Für Bier und Essiggürkchen viel zu schade


Hoppla. Hoffentlich haut mich [dj] jetzt nicht… Da hab ich ihm doch glatt wieder nen Beitrag zu seiner “doof und neureich”-Serie weggeschnappt… Denn wenn’s drum geht, die frisch gescheffelten Kohlen möglichst geschmack- und sinnlos wieder abzustoßen, sollte diese unsägliche Kühleinheit mit 7000 oberposhen Swarovski-Kristallen nicht fehlen. Schließlich gibt es davon nicht mal zehn Stück. Und dann muss es ja wertvoll sein. Touch Screen, Radio, Aufnahmegerät und Rezeptbuch sind außerdem auch noch dabei, was will man mehr? Und kühlen tut er auch noch, da schau her. [bda]

Aufblasbare Lautsprecher

Gipfel der Mobilität: mit dem Notebook zum Beach (Baggersee), LuMa aufpumpen, Speaker aufpumpen.. Moment?

Speaker aufpumpen? Ja, denn die neuen Cebop Pop Speker lassen sich im luftlosen Zustand prima zwischen Getränk und Illustrierte in den Backpack quetschen und geben nach dem Aufpusten angeblich brauchbaren Sound von sich.

Wozu überhaupt die Tüte über dem ganz unten angebrachten Speaker? Weil Lautsprecher ohne Volumen dahinter schrecklich dünn klingen. Insofern: grossartige Idee für die Freiluftsaison, mit 39,50 Euralien nicht wirklich überteuert. [fe]

[via ohgizmo]

Klick dich zur Liebe

Pop-Multi Sony bringt uns (zumindest denen unter uns, die in Japan leben) eine tolle neue Playstation-Novela für die PSP. Und wisst ihr was, dieses neue heisse Game ist speziell für Mädchen und heisst daher Maiden Love Revolution!

Darin spielen die weiblicheren unter euch die traurige Geschichte von Hitomi Sakurakawa nach, die fast mal ein Model gewesen wäre, jetzt aber über zwei Zentner wiegt. O weh.

Also muss Hitomi Diät halten, weniger futtern und sich mehr bewegen. Je mehr Diätpunkte sie dabei sammelt und entsprechend virtuelle Bindegewebs-Kilos verliert, desto grösser sind ihre Chancen auf ein Date mit einem süssen metrosexuellen Manga-Boy.

Unbestätigten Gerüchten zufolge heisst der geplante zweite Teil von Maiden Love Revolution dann Bulemia Paradise oder Anorexic Heaven oder so. Uff. Vielleicht sollten die Jungs dort sich doch wieder mehr auf Rootkits konzentrieren. [fe]

[via wired]

Ein Möbel für alles

Wir haben euch ja früher schon Möbelstücke vorgestellt, die mehr oder minder sämtliche Wohnbedürfnisse des modernen Geeks in einem Gehäuse integrieren.

Heute gibt es ein weiteres Schmuckstück zu sehen: Das Computerbett. Es klappt nämlich, kaum hat man die Augen aufgeschlagen, in einem vollständigen Computerschreibtisch um. Und zwar ohne Kippen und Wippen. Was es nicht alles gibt. [fe]

[via rawfeed]

Das singende Keyboard

Menschlicher Erfindungsgeist entdeckt immer neue Möglichkeiten, anderen Leuten auf die Nerven zu gehen. Einen sehr schönen Beitrag zur “Office Warfare”, dem täglichen Kleinkrieg in den globalen Büro-Kampfzonen liefert der junge Kalifornier Jeremy Gillick in seinem Mozmonkey Blog.

