Rettet euch ein Fahrrad-Helm aus Zeitungspapier?

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In immer mehr Städten werden Mietfahrräder angeboten - aber woher kriegen die Touristen Helme? Das Ziel der Desginger des "Paper Pulp Project" war es, einen Helm aus Recyclingpapier zu entwickeln, der nur 1,50 US-Dollar kostet. Angeblich ist er genau so gut wie ein echter Helm.

Der Papphelm soll die europäischen Sicherheitsnormen erfüllen – aber warum hat dann nicht jeder einen solchen preiswerten Helm? Zum einen ist der Papphelm nicht besonders wetterfest – seine Beschichtung hält nur einige Stunden Regen aus. Außerdem – nun ja – schau ihn euch an. Besonders hübsch ist er nicht.

Würdet ihr so einen Helm aufsetzen? Schreibt es einfach in die Kommentare.

[Via Paper Pulp Helmet, gizmodo.com]

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  1. Der rettet genauso wie jeder andere “Fahrradhelm” – oder wie eine Wollmütze. Die Behauptung, dass Fahrradhelme irgendeine positive Wirkung hätten, ist – eben: eine Behauptung. Einen Nachweis dafür gibt es nicht. Um die Frage zu beantworten: nein, ich würde so ein Teil nicht aufsetzen. Ich halte nichts von Sicherheitsplacebos.

    1. Natürlich hat ein Fahrradhelm eine positive Wirkung, er schützt bei einem Aufprall den Kopf. Das ist keine Behauptung, sondern Fakt.

      1. Doch, das ist eine Behauptung. Es sind schon zahlreiche Wissenschaftler angetreten in der besten Absicht, für diese Behauptung Belege zu finden. Die, die seriös gearbeitet haben, kamen zum Ergebnis, dass sich die behauptete Schutzwirkung eben nicht nachweisen lässt. Sie ist also kein Faktum, sondern Fiktion.

        Natürlich gibt es auch ein paar Scharlatane – die kommen dann zum Ergebnis, dass der magische Fahrradhelm 72 % der Beinbrüche verhindert. Ziemlicher Bullshit, genau wie die mit der gleichen Methodik ermittelte Zahl von bis zu 85 % der Kopfverletzungen, die angeblich durch ein Nudelsieb aus Styropor verhindert werden könnten. Letztere Zahl wurde natürlich in der “Studie” breitgetreten und geistert seitdem durch die Welt. Kein Wort verlor die “Studie” natürlich dazu, dass zwar lediglich 3 – 5 % der Radfahrer überhaupt einen Helm auf dem Kopf hatten, der Anteil der Helmträger unter den Radfahrern mit Kopfverletzungen aber drei- bis fünfmal so hoch war (nämlich 15 %).

      2. Völliger Schwachsinn. Helme schützen vor Kopfverletzungen, auch wenn du das nicht einsehen willst, es ist so.
        Deine Studien mögen vielleicht ergeben, dass ein Helm nichts gegen Nackenverletzungen oder Beinbrüche ausrichten kann, aber sehr wohl gegen Verletzungen direkt am Kopf und am Gesicht.
        Versuchsweise kannst du dir ja mit einem Hammer auf den Kopf hauen. Zuerst mit Helm auf, dann ohne.

      3. “Helme schützen vor Kopfverletzungen,” – warum zeigen das die Studien dann nicht? Ist schon scheisse, wenn die Realität dem eigenen Weltbild nicht entspricht. Dann muss halt die Realität negiert werden.
        “Deine Studien mögen vielleicht ergeben, dass ein Helm nichts gegen Nackenverletzungen oder Beinbrüche ausrichten kann, aber sehr wohl gegen Verletzungen direkt am Kopf und am Gesicht.” – 1.: es sind nicht meine Studien. 2.: Die gern zitierte Thompson-”Studie” kommt ja gerade zu dem Ergebnis, ein Helm könne 72 % der Beinbrüche verhindern. 3.: es gibt KEINE EINZIGE Studie, bei der wissenschaftlich sauber gearbeitet wurde, die zum Ergebnis kommt, die immer wieder behauptete Schutzwirkung von Nudelsieben aus Styropor lasse sich nachweisen. Keine einzige. Mag dir nicht gefallen, ist aber so. Oder um aus einer Studie zu zitieren, bei der wissenschaftlich einigermaßen sauber gearbeitet wurde:

        The bicycle accident patients had a significantly higher rate of mid-level head trauma (GCS 9-12) than with other accident mechanisms, which reveals this type of injury is related to bicycle traffic accidents in a specific way. 89% of the cyclist were not wearing helmets. There was NO SIGNIFICANT DIFFERENCE concerning the level of head-trauma due to bicycle accident between cyclists wearing a helmet and others.

