Nein, kein PC-Case-Mod für Gotik-Fans!


Das kann ich erklären, wie man zu so nem Design kommt. Wir stehen nämlich am Beginn des Wassermannzeitalters! Da wird alles dann ganz luftig leicht und spacig und so. Is ja auch nich schlecht, das Design, nur halt etwas… äh verschwendet. Außer, man will Opi im Wintergarten behalten, dann rentiert sich so ein Uono Cocoon Sarg aus der deutschen Manufaktur durchaus. Und die Enkelchen haben noch was zum drauf Rumrutschen. Ist übrigens biologisch abbaubar, also denkt gar nicht dran, das schicke Ding – sollte es doch in die Erde wandern – in ner Nacht und Nebelaktion später wieder auszugraben. Kommt in 14 Farben daher, alles Hochglanz und modisch. Nur eine Version fehlt: Durchsichtig! Das wär dann nämlich auch wieder seeeehr wassermannzeitaltermäßig… [bda]

Ich glaub’ mich blendet ein Pferd…


Meeeensch! Leute, jetzt check ich’s erst: Das ist kein Kitsch! Neee! Das ist ein Trend!! Nach Kollege [fe]s (leider nicht zitternder) Chihuahua-Lampe und dem unglaublichen geköpften Hund (vermutlich deutscher Schäferhund, ebenfalls Porzellan), der einen Lautsprecher beinhaltet, kommt nun das: Eine Pferdelampe, eine Hasenlampe und ein Wildschweintischlein! Hurra! Aus den Niederlanden kommen diese Fetisch-Unterstützer-Möbel namens ‘animal thing’, na, das lässt ja tief blicken, was die Zustände in diesem kaputten (und bald schon Geschichte werdenen) Land angeht… [bda]

Kuck mal, der hat nen Vogel…


Hat schon was für sich, diese Bauchtasche für das geliebte Stubenvieh. Schließlich sind Vögel wie Papageien oder Sittiche ja eigentlich Nomaden. Die freuen sich dann ganz doll, wenn man sie mit raus nimmt in die Natur. Juhu, denken die sich, endlich mal was anderes sehen, da freu ich mich aber. So etwa. Oder Katzen und Hunde. Die freuen sich bestimmt auch und sagen sich: Prima, endlich muss ich nicht mehr selber laufen, das war mir eh viel zu anstrengend immer. Könnt ich mir vorstellen. (Nnnggnnnnnnnnnnääääääh!) [bda]

[via digitaler lumpensammler]

Blinkendes Musikschatzkästchen


Wow! Das ist wirklich beeindruckend: Ein USB-Musik-Interface mit beleuchteten Tasten, das OSC und MIDI Daten an nen Computer rausgibt. Es ist vor allem unglaublich vielseitig, da es als Step-Sequenzer oder auch als Remix-Tool verwendet werden kann. Das Video (ansehen!) gibt nur ein kleines Beispiel, was man zunächst damit anstellen kann, die wahre Bandbreite ist allerdings viel größer! Prinzipiell kann mit dem Monome-Pad namens 40h so gut wie alles machen (außer Haare trocknen, kochen, sauber machen…) da es in beide Richtungen funktioniert. Das visuelle Feedback der Tasten erlaubt auch Leuten wie beispielsweise mir (sprich: so gut wie keine Erfahrung mit Musikmaschinen) eine intuitive Herangehensweise. Aber auch Profis kommen voll auf ihre Kosten, denn jeder kann daran herumbasteln und verändern. Für Detailinfos einfach dem Link folgen, bitte. [bda]

[via pixelsumo]

What’s inside a Bikinigirl?


Gleich ohne Umschweife: Nein! Der Bikini kann nicht abgenommen werden! Die Dame ohne Unterleib ist ein PC Case Mod des Japaners Katsuya Matsumura und verleiht dem Ausdruck “sexy machine” eine ganz neue Bedeutung… [bda]

[via boingboing]

Aber Tilly………….!!!


Nein, zum Spülen sind die nicht wirklich geeignet. Und auch wer jetzt an eine Kombi mit nem sexy Hausmädchen Kostüm à la Lio denkt, um mal wieder über
den Küchenboden zu schrubben (so oder so), der hat sich leider auch geschnitten. Denn diese Gummihandschuhe sind handbemalt und werden für ordentlich Asche hinter Glas verkauft – immer ein untrügliches Anzeichen für KommerzKunst! Da könnte man auch drauf kommen, weil nämlich gleich mehrere Zugpferdchen der weiblichen Künste verbraten wurden: Poison Ivy (Cramps), Queen of Pinup Betty Page oder auch die Atombusenbombe und Queen of the Bad Grrrrlz, Tura Satana. Also, nich gleich ausflippen. Wer wirklich was zum SpülenSpielen braucht, lässt sich leichter Aufkleber nach Vorlagen im Copyshop machen… [bda]

[via boingboing]

Leichter heimfinden!


Ja, die find ich auch recht schick. Und diese LED-Hausnummern brauchen keinen Stromanschluss, denn in dem oberen Kästchen sind Solarzellen drin. Das einzige was mich ein wenig nachdenklich macht, ist dieses nervige ‘Wenn das jeder machen würde…”. Weil die Dinger sollen nämlich ganz schön hell sein. Und Licht kann schließlich wie Lärm und anderes eine nicht zu verachtende Umweltverschmutzung sein. [bda]

Liebenswert? Wirklich? Is nich wahr….


Immer schön, wenn der Hersteller gleich mitteilt, wie der Kunde das zu kaufende Produkt finden soll. Im Fall dieser Luftbefeuchter von Crane ist das nun also bezaubernd oder auch reizend(!). Aha. Vielleicht findet es auch jemand unter euch erfrischend zu erfahren, dass Nasenbluten nicht immer von der ach so trockenen Raumluft kommen muss. Da könnte der Gebrauch gewisser Pülverchen etwas damit zu tun haben. Und kann diese Ursache zweifelsfrei ausgeschlossen werden, dann helfen wiederum so simple Aktionen wie lüften oder staubwischen. Und Pflanzen helfen auch ne Menge, machen weniger Arbeit und filtern sogar noch Schadstoffe aus der Luft, anstatt Keime hineinzublasen. Und sind außerdem noch tausendmal liebenswerter als diese Dinger hier… [bda]

Puppenhaus aus der Zukunft

Ich hatte mal einen Kollegen, der tatsächlich wesentliche Teile seines Gehalts für Action-Figuren aus Science-Fiction-Filmen ausgab – so obsessiv, wie man es sonst nur aus den Fake-Talkshows im Nachmittagsprogramm deutscher Privatsender kennt. Stilistisch völlig inadäquat war allerdings die Unterbringung des teuren Ramsches in absolut trivialen Vitrinen. Da hätte es schon das futuristische Puppenhaus Villa Sibi von Wolfgang Sirch und Christoph Bitzer sein dürfen, das für 675 Dollar einen Hauch Gegenwartsentrückung bietet, unter dessen Einfluss auch Barbie Luke Skywalker gerne einen Moment das Laser-Schwert aus der Hand legt.

[dj]

Hart im Nehmen …

… sollen die neuen externen Festplatten von Plextor sein. Der Hersteller verspricht, dass die mit einem speziellen Puffer versehenen Festplatten in 80GB und 120GB „stoßfest“ sind. Angeblich macht es den Teilen auch nichts aus, wenn man sie runterwirft. Ob sie wirklich so stabil sind, wird sich in der Praxis erweisen – für 169 bzw. 260 Dollar sollten sie zumindest einiges aushalten.

[dj]