Archiv der Kategorie: Gizmodo Style

(H)Ausschalter zum Stromsparen

Der House-Off Switch von Jack Godfrey Wood soll als zentraler Schalter alle “nicht-essentiellen” Geräte im Haus abschalten, wen man es verlässt. Als Idee nicht unbedingt neu und vom Design her ist der Schalter eher na ja. Die größte Frage ist allerdings, was in Haus oder Wohnung denn als „nicht-essentiell“ gelten soll. Vom Neuprogrammieren nach Stromausfällen her weiß man ja, was wirklich alles Strom benötigt.

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Viteo: Auch unten rum erfrischend

Wenn wir uns in den weitläufigen Parkanlagen, die das Gizmodo-Anwesen umgeben, in sommerlicher Hitze nach ein wenig Erfrischung sehnen, aber nicht in einen der zahlreichen Pools springen möchten, werden wir künftig die Viteo-Gartendusche nutzen, für deren exquisites, preisgekröntes Design ein Wort wie „Gartendusche“ eigentlich viel zu profan ist.
Betritt ein Wesen mit mehr als 15 Kilo Gewicht die weiße Plattform, werden aus 16 Düsen Wasserfontänen in eine Höhe von 2 bis 4 Meter hochgeblasen (stufenlos regulierbar), und die Feuchtigkeit fällt wie sanfter Regen herab. Und wer den vom vielen Arbeiten kräftig durchgeschwitzten Intimbereich auch mal gründlich reinigen möchte, kann sich direkt über eine Fontäne stellen. 699 Euro.

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Liika: Bügelbrett für überall

Das begeistert mich als Überzeugungsbügler nun wirklich: Bei Liika, einem Entwurf von Designer Tony Zakrajsek, wurde nicht nur die Form des Bretts ins wesentlich praktischere leicht Bumerang-Artige geändert; auch die Positionierung auf flexiblen Saugnäpfen geht völlig in Ordnung, da man damit nicht nur wesentlich ortsunabhängiger wird, sondern sich auch nicht mehr so das Kreuz verrenkt (Deutschlands Bügelbrettproduzenten gehen im wesentlichen immer noch von zwergwüchsigen Hausfrauen als Kern-Zielgruppe aus). Herstellen, sag ich nur. Und zwar pronto.

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Wanduhr-Minimalismus

Für Freunde des Zahnrads gehen bei dieser äußerst reduzierten Wanduhr Träume in Erfüllung: Nur noch die Funktionselemente sind zu sehen. Wäre allerdings noch überzeugender, wenn die Konstruktion aus Metall wäre und nicht aus schwarzem Plastik.

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Es lebe die Fernsehbar!

Ein fast vergessenes Möbelstück feiert sein Comeback: die Fernsehbar. So wie man eine Schrankwände nutzen kann, um zu verbergen, dass man TV-süchtig ist, kann man Fernsehmöbel verwenden, um zu verbergen, dass man alkoholsüchtig ist. Bei Durst hebt sich auf Befehl das Oberteil dieses eleganten Einrichtungsstücks in die Höhe und enthüllt eine reichhaltige Batterie von Lustigmachern. Wobei mir einfällt: Auch der Lufthansa-Cocktail, unverzichtbarer Bestandteil der Fernsehbar, ist ja wieder da! Hurra!

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Beistelltischchen für Freunde des Personenkults

Was mir von der Kultur des 20. Jahrhunderts mit am meisten fehlt, ist der rigoros durchgezogene Personenkult, der sich heute ja nur noch in abgemilderter Form in Nord-Korea und Kuba findet – Führer vom Schlage eines Enver Hodscha dagegen sind verpönt. Aber für jedes Ding gibt es eine Zeit des Revivals, und sei es nur im Kleinen.
Zum Beispiel bei diesem Beistelltischchen von Vuunlimited, das man sich natürlich mit einem geschmacksvollen Bild aus der Galerie des Herstellers liefern lassen könnte. Aber auch mit einem Selbstporträt in der Pose des Staatsmanns, großen Sohn seines Volkes, größten Wissenschaftlers seiner Zeit etc. Und irgendwann werden die Banausen dann auch nicht mehr lachen …

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LG plant Waschmaschine mit MP3-Player

Irgendwie sieht es so aus, als sei der MP3-Player- Integrationswahn nicht mehr zu stoppen: Jetzt hat LG auch noch ein Patent für eine Waschmaschine mit Dock für einen MP3-Player angemeldet. Mal abgesehen von praktischen Fragen wie der, was passiert, wenn Waschpulver ins Gehäuse kommt oder wie ein Festplatten-DAP den Schleudergang überlebt: Wer setzt sich denn vor seine Waschmaschine und schaut ihr bei ihrem Treiben zu? Oder hat sich LG – furchtbarer Gedanke – von einem „Trendforscher“ beschwatzen lassen, der ihnen verkauft hat, dass Waschküchen- Parties das nächste große Ding sind?

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Etagen-Grill

Wer eine Großfamilie sein eigen nennt oder einfach über sehr viele Freunde verfügt, kann mit dem Patio Fireplace/Grill/Smoker auf mehreren Ebenen gleichzeitig hinreichend große Fleischmassen in einen mehr oder weniger genießbaren Zustand bringen. Außerhalb der Grill-Saison kann man das Ding auch zum Räuchern oder ganz einfach als Außenkamin verwenden. 500 Dollar.

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Müll mit Stil

Wer so stylish ist, dass es ihr/ihm auf die Nerven geht, immer mit dem selben Einheitsblau beim Müllwegbringen gesehen zu werden, kann sich jetzt endlich diese extravaganten Abfallsäcke (20 Stück für 10 Dollar) zulegen und sich gute Hoffnungen auf den Gewinn des Wettbewerbs „Unser Müll soll schöner werden“ machen.

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Für plakative Vorspeisen

Rote Lippen soll man ja eigentlich küssen, hier allerdings soll man von ihnen essen. Platz drauf hat zwar lediglich ein miezikleines Amuse-Gueule, doch für derlei kleine Appetithäppchen vorab sind die Wahrhol-Lippenteller schließlich gedacht. Aus Melamin mit passender Box für insgesamt vier Tellerchen. Umgerechnet unter 15 Eurelien für das Set. [bda]

[via cooking-gadgets]