        (Möller, Rieger, Wassmann: Specific patterns of bicycle accident injuries – An analysis of correlation between level of head trauma and trauma mechanism, Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie. Ungarische Gesellschaft für Neurochirurgie. 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC), 1. Joint Meeting mit der Ungarischen Gesellschaft für Neurochirurgie. Köln, 25.-28.04.2004. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2004. DocMO.14.01)

        “Versuchsweise kannst du dir ja mit einem Hammer auf den Kopf hauen. Zuerst mit Helm auf, dann ohne.” – interessant, auf was für “spezielle” Ideen Helmfanatiker so kommen. Nein, ich werde mir nicht mit einem Hammer auf den Kopf hauen. Hast du das schon einmal gemacht? Das würde zumindest erklären, warum du die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zugunsten eines beherzten “das ist so, denn das muss so sein!” negierst.

  2. Nein, lässt sich nicht nachweisen, ebensowenig wie sich nachweisen lässt, dass sich Quecksilber negativ auf den menschlichen Organismus auswirkt, oder das Feuer haut verbrennt. Aber was erkläre ich das jemandem, der selbst schon heftig auf den Kopf gefallen zubsein scheint?

    1. Du liegst mal wieder daneben. Aber das überrascht wohl niemanden.

      “Nein, lässt sich nicht nachweisen,” – immerhin, für die korrekte Wiederholung gibt’s ein Fleißbienchen

      “ebensowenig wie sich nachweisen lässt, dass sich Quecksilber negativ auf den menschlichen Organismus auswirkt,” – falsch, das lässt sich nachweisen

      “oder das Feuer haut verbrennt.” – das lässt sich ebenfalls nachweisen

      A propos “heftig auf den Kopf gefallen”: wäre das nicht eher bei jemandem zu vermuten, der ständig zu dämlich ist, den “Antworten”-Link zu treffen, und der hier mit völlig bekloppten Beispielen ankommt?

  3. Helme sollen bei stürzen auf den kopf nicht schützen? Wie kommst du auf diese Feststellung? Das ein Helm nicht vor Beinbruch schützt ist klar, aber ein Kopf der auf Beton aufschlägt wird mit Sicherheit stärker verletzt, als ein Kopf der von einem modernen Fahrradhelm geschützt wird!
    Als Beleg für meine wilde These ziehe ich für mich persönlich meine Erfahrung aus vielen, vielen Verkehrsunfällen bei denen Radfahrer beteiligt waren bei denen ich im Rahmen meiner Berufsausübung im Einsatz war.

    1. “Helme sollen bei stürzen auf den kopf nicht schützen?” So ist es. Die immer wieder behauptete Schutzwirkung lässt sich nicht nachweisen. Helmträger erleiden gleich schwere Kopfverletzungen wie Nicht-Helmträger. Es gibt keine Unterschiede hinsichtlich Verletzungshäufigkeit und -schwere, die von irgendeiner Signifikanz wären.
      “Wie kommst du auf diese Feststellung?” Nun, ich kann lesen. Solltest du auch lernen. Und ich verstehe ein bißchen was von Physik und von Stochastik.
      “Das ein Helm nicht vor Beinbruch schützt ist klar,” Komisch, die Thompson-”Studie” kommt aber genau zu diesem Ergebnis. Und die Thompson-”Studie” gilt bei Helmfreunden immer als Referenz, schließlich behauptet sie auch irgendeinen Blödsinn hinsichtlich der möglichen Reduktion von Kopfverletzungen.
      “aber ein Kopf der auf Beton aufschlägt wird mit Sicherheit stärker verletzt, als ein Kopf der von einem modernen Fahrradhelm geschützt wird!” Mit Sicherheit? Warum? Weil das so ist, und weil du ein schönes Ausrufezeichen dahinter gesetzt hast? Ist schon komisch, dass so ein Fahrradhelm “mit Sicherheit” schützt, sich dieser Effekt in der Realität aber nicht beobachten lässt.

