Grizzly 2.0 – Waffe aus dem 3D-Drucker geht auch nach mehreren Schüssen nicht kaputt

Aus Kanada stammt die nächste Generation der Plastik Feuerwaffen. Nach dem Liberator kam ein YouTuber namens Matthew zuletzt sehr nahe an das Ziel einer voll funktionsfähigen Waffe. Sein Gewehr “Grizzly” aus dem 3D-Drucker schaffte 14 Schüsse, bevor es den Geist aufgab.

Bei früheren Versuchen betätigte Matthew den Abzug nur mithilfe einer Schnur. Nun, nachdem er seine Waffe als sicher(er) einstuft, löst er den Abzug auch mit seinen Fingern. Früher sei das Gewehr noch nach vielen Schüssen explodiert, doch nach mehreren Versuchen mit verschiedenen Materialien und Bauteilen sei die Waffe sicher.

Grizzly entstand in einem professionellen Stratasys 3D-Drucker und wurde mit ABS+ Kunststoff gefertigt. Doch die Waffe würde in einem “normalen” Gefecht noch immer nicht gut funktionieren. Die Patronen müssen einzeln geladen werden, und die Hülsen scheinen nicht so leicht aus dem Lauf herauszukommen. Doch wie schon der Liberator macht auch der Grizzly große Fortschritte. Aber eines steht bereits fest: Eine Gefahr in Flugzeugen und bei anderen Terror-Hotspots sind die Waffen jetzt schon.

Zudem verriet Matthew The Verge, dass die Blaupausen gegen Ende diesen Sommers online wären. Wie lange sie dieses mal im Netz kursieren werden bis die Regierung aufmerksam wird ist fragwürdig. Beim Liberator waren nach dem Verbot der offiziellen Blaupausen noch mehr als 100.000 Baupläne weltweit unterwegs.

[via Gizmodo.com]

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2 Antworten auf Grizzly 2.0 – Waffe aus dem 3D-Drucker geht auch nach mehreren Schüssen nicht kaputt

  1. Manwe 06 Aug 2013, 9:07

    Wird dieser Bastler von irgendeiner Lobby gefördert? Jetzt hört doch endlich mal auf 3D-Druck mit Waffen zu assoziieren! … von mir aus verteufelt Schnellkochtöpfe. Bringt lieber mal Nachrichten zu tollen “zivilen” Ergebnissen durch 3D-Druck.