CD-Plattenspieler: Nichts Halbes und nichts Ganzes

Dieser Versuch, einen auseinander genommenen und neu zusammengesetzten CD-Spieler auf antiken Plattenspieler zu trimmen, ist schon ein ziemliches Meisterwerk des Banausentums. Entweder man entscheidet sich für Vinyl (und dann hat man auch keinen Plattenspieler, der dieser Konstruktion auch nur entfernt ähnelt), oder man präferiert CDs (solange es sie noch gibt) – dann sollte man sich um einen möglichst dezenten Player bemühen. Der Entwurf von Yong Jieyu allerdings ist schlicht und ergreifend Kitsch. So.

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Beistelltischchen für Freunde des Personenkults

Was mir von der Kultur des 20. Jahrhunderts mit am meisten fehlt, ist der rigoros durchgezogene Personenkult, der sich heute ja nur noch in abgemilderter Form in Nord-Korea und Kuba findet – Führer vom Schlage eines Enver Hodscha dagegen sind verpönt. Aber für jedes Ding gibt es eine Zeit des Revivals, und sei es nur im Kleinen.
Zum Beispiel bei diesem Beistelltischchen von Vuunlimited, das man sich natürlich mit einem geschmacksvollen Bild aus der Galerie des Herstellers liefern lassen könnte. Aber auch mit einem Selbstporträt in der Pose des Staatsmanns, großen Sohn seines Volkes, größten Wissenschaftlers seiner Zeit etc. Und irgendwann werden die Banausen dann auch nicht mehr lachen …

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Sony DVDirect: Brennt jetzt auch von HD-Camcordern

Die neueste Ausgabe der externen DVDirect-Brenner von Sony unterstützt auch die AVCHD-Kameras des Herstellers. Außerdem hat das Gerät einen Speicherkarten-Slot für Formate wie SD, CompactFlash und Memory Stick und ein 2,5-Zoll-Display. Kommt in Japan für umgerechnet etwa 190 Euro auf den Markt.

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Toshiba-Laptops bald auch mit AMD-Chips

Steter Tropfen höhlt den Stein, scheint sich AMD zu denken, und wird überall dort mit billigeren günstigeren Produkten vorstellig, wo ansonsten Intel seine Geschäft macht. Und siehe da, wieder einmal hat es geklappt: Ab Sommer will Toshiba 20% seiner in Europa und den USA auf den Markt kommenden Laptops mit AMD-Chips ausrüsten. Was je nach Hersteller-Sichtweise eine Reduzierung der Qualität (Intel) oder des Preises (AMD) bedeutet.

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Sony stellt sein erstes HD-Radio vor

Mit dem in dezentem Retro-Look gehaltenen XDR-S3HD steigt Sony im Juli in den HD-Radio-Markt ein. Das Gerät im Kirschbaum-Gehäuse soll 200 Dollar kosten und über Fernsteuerung, Wecker, Timer und Audio-Eingang für MP3-Player verfügen.

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iPhone: „Geld spielt keine Rolle“

In den USA soll das iPhone ja schon in ein paar Wochen zu haben sein, und für den Apple-Partner AT&T hat Glenn Lurie, verantwortlich für den Vertrieb, der Seattle Times ein Interview gegeben, das allerdings zu einem wesentlichen Teil aus Ausweichmanövern bestand. Interessant ist vor allem die Reaktion auf die Frage nach dem hohen Preis (in den USA soll das iPhone in der 8GB-Version 600 Dollar kosten). Da bringt Lurie nämlich nur zwei Argumente – den „phänomenalen“ Touchscreen und die vielen Google-Widgets (die allerdings noch niemand gesehen hat). Das ist – finde ich – schon etwas dünn: Kauft man sich etwa ein Handy wegen des Touchscreens? Und was die Widgets anbelangt: Da ist Google sicher ein erstklassiger Partner, aber aller Erfahrung nach wird die Konkurrenz nicht allzu lange brauchen, um ähnliche Software für die Konkurrenz nachzubauen. Aber warten wir mal ab, was dann letzten Endes wirklich kommt …

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USB-Hub für ExpressCard-Slot

Laptop-Besitzer, die darauf stehen, unnützes Zeug an ihren Rechner anzuschließen, können ihren Spielplatz mit diesem USB-Hub für den ExpressCard-Slot deutlich vergrößern, der sich auch mit einem eigenen Adapter mit Strom versorgen lässt (wird nicht mitgeliefert). Problematisch ist allerdings, dass der Hub nicht richtig fest einrastet, so dass man als Zappelphillip Gefahr läuft, durch hektische Bewegungen den Kontakt zu seinen ganzen USB-Gerätschaften zu verlieren.

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360-Grad-Kamera sieht alles

Steht zwar Nikon drauf, ist aber nur ein inoffizieller Entwurf: Die 360-Grad-Kamera, die Ye Chen designt hat, verfügt über eine Linse, die sich im Kreis dreht, und soll in der Lage sein, selbstständig Panoramafotos zu kreieren. Die Details sind nett ausgedacht, aber ob sich Nikon wirklich für so ein Gerät interessieren würde, steht auf einem anderen Blatt.

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Klassiker: Der TV-Helm


Angesichts etwa der Liste der 12 hässlichsten Gadgets aller Zeiten möchte man nicht meinen, dass sich Walter Pichler diesen Fernseh-Helm schon vor 40 Jahren hat einfallen lassen. Die Vorrichtung ist aus Polyester, Plexiglas, PVC, Aluminium und aufblasbaren Elementen gefertigt und war ihrer Zeit weit voraus. Oder so.

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