  4. @Helmi

    Weil Dingsbumsilein ein Schwachkopf ist und das mit jedem Kommentar aufs neue beweist, siehe z.B. die Antwort auf meinen ersten Beitrag, bei den er wieder wunderbar demonstriert hat, dass er nicht mal in der kage ist meinen ersten beitrag zu interpretieren.

    1. Und wieder nichts von Substanz, dafür aber wieder ein paar Beleidigungen. Na gut, von mir aus – demontier dich fleißig weiter und zeig auch dem Letzten, dass du keine Argumente hast.

  5. Ich denke ich halte es wie butan…

    Noch ein letztes Wort:
    Auf deine frage wieso ich denke das Helme schützen, kann ich nur wie oben schon beschrieben sagen, das ich mich einfach mal auf meine Erfahrungen verlasse. Ich habe schon viele Unfallopfer die mit dem Rad unterwegs waren gesehen. Viele mit und viele ohne Helm. Die die einen Helm auf hatten, hatten in der Regel keine Kopfverletzungen. Die anderen ohne Helm, hatten fast immer Kopfverletzungen.

    Du siehst, ich brauche keine laborstudien, Statistikauswertungen oder dergleichen, ich Verlass mich einfach auf meine Erfahrungen.

    Und da du ja auf Statistiken und versuche zu stehen scheinst, nimm einfach mal wie früher im yps Heft beschrieben ne Melone, wirf sie aus 3 Metern Höhe auf Beton und Schau wie sie sich verhält. Das selbe dann mit einer Melone die in einem Helm steckt. Natürlich mit dem, wie du es nennst, “nudelsieb aus Styropor” Richtung Boden.
    Simpel, aber eindrücklich…

    Und zu guter Letzt: mach was du willst, Fahr ruhig auch ohne Helm, vielleicht kannst du dann mal raus finden ob’s mit oder ohne Helm besser gewesen wäre… ;)

    In diesem Sinne, frohes weiter Posten, ich ziehe mich zurück…

    1. “Du siehst, ich brauche keine laborstudien, Statistikauswertungen oder dergleichen, ich Verlass mich einfach auf meine Erfahrungen.” Komisch, dabei sind Statistiken letztlich nichts anderes als gesammelte Erfahrungen. Wenn deine Erfahrungen also repräsentativ wären und man aus ihnen irgendwas ableiten könnte, müsste sich das gleiche Bild aus den Statistiken ergeben.
      Zum Melonenversuch nur so viel: Ja, es sollte verboten werden, Melonen ohne diese bunten Körbchen zu verkaufen. Eine Melone ist allerdings kein Schädel.
      Und zu dem guten Wunsch zum Schluss: auch wieder typisches Verhalten. Übrigens: wenn ich bei meinem vorletzten (der letzte war eine völlige Lappalie) Fahrradunfall vor 20 Jahren einen Helm getragen hätte, hätte sich in der Folge mit hoher Wahrscheinlichkeit meine Halswirbelsäule verabschiedet. Kann dir auch passieren, ich wünsche es dir aber nicht. Und aus diesem Einzelfall folgt natürlich nicht, dass Helme gefährliches Teufelszeug wären. Genauso wenig wie aus einem Einzelfall, in dem ein Helm tatsächlich mal geholfen hat, folgen würde, dass die Dinger super schützen. Täten sie das, sähe man das auch in den Unfalldaten.

    1. Hihihi, dem Dingenskirchen habe ich es jetzt aber gegeben! Hab ich einfach einen Kommentar unter seinem Nick geschrieben – das merkt bestimmt keiner! Ich hätte ja eigentlich lieber was mit Argumenten und so probiert, aber dazu bin ich ja leider nicht in der kage (sic!).

  6. Ob der Helm die erwarteten Wunder erwirkt oder nicht, so sollte er zumindest vor Schürfwunden schützen und das alleine sollte ja schon Grund genug sein um ihn zu tragen. Auch wenn irgendwelche Studien “zeigen”, dass man sich mit Helm weniger Beine bricht, so ist es immerhin ein Schutz mehr als wenn man ohne ihn fährt. Und wenn das nur für Schürfwunden gilt! In einem Auto gehen Unfälle auch anders aus als auf dem Motorrad, es ist einfach mehr “drumrum”. Das ist ja wohl ein Fakt. Scheiß auf Statistiken, schade, dass die Leute so viel Energie in das Widerlegen von Helmwirksamkeiten legen statt einfach mal einen Helm zu bauen, der das tut, was alle von ihm erwarten – schützen

  7. Hi hi, leider lag ich falsch mit meinem letzten Kommentar unter dem Namen Marc, aber da ich ein Vollhorst bin wundert das ja keinen…

  8. @Dingsbumsilein

    Zur Uhrzeit dieses Kommentares war ich am ficken (du weisst, das womit deine Mutti ihr Geld verdient), somit war er nicht von mir. Eigentlich schade, dachte schin du hättest dich noch einen rest Hirn in deiner matschbirne.

