Der Bagger der Zukunft kommt

armloader

Es ist der Traum vieler Männer: einmal mit einem Bagger oder Radlader durchs Gelände. Diese Designstudie von Hoyoung Lee verspricht nun sogar noch mehr Spaß!

Die Idee ist simpel: Ist das Gelände uneben, sitzt auch der Baggerfahrer schief in seinem Steuerhäuschen. Mit einer auf einem beweglichen Arm positionierten Kabine wird dieses Problem ausgeglichen. Der Fahrer sitzt so nicht nur bequemer und sicherer, er hat auch einen besseren Überblick über die Baustelle. Die Kabine kann sich auf drei Achsen in alle Richtungen bewegen, eine eingebaute Frontkamera soll helfen, kleine Hindernisse zu erkennen. Hier könnt ihr eine Animation des Hightech-Baggers bei der Arbeit sehen:

[via Yankodesign]

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  1. Für die normale Baustelle mag das wohl stimmen, aber in Bereichen wo Geld kaum eine Rolle spielt und Sicherheit an erster Stelle steht (z.B. im Bergbau) könnte man den ganz gut einsetzen.

    1. im Bergbau benötigt man vor allem flache Gefährte und im Tagebau gilt Quantität > Qualität. Diese riesen LKW beispielsweise sind nicht so groß damit der Fahrer eine bessere Übersicht hat.

      Außerdem bedeuten mehr bewegliche Teile auch einen erheblich höheren Wartungsaufwand.

      In der Forstwirtschaft gibt es ähnliche Ungetüme, hier steht aber vor allem der Schutz der Pflanzen im Vordergrund, weshalb hier derart übertrieben bewegliche Gefährte zum Einsatz kommen, um Bäume etc. nicht unnötig stark zu beschädigen. Ein Bagger walzt einfach über den Schotter vor ihm.

      Eine spezielle, sehr ähnliche, Baggerart sind die Hangbagger, wo ein Radpaar durch Beine ersetzt wird. Diese dienen jedoch der Stabilisierung des Baggers im stationären Betrieb sowie dem Gegenhalt bei Bewegung.

      All diese Gefährte haben eines gemeinsam. Der Komfort des Baggerführers ist zweitrangig.

      Eine derart komplexe Aparatur welche den notwendigen Wartungsaufwand erheblich erhöht jedoch keinerlei direkten wirtschaftlichen Vorteil, abgesehen vom Wohlbefinden des Baggerführers, bietet ist eine nette Spielerei aber so sinnvoll wie ein Seitenruder an einem Fiat Panda.

  2. Auf dem Bild sieht man doch wo er eingesetzt wird auf einer Mülldeponie und zb grad da macht der Sinn…mit einem normalen Radlader sind extreme Aktionswinkel ja wohl eher sicherheitstechnisch no go? Der Ganze Aufbau dient nicht der Bequemlichkeit sondern der Stabilisierung und der Übersicht.

  3. Naja, dem Bild nach zu urteilen ist er für die Abholzung des Regenwaldes gedacht.

    Bagger auf Müllkippen haben einen “leicht” anderen Aufbau und verwenden in der Regel Ketten, ebenso wie normale “Wald- und Wiesenbagger”, welche größere Steigungen auf porösem Untergrund zu überwinden haben.

    Btw. hochfahr- und absenkbare Führerkabinen gibt es seit Jahren, haben sich nicht durchgesetzt, rate mal, wieso…

    Diese Designstudie ist einfach nur Schwachsinn, ebenso wie diverse andere “Designstudien” die hier des Öfteren rumgeistern.

  4. Btw, du hettest recht, Winkel dieser Art sind für einen Radlader ein “no go”, was an den Rädern liegt, daher auch der Name: RADlader

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