Der petzende Süßwarenautomat

In Deutschland tobt ja derzeit auch die Diskussion darum, wie man die Jugend des Landes wieder hart wie Kruppstahl, flink wie die Windhunde etc. bekommt, weil die Politik es einfach leid ist, dass die Weicheier nach einer Viertelstunde Schulsport japsen wie die Möpse. Auf die Erfolgsrezepte des Vegetarier-Kanzlers will man wahrscheinlich wg. historischer Rücksichtsnahme etc. nicht zurückgreifen, aber wie wäre es denn, wenn man die Schulen mit den in den USA entwickelten Healthy Vending-Verkaufsautomaten ausrüsten würde?
Der Süßwaren ausspuckende elektronische Blockwart führt nämlich genau Buch darüber, wer wie viele Schokoriegel gezogen hat, und informiert die Eltern über das Fehlverhalten ihres Sprösslings.
Persönlich bin ich für solche Lösungen immer zu haben, da sie (wie die Prohibition in den USA ja belegt hat) zum Entstehen neuer Berufsfelder führt, die überdurchschnittliche Einkommensmöglichkeiten bei überschaubarer Arbeitsbelastung bieten.

[dj]

Gameboy mit PC-Innenleben

Bastler sind eine Spezies für sich: Hier hat einer einen kompletten PC in ein Original-Gameboy-Gehäuse eingebaut. Das Motherboard ist ein EPIA PX10000G, und der Gameboy-Rechner verfügt sogar über Ethernet, zwei USB-Ports und einen VGA-Ausgang. Fehlt nur noch der Bildschirm.

[dj]

Knight Light: Heldenschimmer

Das hilft bestimmt, dem ängstlichem Kind ein erleuchteten Ritter ins Zimmer zu stellen. Man kann dem Kind dann sagen, dass der Ritter auf es aufpasst und die bösen Träume verscheucht. Gut Nacht. Küsschen. Interessant wird’s da, wo die Lichter vorbeifahrender Autos sich in der Rüstung des Helden verfangen, die dann seltsame Schatten an die Wand malen… In vier verschiedenen Versionen: Dark Knight Light (der Rote), Knight Light (Gelb), Stand Up Knight Light und eine RitterIN gibts auch noch. Die ist direkt für die Steckdose gedacht. Alle vier zwischen zwölf und 33 Dollarellen. [bda]

[via techiediva]

Teltonika: 3G mit USB-Modem

Nicht mehr ganz taufrisch, aber immer noch schnell ist dieses HDSPA-USB-Modem von Teltonika, das für 285 Euro seinem Besitzer die schöne neue 3G-Welt erschließt. Wenn man das entsprechende Netz hat, soll man damit auf Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1,8Mbps kommen und auf ein Upload-Tempo von 384kbps.

[dj]

Fujitsu Lifebook T4220: LapTab

Das neue Fujitsu Lifebook T4220, eine Schimäre aus Laptop und Tablet, hat ein 12,1 Zoll großes dreh- und klappbares Display, Bluetooth, 802.11 a/b/g WiFi, einen 2.4GHz Core 2 Duo T7700 Prozessor, Intels Santa rosa Chipset und Intels GMA X3100 Grafikkarte. Das Lifebook ist anderthalb Zoll dünn und gut zwei Kilo schwer, hat einen DVD Brenner integriert ebenso wie ein Fingerabdruck-Sensor und SmartCard Security. Wirklich negativ fiel die Batterie auf, die voll geladen grade mal drei Stunden hält. Außer man schaut DVDs, dann sind’s nur zwei Stunden. [bda]

[via engadget]

Mit dem Handy auf Terroristenjagd

Die US-Behörde mit dem schönen Namen Department of Homeland Security ist jetzt auf die ganz famose Idee gekommen, dass man Handys doch auch dafür benutzen könne, allerlei unheilbringendes Material wie radioaktive Isotopen, giftige Chemikalien oder Anthrax (nein, nicht die Band) aufzuspüren. Man statte einfach die Geräte mit entsprechenden Sensoren aus und lasse sie Alarm geben, sobald sie etwas wittern. Mir persönlich wär’s ja wichtiger, mein Handy könnte wirklich giftige Gerüche wittern und mich morgens davor warnen, den U-Bahn-Wagen mit den heftigsten Knoblauch- und Alkohol-Ausdünstungen zu betreten.

[dj]

Smart und Secure: Toshiba Protégé G500

Ohne großes Trara hat Toshiba ein Slider Smartphone herausgebracht, das mit der hauseigenen Fingerabdruck-Lesetechnik für Laptops ausgestattet ist. Das Protégé G500 hat Windows Mobile 5.0 mit Direct Push Technologie an Bord, ebenso Bluetooth, WiFi, EDGE, Triband, HSDPA, 3G und eine zwei Megapixel Kamera. Keine Querty-Tastatur, aber ein MiniSD Slot und ein 2,3 Zoll QVGA Display. [bda]

[via shinyshiny]

Der Zeichen Kumpel

CharacterPal ist ein kleines Programmchen fürs Mac Dashboard, bei dem man ganz schnell mal nachschauen kann, welche Tastenkombi gleich wieder ©, ¿, ® oder ∆ ergibt. Könnte man zwar auch in der Tastaturübersicht checken, die man sowieso in der Leiste haben sollte, aber das Dashboard-Widget is natürlich ungleich schicker. Wer’s dann liebt und oft benutzt, der kann dann ja mal donaten. So. Und ich schmeiß es jetzt wieder runter vom Dashboard. [bda]

[via swissmiss]

Herzschlag am Finger

Der Allgemeinmediziner, den ich zum Jahresbeginn aufsuchte, um mal zu schauen, ob es von dieser Seite aus vielleicht Perspektiven für einen vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben gibt, mochte mir auch auf mehrmaliges Nachfragen keine besorgniserregenden Leberwerte attestieren, gab meinen hypochondrischen Hoffnungen aber mit vagen Hinweisen auf Bluthochdruck neuen Auftrieb.
Seither interessieren mich auch Dinge wie dieser ringförmige Herz-Frequenzmesser. Dass das am Zeigefinger sitzende Gerät wirklich zuverlässige Daten liefert, erscheint zwar etwas zweifelhaft, aber als eingebildeter Kranker nimmt man, was man kriegt, und in Selbsthilfegruppen aller Art ist das bestimmt ein 1a-Eisbrecher.

[dj]