Archiv der Kategorie: Gizmodo Tech

Sternenhimmel aus dem Ei – oder ein Alien-Kokon?


Ich schätze, Geeks verstehen dieses Sternenhimmel-Nachtlicht erst dann, wenn real existierende Himmelsabschnitte an die Zimmerdecke projiziert werden. Die dann in Echtzeit gemäß Erdumdrehung ihre Bahnen über die Wände des Privatuniversums ziehen.

So nicht diese Egg Lamp. Die macht nur kleine Punkte. Auch hübsch. Am besten aber finde ich die Ei-Form. Angeblich aus Keramik (was den Preis von 125 Dollar rechtfertigen soll), aber wer weiß? Als könne man sich drüberbeugen, um einem süßen kleinen Alienbaby die Möglichkeit zum Sprung in die nächste Entwicklungsstufe, in der Aufzuchtstation Mensch, zu gewähren. Und wenn Klein-Alien dann aus der Bauchdecke bricht und fertig entwickelt das (Sternen-?) Licht der Welt erblickt ist er – pink… oder wasserblau! [bda]

Phillips LED-Glühbirne: nur ein paar Jahre noch


Mensch und Technik. Phillips hat sich auf`s Fähnchen geschrieben, die beiden einander ein Stück näher zu bringen. Quasi das Verhältnis harmonisieren. Damit die beiden sich auch ja gut verstehen. Lila-Latzhosen Geschwätz von Leuten, die doch nur das eine wollen: schnöden Mammon!

Und tiefer drin steckt dann die eigentliche Message: Sorry, dauert noch ein paar Jahre, bis Ihr diese funky LED Glühbirnen auch in die Fassung schrauben könnt. Dafür aber bringt Euch dann Phillips/Prometheus farbveränderndes Licht! Um die persönlichen Stimmungen zu unterstreichen. Ach, schau mal, ganz versteckt spitzelt da noch eine Botschaft durch: Wir graben der Lampenschirm-Industrie das Wasser ab. Pah! Perfide! [bda]

Let’s vibrate


Diese vibrierende optische Maus hat einen Motor, der mit einem Schalter unter dem Scroll-Rädchen an- und ausgeschaltet wird. Die Maus hat drei Tasten und eine Reihe von kleinen Huckeln in dem Bereich, wo die Handfläche normalerweise aufliegt (was das soll, ist aber nicht klar).

Alles in allem ähnelt das Gerät der iFeel-Maus von Logitech, die die Immersion-Technologie verwendet hat. Es sieht so aus, als würde die Maus vibrieren, wenn der Cursor auf einem bestimmten Element auf dem Bildschirm steht (wissen tut man’s aber ebenfalls nicht).

Viele offene Fragen – auch, weshalb die japanische Herstellerfirma sich Laos nennt. Sicher ist aber der Preis: Die Maus, die nur unter Windows funktioniert, kostet 20 Dollar.

[dj]

Sony DRM: Es wird immer besser


Eigentlich sollte mit diesem Thema langsam Schluss sein, aber was jetzt noch alles rauskommt, ist schon ziemlich unglaublich. Zum einen besorgt sich Sony mittels DRM nämlich Informationen vom Rechner des Users, und zum anderen hält die Firma ihre Kunden für so blöde, dass die eh nicht kapieren, was da auf ihren PCs passiert.

Erstens: Sysinternals hat entdeckt, dass der DRM-Uninstaller verlangt, dass man alle Specs des eigenen Rechners angibt, worauf man eine „einmalige ID“ erhält, mit der man den Uninstalelr herunterladen kann. Der Uninstaller läuft aber erst, wenn man das DRM herunterfährt, und das DRM kann man nicht herunterfahren, solange man den Uninstaller nicht ausgeführt hat. Perfekt.

Zweitens: Sony hat eine hohe Meinung von seinen Kunden, wie ein NPR-Interview belegt:

Thomas Hesse, President of Global Digital Business von Sony, erklärte wörtlich:

„Ich glaube, dass die meisten Leute nicht einmal wissen, was ein Rootkit ist; weshalb sollten sie sich also Sorgen machen?”

Und mit den Dummen kann man ja machen, was man will.

Die Frage ist hier wirklich, wie weit ein Unternehmen gehen darf, um seinen Content zu schützen. Man kann sicher beide Seiten der DRM-Diskussion verstehen, aber dieses Verhalten ist einfach verantwortungslos.

