Wolpertinger On Demand

Den Tiefen der dunklen Seelenseite der Künstlerin Sadrina Brewer entspringen diese wolpertingerartigen Tierkreationen. Sie nennt es Kunst, der Betrachter kann es nennen wie er will. Die Künstlerin, die auf der Webseite inmitten ihrer Kreationen als eine Mischung aus Frau Dr. Betty Page und Audrey Hepburn heraussticht, nimmt auch individuelle Bestellungen an, lasst eurer Phantasie also freien Lauf und bestellt was immer euch einfällt. So ein zweiköpfiges Eichhörnchen kommt auf ungefähr 600 Eurozillen, bei einem fliegenden Affen muss man einen Wert von 3500 auf der nach oben offenen Dollerium-Skala in Kauf nehmen (ich liebe die Früchte der Eurinchen-Diskussionen… herzlichen Dank an alle Beteiligten!). Die Dame macht auch in Mumien, aber nochmal ganz ausdrücklich: Sie hat Respekt vor den Tieren speziell, der Natur allgemein und dem Lebenszyklus an sich… Also bitte keine geschmacklosen Bestellungen! [bda]

[via uncrate]

Der neue iMac: Sex on the Desk!

Die Boys from Cupertino haben wieder mal ein Designstatment abgelassen, wir tauchen nach der 80er Jahre Reminiszenz des alten iMac jetzt ein in die 70er Jahre und bewundern… den neuen iMac! Die Glas und Aluminium Schönheit gibt es in 20 und 24 Zoll Bilsschirmgröße, ist noch flacher als der Vorgänger und es bleibt beim All-in-One Design. Wählen kann man nun zwischen einem 2,0 oder einem 2,4 GHz Intel Core 2 Duo oder einem 2,8 GHz Intel Core 2 Extreme Prozessor, ein Gig RAM steckt drin (erweiterbar bis auf vier Gig) und außerdem hat man die Wahl zwischen einer 250 Gig oder einer 320 Gig Festplatte. Das optische Laufwerk ist ein achtfach SuperDrive, das schicke Ding kann Bluetooth und 812.11n WLAN, hat einen ATI Radeon HD 2400 XT Grafikprozessor. Im Lieferumfang enthalten sind außerdem ein neues Apple Keyboard, eine Mighty Mouse und eine Apple Remote Fernbedienung, sowie ein Softwarepaket, das unter anderem iLife ‘08 und iWork ‘08, Photo Booth und Front Row beinhaltet. Alle technischen Daten findet ihr HIER. Preis beginnt übrigens bei 1200 Euroletten. Was – schon klar – bei gleichen Specs von einem PC locker unterboten wird. Und trotzdem: Das ist nicht wirklich teuer. Man bekommt ja nicht nur eine Maschine. So ein Mac ist eher wie ein elegantes Haustier. Er atmet. Und ist sehr hübsch anzusehen. Und flüchtet nicht, wenn man ihn anfasst. Kommt schon Jungs, ihr müsst doch zugeben, der hat was… ;] [bda]

Was ist „Vista-fähig“?

In den USA bekommt Microsoft ein Gerichtsverfahren an den Hals, weil man vielleicht allzu großzügig mit dem Etikett „Vista-fähig“ umgegangen ist. Jedenfalls fühlt sich eine Reihe von PC-Besitzern hintergangen, die sich das neue Microsoft-OS zugelegt haben und nun mit ihren alten Kisten Funktionen wie Aero nicht nutzen können.

Was soll man dazu sagen? Ich denke, da haben sich zwei gesucht und gefunden: Kläger, die keine Specs lesen, und ein OS-Anbieter, der so viele Versionen seines Programms anbietet, dass man kaum noch nachvollziehen kann, welchen denn wofür gedacht ist. [dj]

Diskrete Webcam liefert Schattenspiele

So schön die Kommunikation per Webcam auch sein mag, eröffnet sie doch gelegentlich den einen oder anderen allzu intimen Einblick ins Privatleben. Deutlich mehr Diskretion verspricht Teleshadow, ein System, das nur Umrisse aufnimmt und als Schattenspiel auf eine dezente Lampe wirft.

