Unsichtbare Rechner

Sieht so die Zukunft des PCs aus, oder besser: Sieht er künftig gar nicht mehr aus, zumindest nicht nach Computer? Mit diesem Foto hier könnte man ewig Bildersuche spielen, wo denn der PC ist. Zwischen Monitor und Ständer nämlich. Der Rechner von Trident ist nur noch 2,5 cm dick und hat immerhin eine 40GB-Festplatte – auf einen Lüfter wurde allerdings verzichtet. Besonders leistungsstark ist das Gerät nicht (der Prozessor ist ein 1,5GHz Via Eden), aber da es in erster Linie für den Terminaleinsatz in Geschäften, auf Flughäfen etc. gedacht ist, stört das nicht weiter. Auf jeden Fall eine ganz gelungene Demonstration, wie man künftig die hässlichen beigen Kisten (seien wir ehrlich – die meisten sehen immer noch so aus) verschwinden lassen kann.

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iTunes-Hörbücher: Nix für den iPod

Bei einer Reihe von neuen Audio-Büchern im iTunes-Shop (unter anderem dem aktuellen Buch von Al Gore) ist es offenbar zu einer technischen Panne gekommen: Die literarischen Ergüsse lassen sich zwar mit iTunes abspielen, nicht aber auf einem iPod. Apple rät einstweilen vom Kauf von Hör-Büchern im eigenen Shop ab und bietet allen, die mit einer nicht abspielbaren Audio-Schwarte geschlagen sind, die Erstattung des Kaufpreises an.

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Plasmariser: TV aus der Kiste

Von allen Vorrichtungen zum Verbergen des Fernsehers gefällt mir Plasmariser bisher eigentlich am besten (natürlich abgesehen von der klassischen Schrankwand): Hier kann man die Glotze nicht nur ziemlich dezent verschwinden lassen; es sind obendrein noch Räder untendran, um sie durch die weitläufigen Flure des heimischen Palasts zu karren! Und Plasmariser hat eine Sprachsteuerung, die einem die totale Kontrolle über die Kiste verleiht, wie sie sonst nur Ausbilder bei der Bundeswehr haben: „Und rauf! Und runter! Und rauf! Und runter!“

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Avocado-Handy passt aufs Essen auf

Der interessante Versuch, per Handy Ernährungsberatung anzubieten, hat ja wie erwähnt seine Tücken, die dieses Avocado-Handy umschiffen könnte. Es soll via „eNose“ (was auch imemr das für eine Technologie ist) analysieren, was man zu sich nimmt, und darauf hinweisen, woran es denn bei der Nahrungszufuhr mangelt – Avocados zum Beispiel. Dass Designerin Kristina Lee sich allerdings auch noch für die Form einer angebissenen Frucht entschieden hat, ist aber ein bisschen zuviel des Guten – und wäre bei den Handy-Funktionen, die auch noch angeboten werden sollen, eine Banane nicht irgendwie praktischer gewesen?

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Meizu M3: Mini-Update für Mini-Player

Meizu hat den MP3-Player M3 jetzt in einer neuen Version auf den Markt gebracht, und zwar als M3se. Allzu viel hat sich allerdings nicht geändert: Der M3se ist 0,5 cm kürzer, die Taste an der Seite ist verschwunden und der Navigations-Streifen wurde verbreitert. Außerdem gibt’s eine kratzfestere Oberfläche aus gebürstetem Metall.

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Mini-Wecker fürs Ohr

Für Menschen, die sich aus dem kleinen Nickerchen zwischendurch auch durch den Vibrationsalarm ihres Handys wachmachen lassen können, ist der Mini Castle genannte Kleinstwecker, der ins Ohr gesteckt wird, wahrscheinlich überflüssig. Und da er nicht richtig fest im Gehörgang sitzt (was wahrscheinlich auch unbequem wäre), kommt er auch nicht als echter Ersatz für das Klingelgerät auf dem Nachttisch in Frage. Bleibt also nur noch die Anwendung bei Meetings, wenn man die irre wichtigen Ausführungen von Scheffe zur neuen Firmen-Strategie etc. sinnvollerweise mit einem kleinen Power-Nickerchen kombiniert.

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Livescribe: Digitalstift für Mitschreiber

Für Menschen, die gerne mitschreiben, wenn ihnen etwas vorgetragen wird, ist Livescribe wahrscheinlich die Erfüllung all ihrer Träume. Zu dem System gehören der Smartpen (ein Klein-Computer im Kugelschreiber-Format), das Spezialpapier Dot Paper und verschiedene Entwicklungs-Tools.
Die wichtigste Anwendung von Livescribe ist „Paper Replay“: Wenn man während eines Vortrags mit dem Smartpen Notizen auf dem Dot Paper macht, nimmt der Stift auf, was gerade gesprochen wird (bis zu 60 Minuten) und digitalisiert die handschriftlichen Aufzeichnungen. Wenn man später auf die Tinte tippt, wird genau das wiedergegeben, was im Moment des Niederschreibens gesprochen wurde. Sowohl Notizen als auch Audio-Dateien können auch auf einen PC geladen und dort weiterbearbeitet werden.
Mit den Entwicklungs-Tools sollen die User von Livescribe eigene Anwendungen entwickeln können, die das System ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen. Auf den Markt kommen soll Livescribe im letzten Quartal des Jahres. Der Stift soll unter 200 Dollar kosten, das Papier nicht teurer sein als herkömmliches – zum Preis der Software wurde nichts verlautbart.

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Nintendo DS: Jetzt auch in Rosé und Silber – aber nur in Japan

Im Land der aufgehenden Sonne hat man gut lachen: Dort gibt es die Nintendo DS Lite ab 23. Juni auch in Silber und Rosé. Der Rest der Menschheit wird wahrscheinlich wieder mit Missachtung gestraft.

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Moshi Celesta: Nicht billig, aber chic

Lord Percy hat die Celesta-Tastatur von Moshi unter die Lupe genommen und zeigt sich gebührend beeindruckt: Das Keyboard hat flache Tasten wie ein Laptop, ist leise, wird vom Rechner sofort erkannt – und sieht vor allem gut aus mit seinem Aluminium-Gehäuse und den dezenten blauen LEDs. Allerdings muss man auch 120 Dollar springen lassen, wenn man so seinen Desktop ein wenig eleganter gestalten will.

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Es lebe die Fernsehbar!

Ein fast vergessenes Möbelstück feiert sein Comeback: die Fernsehbar. So wie man eine Schrankwände nutzen kann, um zu verbergen, dass man TV-süchtig ist, kann man Fernsehmöbel verwenden, um zu verbergen, dass man alkoholsüchtig ist. Bei Durst hebt sich auf Befehl das Oberteil dieses eleganten Einrichtungsstücks in die Höhe und enthüllt eine reichhaltige Batterie von Lustigmachern. Wobei mir einfällt: Auch der Lufthansa-Cocktail, unverzichtbarer Bestandteil der Fernsehbar, ist ja wieder da! Hurra!

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