Everun: UMPC mit Hochkant-Display

Der Everun gehört zur Kategorie von UMPCs, bei denen der Gebrauch mit Tastatur bei Bildschirm-Hochformat geplant ist. Die Tasten auf der rechten Seite sind zwar „schräg“ beschriftet, damit man sie auch im Querformat-Betrieb nutzen kann; wer aber richtig tippen will, nimmt den Everun hochkant.
Das ist wahrscheinlich gedacht, um Smartphone-User zum Umstieg zu motivieren, und mit einem Gewicht von (je nach Modell) 460 bis 500 Gramm und den Maßen 170 x 83 x 25 mm ist Everun auch hinreichend kompakt.
Hat einen 600MHz AMD Geode LX 900-Prozessor, 4,8-Zoll-Touchscreen mit 800×480-Auflösung, Windows XP Home, Bluetooth und WiFi und will auf Betriebszeiten von 7 bis 12 Stunden kommen (je nach Akku). Everun ist mit herkömmlicher 60GB-Festplatte, SSD-Festplatte (allerdings nur 6GB) und einer Kombination aus beidem zu haben. Der Preis soll unter 900 Dollar liegen.

[dj]

(H)Ausschalter zum Stromsparen

Der House-Off Switch von Jack Godfrey Wood soll als zentraler Schalter alle “nicht-essentiellen” Geräte im Haus abschalten, wen man es verlässt. Als Idee nicht unbedingt neu und vom Design her ist der Schalter eher na ja. Die größte Frage ist allerdings, was in Haus oder Wohnung denn als „nicht-essentiell“ gelten soll. Vom Neuprogrammieren nach Stromausfällen her weiß man ja, was wirklich alles Strom benötigt.

[dj]

Viteo: Auch unten rum erfrischend

Wenn wir uns in den weitläufigen Parkanlagen, die das Gizmodo-Anwesen umgeben, in sommerlicher Hitze nach ein wenig Erfrischung sehnen, aber nicht in einen der zahlreichen Pools springen möchten, werden wir künftig die Viteo-Gartendusche nutzen, für deren exquisites, preisgekröntes Design ein Wort wie „Gartendusche“ eigentlich viel zu profan ist.
Betritt ein Wesen mit mehr als 15 Kilo Gewicht die weiße Plattform, werden aus 16 Düsen Wasserfontänen in eine Höhe von 2 bis 4 Meter hochgeblasen (stufenlos regulierbar), und die Feuchtigkeit fällt wie sanfter Regen herab. Und wer den vom vielen Arbeiten kräftig durchgeschwitzten Intimbereich auch mal gründlich reinigen möchte, kann sich direkt über eine Fontäne stellen. 699 Euro.

[dj]

Tablet-Maus: Kann beides nicht gescheit

Als Tablet zu klein, als Maus zu klobig: Viele Freunde wird dieses Eingabe- Gerät von Hanwang wohl kaum finden. Und selbst wenn es den hässlichen gelben Kuli gratis dazu gibt, wird das nichts ändern.

[dj]

Rübe runter

Mit dem goldenen Schwein, das enthauptet werden muss, um seiner Tätigkeit als Kartenleser nachgehen zu können, tun sich zwar nicht völlig neue Dimensionen der USB-Scheußlichkeit auf, aber bemerkenswert hässlich ist das 9-Dollar-Teil schon.

[dj]

Liika: Bügelbrett für überall

Das begeistert mich als Überzeugungsbügler nun wirklich: Bei Liika, einem Entwurf von Designer Tony Zakrajsek, wurde nicht nur die Form des Bretts ins wesentlich praktischere leicht Bumerang-Artige geändert; auch die Positionierung auf flexiblen Saugnäpfen geht völlig in Ordnung, da man damit nicht nur wesentlich ortsunabhängiger wird, sondern sich auch nicht mehr so das Kreuz verrenkt (Deutschlands Bügelbrettproduzenten gehen im wesentlichen immer noch von zwergwüchsigen Hausfrauen als Kern-Zielgruppe aus). Herstellen, sag ich nur. Und zwar pronto.

[dj]

QiGO: Content-Schlüssel fürs Internet

Diese „Schlüssel“ für USB-Ports von QiGO sind mal wieder ein Versuch, Bezahl-Content im Internet zu etablieren. Jeder QiGO-Stick soll eine individuelle Kennung haben und zum Beispiel den Zugriff auf exklusive Online-Inhalte von Musik-Bands bieten, wie man sie derzeit in der Regel mit Passwörtern abrufen kann. Abwarten, ob so was eine Chance hat sich durchzusetzen – immerhin sieht’s nett aus …

[dj]

Heller zelten

Da ich selbst nicht unbedingt ein Freund des Camping-Urlaubs bin, kann ich nicht so recht urteilen über die angebliche Weltneuheit des Zelts mit LED-Innenbeleuchtung. Der Akku für die LEDs wird mit Solarzellen aufgeladen und soll acht Stunden halten, was wahrscheinlich vor allem ängstliche Gemüter beruhigt, die wollen, dass das Licht brennt, wenn draußen überall so unheimliche Geräusche sind. Was ja im Wesen der ungezähmten Natur liegt. Kostet 230 Dollar.

[dj]

moviMCP: 4GB fürs Handy

Samsung hat mit dem moviMCp einen Handy-Chipset entwickelt, der es auf 4GB Speicher bringt. Dabei sind 128MB RAM und 256MB Flash für den Handy-Betrieb gedacht; der ganze gewaltige Rest steht für Filmchen und Musik zur Verfügung. Was bedeutet, dass man in nicht allzu ferner Zeit keine zusätzlichen Speicherkarten mehr erwerben muss, um sein Handy aufzumöbeln. Es sei denn, die 4GB reichen dann doch nicht. Kennt man ja.

[dj]