PayPal-Kunde hat unverhofft 92 Billiarden Dollar auf dem Konto

PayPal, via derstandard.at

Chris Reynolds aus Pennsylvania staunte nicht schlecht, als er die neuesten Kontobewegungen auf seinem PayPal-Account prüfte. Auf einmal hatte der Amerikaner über 92 Billiarden Dollar mehr auf dem Konto. Zwar behielt er den irrtümlichen Status "reichster Mann der Welt" nur kurz, dafür hätte er schon Pläne mit dem Geld gehabt.

Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr beim Check eurer Finanzen auf einmal ein Plus von 92.233.720.368.547.800 Dollar

(in Worten: Zweiundneunzigbilliardenzweihundertdreiunddreißigbillionensiebenhundertzwanzigmilliarden dreihundertachtundsechzigmillionenfünfhundertsiebenundvierzigtausendachthundert Dollar)

auf dem Konto hättet? Ausgeben vorerst sicher nicht, auch wenn die Versuchung schier unerträglich wäre. “Etwas Ähnliches hat sich im Bundesstaat Pennsylvania zugetragen.”, hieße es bei X Factor – Das Unfassbare.

Die Freude währte nur kurz, denn wenig später bemerkte PayPal selbstverständlich seinen Fehler und korrigierte ihn. Für Reynolds hieß es: “Außer Spesen nichts gewesen.” Für einen kurzen Moment war er rein theoretisch der mit Abstand reichste Mensch der Welt. PayPal indessen ist erleichtert, dass der Begünstigte mit dem plötzlichen Reichtum und dessen eben so schnellem Verschwinden derart gelassen umging. “Das war offensichtlich ein Fehler”, gesteht der Zahlungsdienstleister.

Als kleine Entschädigung bot der Bezahlservice an, im Namen Chris Reynolds eine kleine Spende an eine gemeinnützige Organisation zu spenden. Während das für manche nur ein schwacher Trost gewesen wäre, philosophiert der Amerikaner darüber, was er mit dem Geld angestellt hätte. Ganz oben auf seiner Liste hätten die Tilgung der US-Staatsverschuldung (laut IWF bei 17,5 Billionen Dollar) und der Kauf des in Philadelphia ansässigen Baseballteams “Phillies” gestanden.

Für PayPal ist dies nicht die erste Panne, dafür aber die kurioseste: Erst vor Kurzem erhielten einige Kunden die Nachricht, sie hätten 500 Euro gewonnen. De facto habe es sich dabei um einen “technischen Fehler” gehandelt.

[via Der Standard]

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