TrueSmart: Kickstarter-Smartwatch erreicht sofort Finanzierungsziel

TrueSmart, via Kickstarter

Eine neue Smartwatch erhält derzeit viel Aufmerksamkeit auf Kickstarter. "Omate TrueSmart" heißt das Gadget und soll im Grunde alles können, was auch ein Smartphone auf dem Kasten hat. Sie ist als Telefon-Ersatz und "Verlängerung" nutzbar. Ihr Finanzierungsziel von 100.000 Dollar hat sie bereits an einem Tag erreicht.

Unter dem Gehäuse verbirgt sich laut den Entwicklern ein 1,3 GHz Dual-Core-Prozessor auf Basis der Cortex-A7-Architektur. Das Gerät arbeitet mit 512 MB RAM und bietet vier GB Speicherplatz. Vorinstalliert ist eine angepasste Android 4.2-Version unter dem Titel “Omate OS”. Die Oberfläche findet auf 240 x 240 Pixel Platz.

Auch der Umfang der Verbindungsmöglichkeiten kann sich sehen lassen: Nebst WiFi-Modul und Bluetooth 4.0 sind auch ein microSIM-Slot und 3G-Internetzugang Teil der TrueSmart. Fotos können mit der integrierten Kamera mit fünf Megapixel aufgenommen werden. Für Navigationszwecke ist auch ein GPS-Modul an Bord. Der 600-mAh-Akku soll bis zu 100 Stunden Standby-Zeit erlauben. Die Uhr ist staubdicht und hält Wasser in einem Meter Tiefe immerhin 30 Minuten lang stand.. Da der Touchscreen unter Wasser nicht bedient werden kann, gibt es zusätzlich Tasten an der Seite des Gehäuses.

Die TrueSmart Smartwatch soll, und das ist das Besondere, einerseits als kompletter Smartphone-Ersatz verwendet werden können, um etwa beim Joggen das eigentliche Gerät nicht mitführen zu müssen. Es soll aber auch möglich sein, die Uhr per Bluetooth-Koppelung einfach nur als “Verlängerung” des Smartphones zu verwenden, etwa um Nachrichten anzuzeigen, ohne das Telefon aus der Hosentasche ziehen zu müssen.

Das Konzept konnte bereits genug Leute überzeugen, und hat innerhalb eines Tages das Finanzierungsziel von 100.000 Dollar erreicht. Backer erhalten für 180 Dollar eine TrueSmart.

Wer nochmal 20 Dollar drauflegt, bekommt eine auf 1.000 Einheiten limitierte Entwickleredition, die schon im Oktober verschickt werden soll. Im November soll schlussendlich die fertige Uhr ausgeliefert werden. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis 20. September.

[via Der Standard]

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  1. Cool sone Smar-Tomate.
    Eine Frage bleibt da noch offen:
    Wie loggt man sich bei Facebook (wie im Video) ein, wenn die Tastatur so mini ist?
    Schade, dass das Display nur eine Auflösung 240×240 hat, denn das ist echt wenig.
    Das Display einer Smartwatch darf für meinen Geschmack auch etwas größer sein.
    Und ich finde, man sollte sich evtl. etwas vom traditionellen Design einer normalen Uhr trennen.
    Viel besser wäre doch, wenn man, statt mit der Technik in die Höhe zu gehen, in die Breite gehen würde und schmaler bauen würde, quasi wie ein Tablet á la Armband. Hoffentlich macht Samsung das mit biegsamem Display.
    Aber sonst fehlt dem Gerät von (T)Omate eigentlich nichts – und das als Kickstarter vor allen anderen großen. Respekt.

  2. Da bekommt man ja Augenkrebs bei dem Teil…also bisher waren alle Wearables die auf den Markt geworfen wurden ein riesiger Haufen Scheiße – sowohl vom Design als auch von der Funktionalität her.
    Darf nur keinem Pebble-Nutzer sagen, sonst fliegen einem direkt tausend fadenscheinige “Ich muss mir die Scheiße schön reden”-Argumente um die Ohren, wieso die Teile SO cool sind! Mir schleierhaft, wie man so’n Billo-Plasten-StartUp-Ding unterstützen kann.

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