Er beschreibt in klaren Worten und von Bildern unterstützt, wie man ohne raketenwissenschaftliche Kenntnisse eine musikalische Grusskarte in eine handelsübliche Computertastatur einbaut und so verkabelt, dass die Feststelltaste (“Caps Lock”) eine bezaubernde kleine Melodie hervorbringt, die das Opfer mit Sicherheit an der Rand des Wahnsinns treibt. [fe]

[via make]

Pirate Baby’s Cabana Battle Street Fight

Paul Robertson aus Melbourne ist Pixelartist. Ich fand seine Website vor Monaten via Boingboing.

Seit einigen Tagen ist sein Video “Pirate Baby’s Cabana Battle Street Fight 2006″ online, voller Retro-Video-Gaming-Glorie, Zombie-Splatter-Gore, Pixel-Explosionen, 8-Bit-Metal-Soundtracks und einer tollen Geradeaus-Handlung ohne all zu viel Text. Die beiden Helden kämpfen sich Level für Level durch bis zum End-Boss Pirate Baby… aber das seht ihr ja selbst.

Robertson jedenfalls hat so viel von unserer gemeinsamen Gegenwartskultur verstanden und verarbeitet, dass dieser Kurzfilm bereits einen kleinen Meilenstein darstellt. Ich hoffe, Paul bleibt dran und wird nicht von irgendeinem dummen Schicksal davon abgehalten, einer *der* Künstler des frühen 21sten Jahrhunderts zu werden.

Hier ist seine Website Paul Robertson’s Journal mit dem Downloadlink, und nach dem Klick auf “Fortsetzung” geb’ ich euch noch ein paar Pics von ihm. [fe]
(weiterlesen …)

Motorola patentiert Handy für Senioren

Motorola hat ein Verfahren zum Patent angemeldet, das es Handys ermöglichen soll, sich an die Bedürfnisse älterer User anzupassen, zum Beispiel mit größerer Schrift und einfacheren Menüstrukturen. Die Software auf dem Handy soll anhand von Sprachmerkmalen feststellen, ob sie es mit einem älteren Menschen zu tun hat; als Indikatoren gelten langsamere, weniger energische und zittrige Aussprache. Anschließend stellt sich das Handy automatisch um.
Für mich wirft das Fragen über Fragen auf: Man kann Handys also offenbar auch mit einer einfacheren Menüstruktur versehen (so dass man sich vielleicht nicht bei jedem neuen Gerät damit wieder per Handbuch befassen muss)? Und nur ältere Menschen reden langsamer und undeutlicher? Wann waren denn die Herren Motorola-Ingenieure das letzte Mal auf Sauftour?

[dj]

Kurbel-Handy


Der Designer Andre Minoli hat das Motorola PVOT entwickelt, ein Handy, das sich per Kurbel betreiben lässt. 25 Mal kurbeln bringt eine Minute Gesprächszeit. Mit der bewegungwird eine AA-Akku-Batterie aufgeladen. Das PVOT hat ein 125×125-LCD und eine futuristisch wirkenden Tastatur mit dem schönen Namen „Eraser Shield“.

Gedacht ist das PVOT eigentlich für Entwicklungsländer, aber angesichts der Tatsache, dass der Akku meines Siemens-Geräts bereits nach etwas mehr als einem Jahr den Geist aufgegeben hat, was bedeutet, dass ich mich morgen wahrscheinlich mit einem haargelierten Jüngling über das Thema Gewährleistung streiten muss, hätte ich so was auch gerne am nächsten Handy.

[dj]

Foto-CDs ohne PC brennen

Es soll ja Leute geben, die nicht auf die Wunder der digitalen Fotografie verzichten wollen, aber keinen PC besitzen. Für diese radikale kleine Minderheit ist PrimeFoto gedacht: Ein Gerät, ähnlich einem DVD-Player, das an den Fernseher angeschlossen wird und Bilder auf CDs bringt. Man legt einfach die Speicherkarte aus der Kamera ein und sucht sich die Fotos aus, die auf die CD sollen. Kostet 249 Dollar, was jetzt gar nicht mal soviel billiger ist als ein einfacher PC.

[dj]