Opel Monza Concept: Armaturenbrett mit 18 LED-Projektoren

Opel-Monza-Concept-287511-medium

Opel will auf der IAA mit dem Monza Concept seine Vorstellung vom Auto der Zukunft vorstellen. Neben der extrem flachen aber dennoch geräumigen Bauweise sticht vor allem im Innenraum das Armaturenbrett hervor, das nicht aus einzelnen Bildschirmen besteht sondern über die gesamte Fläche von hinten mit LED-Projektoren angestrahlt wird.

“Der Monza Concept stellt das Opel-Fahrzeug von morgen dar”, sagt Opel-Vorstandsvorsitzender Dr. Karl-Thomas Neumann. “Das Vernetzungspotenzial visualisiert eine völlig neuartige, bahnbrechende LED-Projektionstechnologie für Instrumenten- und Infotainment-Anzeigen. Die Effizienz zeigt sich in vielerlei Hinsicht: im luftig-leichten Design, der optimalen Raumausnutzung und in fortschrittlicher Antriebstechnologie. Der Monza Concept setzt vom Reichweitenverlängerer bis zur Brennstoffzelle auf die wachsende Bedeutung des Elektronantriebs im Alltagsverkehr.”

Einen Opel Monza gab es übrigens schon einmal – von 1977 bis 1986. Und das neue Modell nimmt sogar optische Anleihen an dem Klassiker: Die Motorhaube mit dem ausgeprägten zentralen Falz führt die Tradition der Monza-Front mit der legendären Opel-Bügelfalte fort.

Das 4,69 Meter lange Fahrzeug ist nur 1,31 Meter hoch. Trotzdem sollen die Fahrzeuginsassen viel Kopffreiheit genießen und auf einen Kofferraum mit 500 Liter Volumen zurückgreifen können. Das Auto liegt aber auch 15 cm tiefer als herkömmliche Fahrzeuge. Das Ein- und Aussteigen dürfte damit nicht gerade leichter werden, auch wenn die Türen nach oben schwingen.

Der neue Monza besticht jedoch vor allem ein sehr interessantes Detail im Innenraum: Wo bei anderen Autos mehr oder weniger viele Displays zu sehen sind, ist beim Monza nur eine von Tür zu Tür verlaufende Instrumententafel angebracht, die komplett als Projektionsfläche genutzt wird. Von Hinten beleuchten nicht weniger als 18 LED-Projektoren diese Fläche. Sowohl der Infodisplay-Bereich als auch der Hintergrund sind frei konfigurierbar. Allerdings handelt es sich hier nicht um einen Touchscreen. Die Bedienung erfolgt per Sprachsteuerung und über Lenkradtasten. Der Vorteil der Instrumententafel: Der Fahrer kann selbst entscheiden, wieviele Informationen er sehen will.

Natürlich hat Opel auch ein ausgewachsenes Infotainment-Angebot in den Monza gebaut – inklusive Internetanschluss. So können die Passagiere während der Fahrt chatten, Videos gucken und Musik hören – auf ihren Smartphones und Tablets, die vom Auto per WLAN versorgt werden. Denkbar ist auch eine Vernetzung zwischen Autos – die sich so gegenseitig vor Gefahren warnen können.

Die Opel-Ingenieure haben für den Antrieb einen Elektromotor eingebaut – dessen Akkureichweite durch einen Erdgas-Motor verlängert wird. Das ist im Falle des Monzas ein Dreizylinder. Aber trotz aller neuer Technik sollte man eines nicht vergessen. Der Monza ist ein Konzeptfahrzeug und wird so nie auf den Markt kommen.

Bild 1 von 7

Opel Monza Concept
Bild: Opel/CC attribution noncommercial 3.0

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Advertising