Apple iPad: Alles was man wissen muss – Teil 2

Apple iPad Gizmodo

Verbindungsmöglichkeiten

Manche Modelle haben ausschließlich WLAN, während andere auch 3G haben. Das läuft mit AT&T und kostet entweder 15 Dollar pro Monat für 250MByte an Daten oder 30 Dollar für unbegrenzte Datenmengen.

Mit dieser Anmeldung erhält man auch Zugang zu allen WLAN-Hotspots von AT&T. Das Beste daran: Es ist ein Prepaid Service – keine Verträge. Man kann ihn jederzeit vom iPad aktivieren oder kündigen, wann immer man möchte. Das hört sich wie ein Superdeal an, bis man sich klar wird, dass es wahrscheinlich die ohnehin schon schlechte 3G Reichweite von AT&T weiter zerstören wird. Aber zum Glück wohnen wir ja nicht in den USA. Der deutsche Provider steht nämlich noch nicht fest.

Das iPad selbst ist nicht gesperrt – das heißt, im Grunde könnte man es mit jeder Micro SIM Karte benutzen. Aber was zum Teufel ist eine Micro SIM Karte? Zunächst mal ist es NICHT die selbe Art SIM, die im iPhone eingesetzt wird, also kann man nicht erwarten sie einfach reinzustecken und umsonst zu surfen. Es ist ein völlig anderer Standard und der iPad ist das einzige Instrument, der ihn bisher nutzt. Selbst wenn, sagen wir T-Mobile eine Micro SIM Karte herausbringt, kann das iPad nicht an dessen 1700MHz 3G Netzwerk angeschlossen werden.

Die Software

Apple_iPad_UebersichtDas OS: Das Betriebssystem des Tablets basiert auf dem OS von iPhone, welches seinerseits lose auf dem OS X basiert. Mit anderen Worten, es hat dasselbe Innenleben wie das iPhone, sowie ein ähnliches Interface. Was das in der Praxis bedeutet ist, dass das UI beschränkt ist: Man kann nur eine Anwendung auf einmal nutzen und es gibt im Prinzip keine Fenster. Es gibt auch einen neuen Satz an Standard UI Tools, wie einem aufklappbaren Menü, welche sich oben links von den meisten Anwendungen befindet.

Der Homescreen: Er ist wie eine Mischung zwischen dem iPhone und OS X: Er benutzt den iPhone-Launcher, aber hat auch einen Dock im OS X Stil. Er wirkt sehr viel verstreuter im Vergleich zum Homescreen des iPhones – doch ich vermute, das ist notwendig, damit man nicht von den Funktionen erschlagen wird.

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Die Tastatur: Zum Schreiben gibt es eine Onscreen-Tastatur, fast genau wie die des iPhones. Darauf zu schreiben ist ein “Traum”. Es gibt einen normalen und einen Pixel-Verdoppelungs-Modus, welcher sie grob vergrößert. Jede Anwendung die man für das iPhone angeschafft hat, kann umsonst auf das iPad übertragen werden.

Der Browser: Der Browser ist im Prinzip eine besondere Version von Safari Mobile, mit einem vertrauten, fingerfreundlichen Titelbalken und sonst nicht viel. Er richtet sich Hilfe des Beschleunigungsmessers aus. Es keine Flashunterstützung – keinerlei Flashunterstützung. So etwas kann man sich bei einem iPhone erlauben, aber bei einem 10 Zoll Tablet ist das ein deutlicher Mangel.

Email: Auch die Mail-Anwendung hat ihre visuelle Aufmachung vom iPhone, aber mit sehr viel mehr Schmuck. Man kann seine Mailbox mit Hilfe eines aufklappbaren Menüs aus jeder Mail aufrufen und eine Vorschau für jede Nachricht in der Mailbox mit Hilfe eines Pop-up Fensters erhalten.

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Musik: Der Musik Player ist sogar noch hybrider, mehr wie eine Mischung aus dem iPod Interface, dem des iPhones und der vollausgestatteten Desktopversion von iTunes. Interessanterweise scheint Cover Flow sich mehr oder weniger verabschiedet zu haben.

Karten: Das hier scheint eine direkte iPhone-Version zu sein. Das Interface gleicht sich vollkommen. Es schließt auch Straßenansicht mit ein.

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Fotos: Die Foto-Galerie Anwendung sieht sehr nach iPhoto aus, aber angepasst für einen Multitouch Input.

Video: Youtube ist verfügbar mit Hilfe einer Anwendung im iPhone Stil, welche Videos in 720p HD abspielen kann. iTunes Videos werden in einer speziellen Anwendung wieder gegeben, wie auch auf dem iPhone und lassen sich auch in HD wieder abspielen. Film Codec Unterstützung ist die gleiche, wie beim iPhone – also ziemlich begrenzt.

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Kalender und Kontakte: Die Kalenderanwendung ist dem Desktop ähnlich, bis man die Kontakte und Kalender öffnet – und sie sehen tatsächlich sehr nach echten Adressbüchern und Terminplanern aus. Sie sind wunderschön – und ich wage es zu sagen: Ein bisschen wie Microsofts Courier.

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Apple iPad: Alles, was man über das Apple Tablet wissen muss

Teil 1: Hardware
Teil 2: Verbindungsmöglichkeiten und Software
Teil 3: Anwendungen und Accessoires
Teil 4: Preise und Verfügbarkeit