Zeit-Overkill

Tag Heuer hat die Studie einer Uhr vorgestellt, die Monaco Calibre 360 LS heißt. Mir persönlich wäre das Ding ja zu klobig, aber Uhrenfanatiker (und davon gibt es mehr, als man meint) machen sich nass, weil die Calibre 360 parallele Anzeigen für Zehntel-, Hunderstel- und Tausendstelsekunden hat, und dabei von einem mechanischen Uhrwerk getrieben wird. Absolute Präzision also, aber noch nicht in der Produktion.

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Kino in himmlischer Ruhe

Könnte man genießen, wenn man sich eine MPGlass 230M geleistet hat. Diese Brille wird direkt in einen DVD-Player, einen Video-Rekorder oder eine Spielkonsole gestöpselt und soll dann den Eindruck erwecken, man blicke aus zwei Metern Entfernung auf einen 30-Zoll-Bildschirm. Die mitgelieferten Kopfhörer sorgen für den passenden Stereo-Sound, und schon ist man entrückt in eine Welt, in der es keine raschelnden Popcorn-Tüten oder nörgelnde Mitbewohner gibt. Kommt aus England, kostet 300 GBP.

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Zukunfts-Golf

Das einzig Coole an Golf ist eigentlich, dass es uncool ist, und daher halte ich diesen Versuch, dem Alte-Säcke-Sport irgendwas Modernes zu verleihen, für peinlich und zum Scheitern verurteilt. Der Kaala Sports Evolution Golf Bag ist gewollt „modern“ mit Hartschalengehäuse und wird auch noch mit Motorantrieb geliefert, und zwar für 245 bzw. 495 GBP (ohne/mit Motor). Wie oft kann man dafür kickern …

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Intel will’s billig

Auch Intel macht sich so seine Gedanken über den Billig-Computer für Entwicklungsländer. Von 100 Dollar wie beim MIT ist zwar nicht die Rede, aber wie wär’s denn mit 400? Dafür soll man in Schwellenländern den Laptop Edu-Wise bekommen können:

“Es heißt, dass das Projekt von Intel alle Funktionalitäten eines normalen Computers hat und ein ganz normales Betriebssystem wie Windows benutzen kann, also keine abgespeckte Version benötigt.“

Gedacht sein soll der Laptop für Länder wie Brasilien, Indien und China.

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Vorgeschmack auf Revolution-Controller

Während Nintendo mit der Revolution ja offenbar wohl noch braucht, kann man mit dem GlideFX von SplitFish schon mal testen, wie der Controller der Revolution denn so in der Hand liegen würde. Der GlideFX hat auf dem linken Teil D-Pad und Analog-Stick, während rechts Knöpfe und Trackball liegen. Im Gegensatz zum Revolution-Controller fehlt allerdings der Bewegungssensor.

Den GlideFX soll es zunächst für die PS2 und später im Jahr auch für die PS3 geben.

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Bose hui, Microsoft pfui

Forrester Research hat eine Marktuntersuchung durchgeführt, welches die Elektronikmarken sind, zu denen Käufer das meiste Vertrauen haben. Ganz weit vorne liegt Bose, dann kommen Apple und Dell; Microsoft steht in der Ecke und schämt sich. Die anderen Kinder spielen zusammen links oben auf dem Schulhof.

Wie immer bei Marktstudien sagt das wenig aus, wenn überhaupt etwas. Schön, dass Bose so erfolgreich ist, aber weshalb kauft alle Welt Produkte von Microsoft und traut ihnen dann nicht? Oder geht es hier um das Glücksgefühl beim Erwerb eines Produktes?

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FlexiSpy: Im Visier der Virenbekämpfer

Wir hatten ja schon über das Programm FlexiSpy berichtet, mit dem man sein „Liebsten“ ausspionieren kann – jetzt ist es auf der Schwarzen Liste von F-Secure gelandet.

Der Hersteller von Anti-Viren-Software warnt davor, was FlexiSpy alles an Informationen weitergibt; FlexiSpy-Anbieter Vervata meint dagegen, nur das Beste für junge Menschen zu tun, die sich im Internet vielleicht in dunkle Ecken verirren und von ihren sie liebevoll überwachenden Eltern wieder auf den rechten Weg zurückgebracht werden müssen.

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Saubere Lösung

Wer schön regelmäßig Ohrhörer benutzt, weiß auch um die … Rückstände, die aus dem Gehörgang nach außen dringen. Wie man die stilvoll beseitigt, ist hier zu sehen, und damit das Ganze nicht so eklig aussieht, wie es nun mal ist, wird ein niedliches kleines Püppchen in der Tiefe der Ohrmuschel versenkt. Bin gespannt, was der Ohrenarzt sagt, wenn er das wieder herausfischt.

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Das Innenleben zählt

Von außen sieht das Bellwave A308 nach nichts Besonderem aus, das Innenleben des Bluetooth-Kamera-Handys ist dafür direkt beim RAZR von Motorola abgekupfert. Wenn man sich nicht daran stört, dass das GSM-Gerät ein offenkundiges Plagiat ist (und wenn Motorola stillhält), bekommt man wohl ein ordentliches Gerät mit 2-Megapixel-Kamera, MP3-Wiedergabe und miniSD-Slot.

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Fertigmachen für die FIFA-WM

So, jetzt sind wir aber aus schlüpfrigem Terrain – wer weiß schon, worauf die FIFA nicht alles Rechte angemeldet hat. Also vorsichtig: Dieser formschöne und nützliche Bierdosenkühler lässt sich mit Sicherheit auch ohne sportliches Großereignis einsetzen, und wenn wir im Sommer von Fußball reden, kann es ja auch um das Turnier der lokalen Altherrenmannschaft gehen. Denn wenn wir auch nur ansatzweise zu sehr Bezug nehmen auf den FIFA-Event, müssen wir wahrscheinlich alle das nach Harnstoff schmeckende Getränk eines Sponsors zu unsnehmen, das besser als „bierähnliches, alkoholhaltiges Erfrischungsgetränk“ zu bezeichnen wäre.

Ach ja, der Kühler hat Platz für sechs Dosen und passt auch an den Zigarettenanzünder im Wagen.

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