Nudeln? Ein Topf!


Begeisterung meinerseits. Nicht nur, dass der Pasta Pot von Alessi Geschirr und Energie spart und dabei sowohl sehr gut aussieht als auch völlig durchdacht ist. Er lässt eine alte Art des Kochens wiederaufleben, die vor allem von Olivenpflückern im trockenen italienischen Süden gepflegt wurde. Man gibt die ungekochten Nudeln (keine Spaghetti!) in den Topf, dünstet diese optional an und fügt dann die Zutaten für die Sauce zu, die Flüssigkeit (Wein, Wasser, Sugo oder Brühe) entweder auf einmal oder man gießt sie nach und nach an und schließt den Deckel. Ab und zu umrühren. Die Nudeln brauchen auf diese Weise zwar ein wenig länger als beim Kochen in Salzwasser, um gar zu werden, doch bewahren sie ihr volles Aroma, da die geschmackbringende Stärke nicht vom Wasser weg gewaschen wird. Hört sich großartig an. [bda]

[via cooking-gadgets]

Stift mit Raum für Notizen


Auf lange Sicht wird der Stift mit integriertem Notizzettel keine Lösung sein, sofern man in die Kategorie Menschen gehört, die andauernd geniale Einfälle haben und diese sofort aufschreiben müssen, um die Ideenflut zu dokumentieren und anschließend irgendwie bearbeiten zu können. Geht es nur um den Unterschleif von ein paar Formeln beim Matheabi, dann dürfte das genügen. Aber auch hier gilt: Spicken ist böse und unfair gegenüber den Mitschülern und wird außerdem meistens aufgedeckt. Setzen. Sechs. [bda]

PS3-Eingeweide erfolgreich verpflanzt!


Kissen weg vrom Gesicht und Augen auf! Is nicht wirklich schlimm. Modder Bed Heck hat die Innereien eines PS3-Controllers genommen und sie in das Gehäuse eines Xbox 360 Controllers eingebaut. Der Vorteil dieser Verpflanzung? Der so entstandene PS360-Controller ist nun durch und durch funktionell, durch Akku und USB Port zum Laden. In der Fortsetzung noch ein paar mehr Fotos, denn der Link zur Seite von Heck funktioniert nicht mehr. [bda]
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Lass dir ins Glas pinkeln!


Hahaha. Manneken Pis als Spirituosenspender ist ein Ausbund an belgischem Geschmack. Und jetzt ist er wohl in Asien angekommen. Asiatischer Geschmack is dann wieder ein wenig anders als mitteleuropäischer Sinn für Ästhetik, und so hat die Version hier noch einen roten Herzchenaufkleber abbekommen. Wer auf den besteht, der muss nach Japan fahren. [bda]

S-Reihe Holz-Handy


Die Bezeichnung S-Reihe klingt nach einem fertigen Produkt, doch das täuscht. Leider. Allerdings ahnt man es schon beim Anblick des “Fotos”… Dieses Slider Phone Design ist ein Konzept von Simon Enever. Sehr hübsch. Das Holz Finish ist zwar nicht protzig, aber lässt durchaus gehobenen Wohlstand und Sinn für Geschmack durchblicken. Sollte es jemals in Produktion gehen, so sieht das Konzept vor, dass man auf alle Funktionen auch ohne Aufsliden schnell zugreifen kann. Hört sich alles gut an, also vergessen wir es am besten gleich wieder. Ob es jemals hergestellt wird, steht nämlich noch in den Sternen. [bda]
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Samsung und der Billig-Luxus


Samsungs oberster Geschäftsführer Yun Jong-yong offenbarte erst vor kurzem die hauseigene Strategie der Marktbelegung. Man sei sehr wählerisch diesbezüglich und wolle das Segment Billighandys lieber der Konkurrenz überlassen. Stattdessen verlege man sich auf die Herstellung von Luxusversionen solcher Billighandys… äh… aha. Es beginnt bei Samsung nun die Ära der High-Low-End-Produkte. Interessant. [bda]

Musik-Rassel von SanDisk


SanDisk nimmt Anlauf auf den Kids-Gadgets Markt und verweist auf den durchaus gelungenen Sansa Shaker. 512MB Speicher, mit SD Karte erweiterbar, eingebaute Lautsprecher oben und unten (Ohrhörer sind auch dabei) – und das für umgerechnet etwa 35 Eurinchen in blau und rosa zu haben. Die Bedienknöpfe befinden sich in den weißen Bändern oben und unten, allerdings ist nicht ganz klar, ob sie zum Drücken oder zum Drehen gedacht sind. Zudem scheint der Shaker, wie der Name schon vermuten lässt, eine Rassel integriert zu haben. Früh übt sich, was ein mittrommelnder Hippie werden will… [bda]

Schreibtischordnungspuzzle

Stationoli nennt sich diese Vorrichtung zum Zusammenstecken, die notorischen Schreibtischzumüllern dabei behilflich sein soll, alles Notwendige (?) wie Tacker, Klammerentferner, Taschenrechner (??), Uhr (???) beisammen zu halten. Mal ganz abgesehen davon, dass man etliche dieser Utensilien mittlerweile nur noch als Nostalgiker braucht: Warum denn schon wieder eine Erfindung, die ihren Benutzern das Leben nur noch schwerer macht, wenn sie sich trotz Kater an den Schreibtisch setzen?

[dj]

Endlich für Geld zu haben: Biometrische Kunst

Zunächst mal sieht das Klasse aus, und wirkt irgendwie gruselig, sobald man weiss, was es ist: die kanadischen Künstler Adrian Salamunovic und Nazim Ahmed geben dir auf Bestellung einen Testbehälter für etwas Körperflüssigkeit und machen daraus diese absolut individuelle Abbildung deiner DNS. Oder der von dem Kind. Oder deinem Hund.

45 mal 60 cm, 550 Biometrie-Dollar, im Online-Shop des Museum of Modern Art, New York. [fe]