeblich brauchbaren Sound von sich.

Wozu überhaupt die Tüte über dem ganz unten angebrachten Speaker? Weil Lautsprecher ohne Volumen dahinter schrecklich dünn klingen. Insofern: grossartige Idee für die Freiluftsaison, mit 39,50 Euralien nicht wirklich überteuert. [fe]

[via ohgizmo]

Klick dich zur Liebe

Pop-Multi Sony bringt uns (zumindest denen unter uns, die in Japan leben) eine tolle neue Playstation-Novela für die PSP. Und wisst ihr was, dieses neue heisse Game ist speziell für Mädchen und heisst daher Maiden Love Revolution!

Darin spielen die weiblicheren unter euch die traurige Geschichte von Hitomi Sakurakawa nach, die fast mal ein Model gewesen wäre, jetzt aber über zwei Zentner wiegt. O weh.

Also muss Hitomi Diät halten, weniger futtern und sich mehr bewegen. Je mehr Diätpunkte sie dabei sammelt und entsprechend virtuelle Bindegewebs-Kilos verliert, desto grösser sind ihre Chancen auf ein Date mit einem süssen metrosexuellen Manga-Boy.

Unbestätigten Gerüchten zufolge heisst der geplante zweite Teil von Maiden Love Revolution dann Bulemia Paradise oder Anorexic Heaven oder so. Uff. Vielleicht sollten die Jungs dort sich doch wieder mehr auf Rootkits konzentrieren. [fe]

[via wired]

Ein Möbel für alles

Wir haben euch ja früher schon Möbelstücke vorgestellt, die mehr oder minder sämtliche Wohnbedürfnisse des modernen Geeks in einem Gehäuse integrieren.

Heute gibt es ein weiteres Schmuckstück zu sehen: Das Computerbett. Es klappt nämlich, kaum hat man die Augen aufgeschlagen, in einem vollständigen Computerschreibtisch um. Und zwar ohne Kippen und Wippen. Was es nicht alles gibt. [fe]

[via rawfeed]

Das singende Keyboard

Menschlicher Erfindungsgeist entdeckt immer neue Möglichkeiten, anderen Leuten auf die Nerven zu gehen. Einen sehr schönen Beitrag zur “Office Warfare”, dem täglichen Kleinkrieg in den globalen Büro-Kampfzonen liefert der junge Kalifornier Jeremy Gillick in seinem Mozmonkey Blog.

Er beschreibt in klaren Worten und von Bildern unterstützt, wie man ohne raketenwissenschaftliche Kenntnisse eine musikalische Grusskarte in eine handelsübliche Computertastatur einbaut und so verkabelt, dass die Feststelltaste (“Caps Lock”) eine bezaubernde kleine Melodie hervorbringt, die das Opfer mit Sicherheit an der Rand des Wahnsinns treibt. [fe]

[via make]