Archiv der Kategorie: Gizmodo Tech

Mimobots zum Liebhaben


Von den wunderbaren Mimobots haben wir hier ja schon des öfteren berichtet. Zwei Neuigkeiten von dieser Seite: Zunächst die, dass es schon wieder zwei neue limitierte Mimobots gibt: Den Love- und den Hate-Mimobot. Beide wie gewohnt mit entweder 256MB, 512MB, 1GB oder 2GB Speichervolumen. Außerdem geht die Firma Mimoco jetzt auch noch an die Kuschelfront: Die Love/Hate-Mimos sind jetzt auch in Plüsch zu haben. Wie Süüüß. [bda]

[via popgadget]

Wie weit kommt eine Schnecke in fünf Minuten?


Dieses nette Küchengadget dürfte sich ruhig auch in meine Küche schleichen: Der Escargot Timer kommt als Schnecke daher und ist eine voll funktionsfähige Küchenuhr, die gaaanz laaangsam über Tische oder Arbeitsflächen kriecht, während die Wartezeit aufs Frühstücksei oder den Sonntagsbraten verstreicht. Gibt’s in vielen bunten Versionen und ist doch wirklich herzallerliebst… [bda]

[via shinyshiny]

Couture und Computing


Da warte ich ja noch auf den großen Durchbruch: Wearables sind bisher eher ein exotischer Seitenarm der Geek-Kunst-Szene und werden vom Durchschnitt der Bevölkerung wenn überhaupt, dann nur als unnütze Spinnereien wahrgenommen. Studenten des MIT Media Lab hatten anfang Februar mal wieder zur Seamless Fashion Show eingeladen und ganz erstaunliche Projekte vorgestellt. Beispielsweise “Heartbeat Hoodie” von Diana Eng. Die Idee ist, dass durch erhöhte Pulsfrequenz eine Kamera zum Einsatz kommt und so die aufregenden Momente des Lebens festhält und auch mit anderen teilt. Andere Projekte setzten sich mit Stereotypen auseinander (Arabiia) oder betonten Sinneseindrücke, die im normalen Leben gar nicht mehr wahrgenommen werden (Endangered Senses) und viele andere Projekte mehr. [bda]

Kreativ statt depressiv: Whiskyflaschen-PC


Es ist Winter auf der Nordhalbkugel der Erde. Die Zeit der Depression. Beispielsweise in skandinavischen Ländern, wo nicht mehr viel Sonne auszumachen ist. Das Vorurteil: Eine Zeit, in der ein Skandinavier die Flasche ansetzt und bis Frühlingsbeginn nicht mehr von den Lippen lässt. Gar nicht wahr: kreativ statt depressiv wurde ein Finne. Zugegeben, auch er hatte zufällig ne leere Whiskyflasche rumstehen… Und dank immer kleiner werdender Motherboards werden die Möglichkeiten zum Casemodden ja auch immer vielfältiger. Also hat er in eine 1,5 Liter Flasche Ballantine’s einen Computer eingebaut. Hübsch. [bda]

Von kalt bis warm

Wein auf die richtige Temperatur zu bekommen ist eine Kunst für sich. Echte Kenner (mit entsprechend großem Portemonnaie) leisten sich dafür eigene Kühlschränke, die jede Flasche genau auf den Punkt temperieren. Unsereins greift zum Cellar Vie von Hinari, der sowohl kühlt als auch anwärmt und mit 59 Dollar eine preiswerte Alternative zum Weinkeller ist.

[dj]

Skype setzt auf FON

FON ist eine (noch) kleine Firma, die bis zum Ende diesen Jahres das größte Hotspot-Netzwerk der Welt anbieten will. Sehr ehrgeizig – aber das Konzept ist wirklich clever: Jeder Kunde soll die FON-Software auf seinem WiFi-Router installieren, die Antenne am Fenster platzieren und die eigene Bandbreite für andere FON-Nutzer zugänglich machen. So soll der FONer optimalen Access bekommen, ganz egal wo er ist.

