iPod mit Schutzanstrich

J&R bietet eine ganz neue Methode an, um den iPod nano vor Kratzern zu schützen: Der Player wird mit dem kratzfesten Flüssigkunststoff X2 überzogen. Der iPod wird unter UV-Licht gesäubert und mit der Beschichtung in einer von sechs verschiedenen Farbkombinationen versehen. Der Preis für den nano steigt dadurch um 65 Dollar, was sich nicht groß von einem herkömmlichen Schutzgehäuse unterscheidet.

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Es werde Dampf …

… und es ward Dampf – in der heimischen Waschmaschine. LG hat ein Dampfwaschsystem entwickelt, das der traditionellen Methode Vorwäsche-Hauptwäsche-Spülen-Schleudern Konkurrenz machen soll.

Dampf ist angeblich besser als Wasser, weil er tiefer in die Fasern eindringt. Trotzdem bleiben für mich da haufenweise Fragen offen. Was passiert zum Beispiel mit 30-Grad-Wäsche, wenn sie bedampft wird? Ich habe in der Schule zwar nicht sooo gut aufgepasst, aber bevor Wasser zu Dampf wird, muss es doch deutlich heißer sein, oder? Dass die Maschine dann auch noch gleich mit einem Trockner ausgerüstet ist, sagt eigentlich alles. Das 1.500-Dollar-Teil ist eigentlich nur was für den amerikanischen Markt, wo es den Leuten egal ist, wenn ihre Sachen im Trockner einlaufen – Hauptsache, man hat schön viel Energie verpulvert.

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Kleinst-Lautsprecher für den nano

Das Nyko nano Sound Stage ist ein Sound-System, das ganz den Dimensionen des iPod nano angepasst ist und den nano gleichzeitig auch noch auflädt. Das Teil in gebürstetem Aluminium kostet mit Fernbedienung 99 Dollar.

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Samsung YP-Z5: Keine nano-Konkurrenz

Natürlich ist der nano nicht konkurrenzlos, aber der Versuch von Samsung, ihm mit dem YP-Z5 das Feld streitig zu machen, kann nicht überzeugen. Der YP-Z5 hat 4 GB, ist um einiges dicker und kann auch nicht verbergen, dass sein Design abgekupfert ist.

Das größte Problem ist aber das Control-Pad, das man nur mit kräftigem Klopfen zum reagieren bringt und mit dem man nicht einmal die Lautstärke einstellen kann. Das lässt sich auch mit acht Presets und 35 Stunden Akku-Laufzeit nicht ausbügeln.

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Mitsubishi lasert

Fernsehen wird immer schöner: Am Freitag will Mitsubishi laut New York Times den Prototyp eines Rückprojektions-HDTV-Geräts vorstellen, das mit roten, grünen und blauen Lasern und der DLP-Technologie funktioniert. In den Laden kommen soll der Fernseher Ende diesen Jahres.

Das Bild soll bei dem Gerät besser sein als im Kino; da sich niemand über den Preis auslässt, steht zu vermuten, dass der Preis nicht gerade überzeugend sein wird.

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Lass es raus, Alter

Wer es nicht mehr ertragen kann, mit seinem T-Shirt der Welt nur eine einzige Botschaft zur gleichen Zeit verkünden zu können, greift zum LED-Shirt und wird zum wandelnden Schriftlaufband. Als erste programmieren wir mal „Nerd“. Ach, das sieht man auch ohne LED?

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Digitales aus dem Zauberkästchen

iKey verwandelt analoge Klänge noch einfacher in digitale: Bei dem Kästchen werden einfach die Kabel von rechtem und linkem Kanal auf der einen Seite eingestöpselt und auf der anderen der MP3-Player oder USB-Stick. Der iKey speichert das, was analog reingeht, mit 128, 192 oder 256kbps als MP3 oder als unkomprimierte .WAV-Datei. Das Vergnügen ist mit 230 Dollar allerdings nicht ganz billig.

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Fell-Sounds

Wir hatten ja schon als Blumentöpfe getarnte Lautsprecher, aber das hier ist nur noch zynisch und felltierverachtend: Man hat diesen kleinen pelzigen Gesellen einfach lautstarke Elektronik in den Bauch implantiert, Für 24,99 Dollar werden die Furgles Furry Speakers Eure willigen Sklaven.

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Mini-GPS

Der GPS-Receiver Columbus V-700 ist gerade mal so große wie eine Streichholzschachtel und wiegt 33 Gramm. Das Gerät von der chinesischen Firma Fuzhou Victory Technology soll rund 160 Euro Kosten, auf 1,5 Meter genau sein und auf bis zu 20 Satelliten zugreifen können.

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Rücksturz in die Postmoderne

Wenn man sich mal etwas Zeit lässt, was ja heutzutage nicht mehr so einfach ist, dann erkennt man, zumindest nach einigem angestrengten Nachdenken, dass der neue aluminiumkeil-förmige SC-EN27 von Panasonic in Wirklichkeit ein verzauberter Ghettoblaster ist. Den dann wohl jemand geküsst haben muss.

Anders ist es kaum zu erklären, dass ein Gerät mit eingebautem Radio (32 Sender-Speicherplätze, Antenne), Infrarot-Fernbedienung, Wecker, immerhin echten 5 Watt RMS Ausgangsleistung und einem CD-Laufwerk, das ausdrücklich auch für selbstgebrannte CDs und MP3s geeignet ist (hierzulande in wenigen Wochen zu haben für empfohlene 119 Euralien) nicht komplett nach plastik-wulstiger Hartz4-Tristesse (mit Mega-Bass-Booster und Jugendarbeitslosigkeits-Autoreverse) aussieht, sondern wie irgend so ein postmodernes, ikeakompatibles Wohnküchen-Accessoire. Hey. [fe]