Der japanische Student Shunpei Yasuda hat sich bei der Entwicklung von Teleshadow an den traditionellen Papierwänden japanischer Häuser orientiert; insgesamt können die Silhouetten von bis zu vier Leuten auf gezeigt werden. Eine Berührung des Touchscreens stellt eine Telefonverbindung zu der „berührten“ Person her. Voraussetzung ist, dass man SmartCards austauscht, die in den Sockel von Teleshadow gesteckt werden und den Zugang zur Webcam auf der anderen Seite legitimieren. [dj]

Gehäuse-Mod der anderen Art

Warum nur PC-Gehäuse modden? Der Chinese Xin Yucai hat zwei Betonröhren zusammengebaut und daraus eine Behausung mit Fenster, Tür und Kamin gemacht. Angeblich ist er damit bereits einmal umgezogen und fühlt sich rundum wohl.

Interessant wäre es jetzt zu sehen, wie das mit einer Reihe von gestapelten Röhren aussehen würde. Wie ein Studentenwohnheim? [dj]

Wieder mal kleinster PMP der Welt

Thomson hat mal wieder einen Welt- Schrumpf- Rekord verkündet, den der Media-Player A1 halten soll. Der PMP mit den Maßen 82 x 50,9 x 13mm wiegt 87 Gramm, hat ein 3-Zoll-Display (16:9, 320 x 240 Pixel, 24 fps) und kann MP3, WMA, WAV und AVI wiedergeben. Außerdem zeigt A1 Fotos und hat einen UKW-Tuner. Beim Speicher gibt’s die Wahl zwischen 4GB und 8GB. Kommt zuerst in China auf den Markt und kostet etwa 80 Euro (4GB) bzw. 90 Euro (8GB). [dj]

Mit sattem Strahl lenken

In Frankfurter Clubs und Bars ist in den Herren-Toiletten der so genannte Piss-Screen installiert worden, ein Rennspiel, bei dem der Kurs des Wagens dadurch bestimmt wird, wohin der Urinstrahl gelenkt wird. Mal abgesehen davon, dass das eine völlige neue Dimension im Zusammenhang Automobil/ männliche Schwanzsteuerung eröffnet, dient das Projekt der Förderung der Einsicht, dass man nicht mehr fahren kann, wenn man zuviel getrunken hat. Wer schon nicht mal mehr sein Digital-Fahrzeug steuern kann – so der fromme Wunsch der Macher- , wird wohl einsehen, dass er lieber gleich ein Taxi ruft.

Frankfurter: Habt Ihr’s gespielt? Und habt Ihr Eure Autos stehen gelassen? [dj]

All In One: Nicht nur Touchscreen-Handy

Ob das iPhone nun ein Brüller ist oder nicht, wird wohl weiterhin umstritten bleiben, aber immerhin bringt es die Leute auf Ideen: Lukas Koh hat zum Beispiel das Konzept des All In One-Handys entwickelt, das nicht nur einen Touchscreen für unterschiedliche Funktionen hat, sondern das auch je nach Anwendung kleine Erhebungen auf der Oberfläche kreiert, die als haptische Tasten dienen. Wie weit das von einer praktischen Realisierung weg ist, ist schwer zu sagen, aber als Idee finde ich es schon mal sehr überzeugend. [dj]

Tetris für den Fernseher

Endlich kommt unser Lieblings- Zeitvertreib aus den 80-ern groß raus – nämlich auf den Fernseh- Bildschirm. Einfach den Controller ins TV-Gerät stöpseln, und los geht’s mit dem Tetris-Klötzchenstapeln im Großformat. Und wenn man dabei auch noch seine engsten Freuden deklassieren und düpieren möchte, kann man sogar ein zweites Steuerungsinstrument anschließen. [dj]

Stethoskop-Ersatz: Mehr Informationen, mehr eiskalte Händchen

Der Moment, in dem das eiskalte Stethoskop die Hautoberfläche berührt, ist ja immer ein früher Höhepunkt des von zeit zu Zeit fälligen Arztbesuches. Das Vibration Response Imaging System von Deep Breeze vervielfacht diese Erfahrung, da bei dem Gerät 42 Stethoskope gleichzeitig auf den Rücken aufgelegt werden – dafür kann es dann in wenigen Sekunden ein getreues Abbild der Lungen auf den Computer-Bildschirm zaubern. Damit man in voller Größe sehen kann, dass rauchen nicht gesund ist. [dj]