iPod für Deppen Politikinteressierte

Sorry, Pop und Politik geht nicht. Ob nun Oskar Lafontaine den Electro-Boogie kriegt oder Schweinchen Dick mit Krawatte Sigmar Gabriel als SPD-Rockbeauftragter die Scorpions zur schutzwerten Gattung erklärt – peinlich ist gar kein Wort. Und bei den Herren und Damen im konservativen Lager sieht es noch schlimmer aus (die halten wahrscheinlich Matthias Reim für Metal).
Wenn man’s ganz doof haben will, kann man sich in den USA als Spendensammler für die Republikaner bewähren, bekommt zum Dank eine spezielle Version des iPod und kann den ganzen Tag die ausdruckslosen markanten Gesichtszüge von George Bush jr. bewundern. Aber vielleicht könnte man das Teil ja auch subversiv mit Neil Youngs neuem Album bespielen.

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Der König der Fernbedienung

Mein Freund Thomas gehört zu der Gattung Mensch, der am besten eine Fernbedienung implantiert werden sollte: Egal, was läuft – ruhelos wird auf den Teletext gezappt, um die bedeutungslosen Ligen exotischer Sportarten in fremden Ländern abzurufen, bevor es weitergeht zu DSF und Eurosport.
Ruhe und Entspannung könnte man ihm (wenn auch nicht freiwillig) mit dem Remote Control Jammer bescheren, einem kleinen Apparat, der alle Infrarot-Signale blockiert, so dass nur einer das Sagen hat (und zwar jemand, der nicht Thomas heißt). Das macht man aber besser nicht während eines Schalke-Spiels – da wären die Komplikationen unabsehbar …

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Panasonic will HDTV-Camcorder mit SD-Speicher ausrüsten

Panasonic arbeitet nach eigenen Angaben an Möglichkeiten, HDTV-Bilder auf SD-Karten aufzunehmen. Ziel ist es, auch dem Durchschnittskäufer kleine HDTV-Camcorder anzubieten (bisher gibt es das bei Panasonic nur für Profis). Dabei soll 1080i- oder 720p-Video für die Aufnahme auf die Karte mit dem H.264 MPEG-4-Codec mit Dolby Digital komprimiert werden.
Wann so etwas in den Handel kommen wird, wurde allerdings nicht gesagt.

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Tatsch Deinen Monitor an (er braucht es)!

Der koreanische Hersteller NAVIsis hat eine Technologie entwickelt, mit der sich aus einem beliebigen Monitor ein Touchscreen-Gerät machen lässt. EZ-Canvas besteht aus einem Paar Sensoren, die in den oberen Ecken des Monitors angebracht werden. Zusammen mit einem Spezialstift und der proprietären Software von NAVIsis bieten sie dann Touchscreen-Funktionen: Man kann auf die Bildschirmoberfläche schreiben, Text markieren und bearbeiten und was sonst noch alles mit einem Touchscreen geht.
Die Software betreibt sogar Handschrifterkennung, falls der eine oder andere nicht mehr so recht weiß, wie das Schreiben ohne Tastatur geht. Bleibt nur zu hoffen, dass der Stift beim Bemühen um eine ausgefeilte Schönschrift keine bleibenden Schäden auf dem Monitor hinterlässt.

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Bitte wieder das Knie in die Eier…

…aber nicht mehr mit dem Electric Cinderella Shoe zutreten: Das könnte bald der fromme Wunsch aller Kavaliere sein, deren kesse Sprüche und flinken Finger in der Damenwelt nicht so recht ankommen wollen. Der Aschenputtel-Schuh kann nämlich auf Wunsch der Trägerin 100.000-Volt-Stromschläge austeilen, und das tut weh. Dass jeweils nur ein derartiger Schlag ausgeteilt werden kann, ist da auch kein Trost. Der Electric Cinderella Shoe ist derzeit nur ein Entwurf, aber die Entwicklerin Simona Brusa Pasque sucht nach Investoren, und wenn man bedenkt, was alleine hierzulande Bohlen, Lauterbach und Co. verbrochen haben, sollte das Kapital doch aufzutreiben sein, oder?

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So sieht er aus …

… der HD-DVD-Player für die Xbox, von dem schon die Rede war. Unspektakulär. Dafür soll er rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den Läden stehen. Zum Preis gibt es allerdings weiterhin nichts Neues.

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If you can’t beat them, join them

An den Spruch, der Winston Churchill zugeschrieben wird, scheint sich auch die Warner Bros. Entertainment Group zu halten, die einen Vertrag mit BitTorrent über die Distribution von Filmen und TV-Shows abgeschlossen hat. Das böseböseböse Filesharing hat laut BitTorrent die Studiobosse doch recht fasziniert. So sehr, dass man künftig am Tag der DVD-Veröffentlichung Filme auch über BitTorrent verfügbar machen will. Kevin Tsujihara, Präsident der Warner Bros. Home Entertainment Group, meint dazu:

„Wenn wir 5, 10, 15 Prozent der Peer-to-peer-User, die sich unsere Produkte bisher aus illegalen Quellen besorgt haben, zu normalen Käufern machen können, hat das möglicherweise riesige Auswirkungen auf unser Geschäftsfeld und unsere Zahlen.“

Wahrscheinlich werden die Filme und TV-Sendungen aber bis zum Anschlag mit DRM zugepflastert sein, so dass man sie nicht gescheit speichern und später abspielen kann. Und selbst wenn sie nur einen Dollar kosten, wird es genügend Leute geben, die bei gratis bleiben.

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Toshiba mit erstem HD-DVD-Laptop

Der Qosmio G35-AV650 von Toshiba ist das erste Notebook mit integriertem HD-DVD-Player. Dazu gibt es noch ein 17-Zoll-1920×1200-Display, einen 2GHz-Intel-Core-Duo-Prozessor, zwei 100GB-Festplatten in RAID-Konfiguration und 1GB DDR2.
Bei der Grafik wird auch nicht gegeizt – da ist eine 256MB NVidia GeForce Go 7600 vorgesehen. Das Gewicht liegt allerdings auch bei fast fünf Kilo, und der Preis für den Rechner mit Microsoft Windows Media Center Edition 2005 ist mit 3.000 Dollar ebenfalls nicht gerade bescheiden.

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Diese Briten …

Ja klar, wir hatten schon einigen Fußball-WM-Digital-Nippes, warum also auch nicht noch den iPod nano samt Kopfhörer im St.-Georges-Look.
Nur dumm, dass der scheidende britische Nationaltrainer einen Sturm nominiert hat, der aus Verletzten, Wackelkandidaten und Halbstarken besteht. Da würde ich inzwischen wirklich fast auf Deutschland setzen, wenn sie die Vorrunde schaffen. Den Nippes gibt es dann billig auf eBay.

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Telefonnummer auf Zeit

In Großbritannien kann man sich bei Safe Talk eine Telefonnummer besorgen, die nur sieben Tage existiert – die bekommen dann Leute, die man nicht kennt oder denen man nicht traut oder die man gerade erfolgreich angepumpt hat.
„Es ist ganz einfach – schicken Sie die Nachricht CALL an 80876 , und Sie bekommen für sieben Tage eine temporäre Nummer für Ihr Handy. Ihre eigentliche Nummer ist geschützt – bis Sie wissen, ob Sie es mit einem Verrückten zu tun haben oder nicht!“
Jede Nummer kostet 1,50 GBP (ca. 2,30 Euro), und man kann die Nutzung nach den sieben Tagen verlängern oder beenden. Rechnet sich also schnell, wenn man gezielt und erfolgreich anpumpt (was soll ich mit den blöden dates?).

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