Der erste 3D-Scan des Schiefen Turm von Pisa

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Ein australisches Forscherteam hat kürzlich den Schiefen Turm von Pisa mit einem 3D-Scanner erfasst und damit das bisher detaillierteste Digitalisat des Gebäudes erstellt. Mit den Ergebnissen wollen die Forscher den Turm vor dem Zerfall schützen.

Das Forscherteam brachte den neuen Scanner Zebedee mit nach Italien, der zusammen mit der australischen Weltraumorganisation CSIRO entwickelt wurde. Die Technologie ist ideal für die Dokumentation von Kulturgut, was für gewöhnlich eine ziemlich zeit- und arbeitsintensive Angelegenheit ist. Wir benötigen jetzt nur noch wenige Stunden zur genauen Erfassung eines Ortes, für die Forscherteams vorher oft mehrere Tage oder Wochen eingespannt waren, so Dr. Jonathan Roberts von der CSIRO.

Mit der Technologie sollen jetzt noch andere wichtige Orte besucht und digital verewigt werden. Sollte irgendwann ein Erdbeben, Feuer oder ähnliches ein Gebäude beschädigen, könnte man es mit den Scans vielleicht retten. Da es aber fast zu schade wäre, die Scans nur als Absicherung auf einer Festplatte liegen zu lassen, denkt man jetzt außerdem über Möglichkeiten nach, sie in Museen Besuchern zu präsentieren. [PhysOrg]

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