[dj]

Missverständnis vorprogrammiert


Wer sich mit dem PinQy in, sagen wir mal, französischen Vorstädten blicken lässt, dürfte wenig Spaß haben. Das Gerät ist zwar ein Feuerlöscher, mit dem man allerhand noble Heldentaten verbringen könnte – aussehen tut es aber wie eine Handgranate …

Der mit 14 cm Höhe angeblich kleinste Feuerlöscher aller Zeiten ist ganz sicher gut gemeint: Man kann damit kleinere Feuer bekämpfen, und weil er so leicht und handlich ist, können ihn auch ältere Menschen, körperlich Behinderte und Kinder bedienen. Aber wie gesagt, zumindest in Frankreich ist das fatale Missverständnis derzeit vorprogrammiert …

[dj]

So wird Gaming zur Meditation!


Eher eine sitzende Tätigkeit, Hardcore Gaming – ja, da muss man genauso aufpassen wie jeder dahergelaufene Schreibtischtäter. Sonst Rückenleiden mit Ende 20.

Bewährt hat sich die Schaukelstuhl-Variante in mehreren Ausführungen. Gerade sind wieder zwei Modelle aufgetaucht. Sitzsack tut`s aber auch. [bda]

Schieß Dich weg – und sei stolz drauf!


Oh my! Das kennt Ihr bestimmt auch aus Eurer Jugend… den Torpedo! Oder seid ihr nicht auf dem Land groß geworden? Wo Langweile die Phantasie beflügelt. Und Trinken Kultur bedeutet?

Damals nahm man einfach einen Kugelschreiber, rammte Selbigen ins untere Viertel einer Bierdose, schnell Loch zuhalten. Schnell! Und durch Ansetzen der geschaffenen Zweitöffnung an den Mund und nachfolgendes Entsplinten der Dose, ergoss sich der Inhalt binnen weniger Sekunden in die durstige Kehle.

Diese Art Rauschangriff soll jetzt auch all jenen ermöglicht werden, die weniger geschickt im Umgang mit Spitzen Gegenständen und Bierdosen sind (auch ich war es schnell leid, bereits nach dem ersten Bier wie ne ganze Kneipe zu stinken). Dieser Shotgun Öffner für den Schlüsselbund macht`s möglich. Und man trägt den Ausweis seines ernstzunehmenden Bekenntnisses zum Kreis der potentiellen Bierkoma-Patienten gleich mit sich. Ja dann…Viel Spass. [bda]

Falscher Prophet: Generation Nex


Vintage-Design, das haben mittlerweile alle kapiert, damit kann man gerade richtig Kohle machen. Alles weitere erinnert in diesem Fall stark an eine Folge von South Park: Der Hersteller firmiert unter dem Namen Messiah Entertainment. Die auf Oldschool getrimmte Spielkonsole wurde paradoxerweise Generation Nex getauft.

Ein Reviewer der Kotaku-Redaktion, auch eine GawkerMedia-Tochter, hat das Ding in die Finger gekriegt. Seine einzige positive Bemerkung ging zugunsten des Kartonagen Designs. Dann hörte der Spaß aber auch schon auf. Lest selbst sein vernichtendes Urteil. Also, rein äußerlich eine echte Wohnzimmer-Prinzessin. Und drin doch nur Gezicke. [bda]

Einmal 15 Minuten für den Hello Kitty Vibrator, bitte!


Es wird berichtet, in Japan laufe das Marktgeschehen so: Wenn sich etwas nicht verkauft, mach es pink und kleb es mit Hello Kitty Aufklebern voll! Und das wird dann auch so gemacht.

Restposten oller Massage-Geräte? Jetzt Hello-Kitty-Pink! Soll angeblich mittlerweile ein richtiger Trend sein, der Riesen-Vibrator. Da muss ich an einen tollen Vertipper denken, den ich mal auf einem Begleittext zu einem Bild der Fotoausstellung „Andy Warhol and the Velvet Underground“ entdeckt habe. Da stand: „The Medium is the Massage!“ Jau. [bda]

8 GByte für die Hosentasche


USB-Stick mit 8 GByte! Lasst euch das auf der Zunge zergehen! Das sind über 2500 Songs im MP3-Format. Zum Beispiel Queen. Oder über 8000 Digicam-Fotos. Von Gänseblümchen und zartgrünen Faltern; und dem netten Rentner-Ehepaar von nebenan.

Alles Quatsch! Erzählt mir doch nix! Ich wüsste nichts außer fiesen Raubkopien von teurer Software, Filmen in DVD-Qualität oder Schmuddelmaterial aus dem virtuellen Rotlichtviertel, wofür ich soooooo viel Platz in tragbarer Form bräuchte! Für circa 770 Dollar…

Aber klar: Ich habe weder das Eine, noch das Andere, noch das Dritte. Trotzdem hätte ich gern diesen Stick. Für selbstgeschriebene Word-Dokumente, in Paint gemalte Bilder und die aufgenommene Blockflötenmusik meiner Nichte. Logisch, oder? ;-) </ds>