Poketo: Bunt und simpel

Kein Display, keine Möglichkeit, den Speicher von 512MB zu erweitern: Der Poketo des japanischen Herstellers Palama spielt einfach nur MP3- und WMA-Dateien ab. Dafür ist er aber schön bunt. Kommt im September für umgerechnet 24 Euro in Japan auf den Markt. [dj]

Handys bekommen Manieren beigebracht

Dass Handys nicht nur praktisch sind, sondern sich auch durch lästiges Klingeln zur falschen Zeit ärgerlich bemerkbar machen können, kennt man ja. Das soll sich nach dem Willen der Forscher der Intel Labs Seattle bald ändern: Eine Software wird es dem Telefon ermöglichen festzustellen, ob es gerade eine Unterhaltung stört oder nicht, so dass es untertänigst nur dann unterbricht, wenn es dem Besitzer konveniert. Das Programm soll dabei gar nicht auf Wörter im Gespräch achten, sondern auf Tonfall, Lautstärke, abwechselnde Sprecher etc.

Wobei ich mir noch nicht sicher bin, wie sinnvoll das ist: Wenn man will, kann man sein Handy doch auf Vibrationsalarm stellen, und ehrlich gesagt ist eine Unterbrechung durch einen Anruf ja nicht immer nur lästig, sondern kann einen auch aus den Klauen einer Plaudertasche befreien. [dj]

Heimliche Xbox-Aufrüstung?

Die Gerüchteküche meldet, dass Microsoft entweder noch in diesem Monat oder im September eine neue Version der Xbox 360 in den Handel bringen will, ohne dies aber groß zu verkünden. Die neuen Konsolen sollen eingebautes HDMI und 65nm-Prozessoren haben, die DVD-Laufwerke sind angeblich leiser, und das Überhitzungsproblem wurde bei ihnen auch gelöst. Der einzige Hinweis auf die neue Xbox soll die HDMI-Erwähnung auf der Verpackung sein. Was das allerdings für den Xbox-Preis bedeutet und ob das auch für Europa gilt, ist völlig unklar. [dj]

Tacker ohne Klammern

Einen echten Tacker wie den Killer-Hasen wird dieses Gerät zwar nicht ersetzen können (man kann nur bis zu fünf Blätter mit einer Stanzung zusammenklammern), aber dafür ist der Kundenkommentar höchst unterhaltsam: In ihrer Jugendeinrichtung, bekennt Patricia Lamb, nach eigener Einschätzung „a Teenager’s Best Friend“, werde das Gerät genutzt, um dem selbstzerstörerischen Benehmen vorzubeugen, für das Tacker verwendet würden. Selbstzerstörerisch mit Tackern? Hat da jemand von Euch was Genaueres gehört? [dj]

Strom in 150 Ländern

In angeblich 150 Ländern kann man dieses mit vier Adaptern gelieferte Gerät in die Steckdose stöpseln, damit es sich auflädt und später seine Energie an Handy, iPod, PDA und was auch immer man mit sich rumschleppt weitergibt. Alternativ lässt sich das Universal 150-Country Power Pack auch von einem USB-Anschluss mit Saft versorgen. Voll aufgeladen kann es angeblich seinerseits bis zu 96 Stunden lang Strom geben. Kostet 69,95 Dollar und ist knapp 9 cm lang. [dj]

Mario-Höschen für den iPod

So ist das mit der Vermenschlichung von Alltagsgegenständen: Irgendwann zieht man ihnen völlig unpassende Klamotten über, wie zum Beispiel diesen Super Mario- Strickanzug über einen iPod. Die Textilie kostet 6 Dollar, und ich komme gerade ins Grübeln, ob man wirklich von „Vermenschlichung“ sprechen kann. Ist Mario denn überhaupt ein Mensch … oder nicht vielmehr ein Klempner? [dj]

Killerhase macht sich im Büro nützlich

Kenner von Monty Python werden keine Schwierigkeiten haben, dieses Nagetier zu identifizieren, ist es doch eines der eher ungewöhnlichen Ungeheuer aus Monty Python and the Holy Grail (auf Deutsch grässlicherweise Die Ritter der Kokosnuss genannt). In dieser domestizierten Version erfüllt er die Aufgabe des Büro-Tackers, wobei es wahrscheinlich besser/sicherer ist, die Finger nicht allzu unvorsichtig in die Nähe seines Gebisses zu bringen – man kann ja nie wissen …[dj]

Powerizer: Für das Känguru in Dir

Damit der Stand der Unfallchirurgen ja nicht unterbeschäftigt wird, gibt es jetzt in Großbritannien den Powerizer, eine Art Super-Feder, die man sich unter die Füße schnallt und die angeblich Sprünge von zwei Meter Höhe und drei Meter Distanz erlauben. Wahrscheinlich ist es kein Zufall, dass das männliche Modell, das die Gerätschaft präsentiert, blondiert ist; ansonsten sagt ein Kundenkommentar wie der von Jason aus Exeter alles: Erst habe er sich im Pub ein Plautze angesoffen, aber jetzt sei er rank und schlank und fliege wie Superman. Ist wahrscheinlich nach dem ersten Krankenhausaufenthalt auf Ecstasy umgestiegen. 200 GBP das Paar. [dj]