Musipen: Der MP3-Player als Stift

Als Abwechslung von den üblichen Quadratgehäusen ist der Musipen ein echter Blickfang; allerdings hat sich noch kein Hersteller für den Entwurf gefunden. Designer Chris Williams hat dem Player ein großes gebogenes Display verpasst und die Kontrollelemente im oberen und unteren Ende der Röhre untergebracht. Eigentlich dürfte es gar nicht so schwierig sein, das in Echt zu produzieren, wobei Williams aber meint, dass die Benutzeroberfläche extra für große Musiksammlungen entworfen wurde und das Ganze erst dann richtig Sinn macht, wenn man durch 60GB oder mehr an Musikdateien navigiert.

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Toilettenpapierspender: Wahre Pionierarbeit

Von wegen Weltall und unendliche Weiten – die wahren Pioniertaten finden auf den Toiletten dieser Welt statt (nein, es geht nicht um George Michael). Findet jedenfalls Kimberly-Clarke: Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben den ersten Ein-Hand- Toilettenpapier-Spender an und hat damit eine der letzten großen Grenzen überschritten (meint man jedenfalls). Einfach mit der Hand wedeln (nein, mit der anderen), und schon wirft der Kimberly-Clark Professional* JRT* Electronic Coreless eine vorher eingestellte Papiermenge aus, die von 40 bis 60 cm reichen kann. Keine Sorge: Falls die Elektronik ausfällt, kann man auch manuell was aus dem Apparat ziehen …

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Gute (?) Gerüche, sanftes Leuchten

Sozusagen als beleuchtetes Duftbäumchen – oder wie die Dinger korrekt heißen, die im Auto vom Rückspiegel baumeln – will der japanische Hersteller e-Revolution das Deodolight unters Volk bringen, das nicht nur übler Gerüche Herr werden will (durch Verströmen von Düften), sondern durch wechselnde sanfte Farben auch noch was fürs Gemüt tun will. „Schau her“, sagt es, “es ist gar nicht so schlimm, wenn Du vergessen hast, Dich zu duschen, oder unter Blähungen leidest. Jetzt mach Dich mal locker, und ich regle das mit dem Gestank“. Fabulös.

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Tischlein-deck-Dich kann auch leuchten

Da man sich vor LEDs heutzutage ja kaum noch retten kann, lag es irgendwie auf der Hand, dass zur Sommer- Picknick-Zeit irgendwer auf die Idee mit der LED-beleuchteten Decke kommen musste. Kein fertiges Produkt, sondern nach Bastelanweisungen selbst zu verfertigen. Ist doch irgendwie moderner als Kerzen und trotzdem nicht unromantisch, oder?

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Evolution zum Selberbasteln

OK, nicht ganz. Tyrannosaurus Rex und Mensch haben (außer in B-Filmen) nie zusammen die Erde bevölkert, und außerdem hat sich nachweislich der Mensch als Krone der Schöpfung durchgesetzt. Wer aber mal andersrum spielen möchte und Freude an Bastelarbeiten hat, kann sich für 3,75 GBP dieses Papier-Arrangement bei Flying Pig besorgen, wo es auch ansonsten noch recht wundersame Dinge gibt, wie z.B. rudernde Schafe.

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iPhone kann auch Textverarbeitung (rudimentär)

Wirklich toll scheint gOffice, das erste Textverarbeitungs- Programm fürs iPhone, zwar nicht zu sein. Wer aber in der günstigen Ausgangslage ist, seinen Chef beschwatzen zu können, doch ein Smartphone zu kaufen (für mehr Produktivität unterwegs und so), in Wahrheit aber ein iPhone haben will, bekommt ein Argument mehr geliefert.
Wenn man darüber hinwegsieht, dass das iPhone sowieso schon Word-Dokumente lesen kann und dass gOffice auf wesentliche Funktionen wie Kopieren, Ausschneide und Einfügen iPhone-bedingt verzichten muss, bekommt man immerhin ein Programm, mit dem sich Texte erstellen lassen, die man hinterher am Computer weiterverwenden kann. Die Dateien sollen zwar abnorm groß sein (was beim übeschaubaren iPhone-Speicher irgendwann zum Problem werden könnte), aber ansonsten soll’s minimalistisch-reibungslos funktionieren.

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PS3-Preissenkung: Da isse nu’

So, nach langem Hin und her ist sie nun da, die Preissenkung für die PS3 – zumindest in den USA. Dort hat Sony verkündet, dass das 80GB-Modell (inklusive Motorstorm) künftig 599 Dollar kosten soll und das alte 60GB-Gerät 499 Dollar. Was das für den Preis der PS3 bei uns bedeutet, ist noch nicht abzusehen; neue Pressemitteilungen gibt es bei Sony jedenfalls nicht. Wäre aber schon seltsam, wenn sich spätestens zum Weihnachtsgeschäft nicht auch was tun würde …

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Sony lässt Airbag für Gadgets patentieren


Klar lieben wir unsere kleinen elektronischen Begleiter von ganzem Herzen. Aber müssen sie deswegen gleich einen eigenen Airbag bekommen? Meint jedenfalls Sony und hat ein Patent eingereicht für eine Schutzvorrichtung für Festplatten in Mobilgeräten, die aus einer Art Kissen besteht, die das Innenleben des Geräts vor äußeren Beschädigungen schützt. Tatsächlich handelt es sich mehr um eine Art Flüssigkeitsbehälter als um einen Airbag, der aufgeblasen wird; im Gegensatz zu früheren, ähnlichen Konzepten sieht das Sony-Patent aber ein ausgeklügeltes System vor, das immer genau entsprechend dem von außen ausgeübten Druck reagiert, damit nicht nachher die Festplatte mehr Schaden von dem Airbag als vom eigentlichen Sturz nimmt.

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Nixon Lodown: Ideale Uhr für Fake-Surfer

Angeblich sind auf der Nixon Lodown die relevanten Informationen für Surfer für 200 Strände weltweit gespeichert, und zwar für die nächsten 15 Jahre. Das das möglich sein soll angesichts der Unfähigkeit der Meterologen, auch nur das Wetter für die nächsten Tage gescheit vorherzusagen, erscheint mir zwar zweifelhaft; aber auf jeden Fall macht die Uhr ziemlich was, her, wenn man mit ihr am Handgelenk lässig in die Strandbar schlendert. 90 Dollar.

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Zahnbürsten: Wenigstens dieses Umweltproblem ist gelöst

Mit dem gedankenlosen Ratschlag, drei bis vier Mal im Jahr die Zahnbürste zu erneuern, hat der Berufsstand der Zahnärzte unseren Planeten offenbar an den Rand des Kollaps’ gebracht, so dass ein Produkt wie die Source Toothbrush unumgänglich wurde. Das Zahnreinigungsinstrument für Umweltbewusste besteht aus Holz und Kunststoff- Fasern, die aus Mais (?) gefertigt wurden, und kann zackzack auf dem Komposthaufen entsorgt werden, wenn man wieder einmal feststellen muss, dass auch hartnäckiges Schrubben am Zahnstein kaum Erfolg zeigt.

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