So schmeckt also ein Hamburger aus dem Labor

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Ein Burger aus Stammzellen ist nicht besonders günstig. Geschmacklich scheint er aber schon sehr nah an echtes Fleisch heranzukommen - auch wenn noch ein wenig Feintuning fehlt. So zumindest lassen es die Kommentare der ersten Testesser vermuten.

Diesen Montag wurden die Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler und der Autor Josh Schonwald zu einem Probeessen für einen Hamburger eingeladen, dessen Züchtung in einer Petrischale mit 250.000 Euro von Google-Gründer Sergey Brin finanziert wurde. Das Fleisch besteht aus 20.000 Muskelfasern von Kuhstammzellen, die man drei Monate lang zusammenwachsen ließ und anschließend mit Rotebeetesaft färbte.

Und wie fanden die Testesser den Laborburger, den sie als blanke Frikadelle aufgetischt bekamen?  Rützler lobte Konsistenz und Geschmack, bemerkte aber, dass das Fleisch aufgrund des Mangels an Fett wenig saftig sei. Schonwald zufolge fühlte der künstliche Burger sich wie echtes Fleisch an, der wirklich fleischtypische Geschmack fehlte ihm aber. Der Burger aus dem Labor muss also – auch in Sachen Wirtschaftlichkeit – noch verbessert werden, bis die Burgerindustrie revolutioniert wird. Das Testessen kann man sich hier ansehen. Serviert wird bei Minute 21. [Cultured Beef,The Guardian]

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