Die Idee hat Skype so gut gefallen, dass das Unternehmen eine nicht genannte Geldsumme in FON investiert hat. Und offenbar hat FON ähnliche Wachstumschancen wie Skype. Innerhalb von 90 Tagen hat die bisher unbekannte Firma 30.000 Nutzer gewonnen. Wenn das so weitergeht, können wir in gar nicht so ferner Zeit die großen, alten, fetten Telkos in den wenig verdienten Vorruhestand schicken …

[dj]

Die unsichtbare Bedrohung?

An RFID scheiden sich ja die Geister – was für die einen eine coole neue Technologie ist, halten die anderen für Satan.

Das Problem ist, dass man RFID-Chips bald gar nicht mehr mit bloßem Auge erkennen wird. Der neueste von Hitachi beispielsweise misst gerade noch 0,15 x 0,15 Millimeter x 7,5 Mikrometer, ist also auch nicht größer als ein Salzkorn. Der Chip nutzt Silicon-on-Insulator-(SOI)-Technologie und hat ein externe Antenne, um Radiowellen (2,45 GHz) zu empfangen. Er sendet eine spezielle 128-bit-ID-Nummer, durch die er sehr exakt authentifiziert werden kann. Hitachi kann nach eigenen Angaben gleich mehrere dieser Chips auf einem Mikroplättchen herstellen und so die eigene Produktion vervierfachen.

Und das bedeutet, dass es immer wahrscheinlicher wird, dass in der nächsten Zukunft alles, was man kauft, mit RFID-Chips ausgestattet ist – nur sehen wird man davon nichts …

[dj]

Toyota Prius Hack: Beeps raus – Einblick rein!


Der Toyota Prius scheint das derzeit beliebteste Hackerobjekt zu sein, so vermuten zumindest die Jungs und Mädels bei Treehugger. Nicht nur, dass es Hackern gelungen ist, nervige Beeps auszuschalten. Nun bietet eine Firma namens Hybrid Interfaces für 225 Dollar eine Methode an, wie man das ins Automobil integrierte CAN (Controller Area Network) eindringen und die System Data auf dem LCD des Armaturenbretts anzeigen kann. Oder man greift noch ein wenig tiefer in die Tasche (275 Dollar) und holt sich die Vollversion (Version 2), die obendrein noch über Navigation-, Touchscreen- und Video-Eigenschaften verfügt und mit Backup Kamera daherkommt. Bin gespannt, was auf diesem Weg noch alles aus dem Prius herauszuholen ist. [bda]

Japan: Trend geht zum integrierten VHS Rekorder


Neulich erst hab ich hier nen Link reingestellt, der eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Konvertieren von VHS-Videotapes in Videofiles bietet. Das kann man machen, muss aber nicht sein. Denn bald fangen japanische Hersteller an, Kombigeräte vom Stapel zu lassen. Sharp macht im März (in Japan) den Anfang und stellte schon mal seinen DV-ARV22 vor. Er gehört in die Aquos HD Rekorder Reihe und ist VHS Player/Rekorder, DVD Player und Festplattenrekorder (250GB) in einem. Digitaler Tuner und HDMI Port gehören ebenso zur Ausstattung. Kostet dann umgerechnet knapp 1100 Euren. Soviel sollte einem dann die gesparte Mühe schon wert sein. [bda]

Zum Wohl der Hausfrau?


Wäh, selbst wenn ich Hausfrau wäre und in der kleinsten Bude wohnen würde, so ein Ding käm mir nie im Leben in die Wohnung. Sieht so dermaßen nach Krankenhaus aus… Zugegeben, wer nicht diese Assoziation teilt, der mag das Ding hier durchaus praktisch finden: Der zehn Zoll Bildschirm des Morphy Richards Flip Down LCD-TV ist schwenkbar und im Gerät ist ein Radio integriert. Kommt mit Fernbedienung und natürlich Anschlussmöglichkeit für DVD und VCR für umgerechnet 440 Euren daher. [bda]