Margarator: Mogelpackung für Mixgetränkfreunde

Zu Recht hat der Margarator das Misstrauen unserer spanischen Kollegen geweckt: Nach der ersten freudigen Reaktion, dass da ein Gerät auftaucht, das verspricht, das beliebte alkoholhaltige Erfrischungsgetränk sozusagen auf Knopfdruck zu produzieren, hat sich bei Betrachtung der Details ergeben, dass hier höchstens minderwertige Ware entstehen kann. Die Verwendung eines ominösen „Margarita Mix“, das wahllose Zusammenkippen der Ingredienzien in einen einzigen Bottich – will man das wirklich? Ja – wenn man Ballermann 6 sein bevorzugtes Urlaubsziel nennt, und da werden die Dinger bestimmt auch auftauchen. Nein – wenn man sich zu der halbwegs dezenten Minorität der Menschheit zählt, die Alkohol nicht aus dem Plastikeimer trinkt.

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LG auf dem Holzweg

LG will sich’s offenbar trotz allen technischen Fortschritts nicht mit jener Käuferschicht verscherzen, der man Fernseher jahrzehntelang als Braunware verkauft hat und die findet, dass solche Geräte auch irgendwie zur Schrankwand passen sollten. Also gibt’s ab März – erst mal nur in Südkorea – einen 60-Zoll-Plasma-Fernseher im Holzgehäuse. Schön braun halt.

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Aus alt mach … skurril

Warum immer gleich wegschmeißen? Hier sehen wir, wie ein engagierter Bastler aus einer alten Apple-Maus und einem Bluetooth-Headset etwas gebastelt hat, das sich stolz iNoPhone nennt. Natürlich kommt die Inspiration dazu vom iPhone, wie der Erfinder unverblümt zugibt, aber eine entschieden eigene und doch Apple-mäßige Note hat er dem Ding ja doch noch verpasst.

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Heißer Hintern

Matsushita will ein paar Tausend Massage-Sessel zurückrufen, die dazu neigen, in Flammen aufzugehen. Betroffen sind zwar bisher nur Sessel, die zu Vorführungszwecken genutzt werden, aber wir könnten ja auch ein Zeichen darin sehen, dass der Herr keineswegs gewillt ist, Müßiggang zuzulassen (außer am siebten Tage), und Faulpelzen ein echtes Höllenfeuer unterm trägen Hintern bereiten kann.

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BBC bringt TV-on-Demand

Die BBC will künftig ihr gesamtes Programm on demand übers Internet anbieten. Der neue Service soll iPlayer heißen (originell) und es seinen Nutzern ermöglichen, sämtliche Sendungen der letzten Woche zu sehen und bis zu 30 Tage lang auf ihrem PC zu speichern. Jetzt findet erst noch mal eine Konsultation statt, und am 2. Mai sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Das gibt Hoffnung: Schließlich hat Auntie Beeb in den letzten Jahren mit Serien wie „The Office“ und „Little Britain“ Vorlagen geliefert, an denen sich hiesige selbsternannte Comedians noch eine ganze Zeitlang die Zähne ausbeissen müssen.

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Blu-ray macht Boden gut

Neue Marktforschungszahlen kommen zu dem eher unerwarteten Ergebnis, dass Blu-ray-Scheiben in den ersten Wochen des Jahres kräftig beim Absatz zugelegt und HD DVD überholt haben. HD DVD hat zwar, wenn man den Zeitraum betrachtet, seit das Format auf dem Markt ist, die Nase weiterhin vorn. Seit allerdings die PS3 im Handel ist, scheint sich das Kräfteverhältnis zu verschieben, was nach Meinung einiger Experten aber auch daran liegen könnte, dass es in letzter Zeit wenig interessante Neuveröffentlichungen auf HD DVD gegeben hat.

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Apple und Cisco: Alles wird gut (?)

Angeblich haben sich Apple und Cisco darauf geeinigt, dass Apple mehr Zeit bekommen soll, um auf die Klage von Cisco zu antworten, damit man mehr Zeit habe, um über Markenrechte und Interoperabilität(?) zu diskutieren. Was auf gut Deutsch bedeutet, dass jetzt gepokert und gefeilscht wird, was das Zeug hält. Offenbar ist sich keine Seite ihrer Sache ganz sicher, und so wird es jetzt um Geld gehen – viel Geld, würde ich mal sagen. Und da für Europa der Preis fürs iPhone auch noch nicht endgültig feststeht, kann man ja den Kunden die Zeche zahlen lassen …

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Hello Kitty als Pantoffeltier

`n bisschen spät, aber dann doch: Hello Kitty hat jetzt auch ein Betätigungsfeld gefunden als Plüschpantoffel. Heizt (wie etliche Konkurrenzprodukte) mit Strom vom USB-Port und ist ansonsten rosa und pelzig – und hoffentlich auch kuschlig warm.

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Drei neue Disney-USB-Sticks

Buffalo wirft in Japan drei USB-Sticks mit neuen Disney-Motiven auf den Markt, die jeweils 512 MB Speicher bieten. Mein Favorit dabei ist ja der klassische Mausmann, der schon von der Farbe her an die Anfänge des Zeichentrickimperiums erinnert – das neumodische Zeug mit blauen Außerirdischen ist dagegen die reinste Geschmacksverirrung.

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Aibo: Ab ins Tierheim?

Nachdem Sony ja so irre viel Knete in die unglaublich tolle PS3 gesteckt hat, ist eigentlich für kaum was anderes mehr Geld da und selbst das Management isst nur noch trocken Brot. Und da man sich bei Sonys nur noch das Allernotwendigste gönnt, hat man auch den Roboterhund Aibo auf die Streichliste gesetzt: Keine Knochen Vista-Treiber für das Digitaltier, heißt es. Gemein. Hatte er uns doch soviel Freude bereitet. Soll er jetzt etwa ins Tierheim?

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