  9. Zitat:

    Das britische Verkehrsministerium kam nach Auswertung von 16 Studien zu dem Schluss, dass alle Studien eine Schutzwirkung nachweisen, die Aussagen über das Ausmaß der Schutzwirkung jedoch variieren.[4] Diverse Studien, deren Ergebnisse nicht unwidersprochen geblieben sind, behaupten, dass das Tragen von Fahrradhelmen die Kopfverletzungen um bis zu 88 Prozent reduziere und auch die Todesrate bei Fahrradunfällen senke.[5][6][7] Insofern wird gefolgert, dass Fahrradhelme einen wirksamen und sinnvollen Schutz darstellten.[8] Folglich sei auch die Helmbenutzung eine sinnvolle und wichtige Maßnahme zur Verringerung von Kopfverletzungen.

    Satz mit X….

    1. Trägst du eigentlich im Auto einen Helm? Immerhin tun die Fahrer bei der Formel 1 und anderen Motorsport-Veranstaltungen das auch.

  10. Sinnvoll wäre es, Texte nicht nur zu kopieren, sondern auch zu lesen und idealerweise zu verstehen. Bonuspunkte gibts dafür, den Links zu folgen und die entsprechenden Veröffentlichungen zu lesen und zu verstehen.
    Ach ja, lass dir bei Gelegenheit die Bedeutung der Worte “deren Ergebnisse nict unwidersprochen blieben” erklären. Und lies dir nochmal die Sätze durch, die du nicht zitiert hast: “Die Höhe des Nutzens ist dabei umstritten.” “Es gibt auch Studien, die keine wesentliche Schutzwirkung von Fahrradhelmen ergaben.[10] Eine kanadische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich positiven Effekte einer Helmpflicht kaum feststellen ließen und minimal zu sein scheinen.[11]”

    Die 88 Prozent kommen übrigens aus einer Studie, die eine Bullshit-Studie falsch zitiert. Die entsprechende Bullshit-Studie kommt auf 85 Prozent und wurde oben schon einmal genannt – das Thompson-Elaborat. Mit der dort angewandten Methodik und den dieser “Studie” zugrunde liegenden Zahlen kommt man übrigens zu dem Ergebnis, dass ein Fahrradhelm 72 % der BEINBRÜCHE verhindert. Sagt und das etwas über die Qualität dieser Studie, oder sind wir weiterhin denkfaul? Und warum sind 17 % der in der Studie betrachteten Fälle Helmträger, wo doch die Helmtragequote damals in Seattle zwischen 3 und 5 % lag? Erleiden Helmträger häufiger schwere Unfälle, oder waren einfach die Stichproben nicht sorgfältig gewählt? Und um eine Frage von weiter oben zu wiederholen: Sagt uns das jetzt endlich etwas über die Qualität der “Studie” oder weigern wir uns weiterhin, mit dem Denken anzufangen? Diese “Studie” wirft mehr Fragen auf als sie (falsch) beantwortet und gehört eigentlich auf den Müllhaufen der Wissenschaftsgeschichte. Beziehungsweise, sie gehört Studenten gezeigt, damit die sehen, wie man NICHT wissenschaftlich arbeitet – auf dass sie danach lernen mögen, wie man wissenschaftlich arbeiten sollte.

    tl,dr
    Thompson-Rivara ist Bullshit. Wenn Metastudien wie die von Elizabeth Towner [4] auf solche Bullshit-Studien aufbauen, kommt – richtig! – Bullshit heraus.

  11. *gähn*

    Selten so eine Ansammlung von Schwachsinn gelesen. Zum einen kann er “gefickt” nicht von “gefickt” werden unterscheiden, zum anderen kann er “nicht unwiedersprochen” nicht von “wiederlegt” unterscheiden, kapiert das fazit nicht und zu guter letzt muss der Idiot auch noch Kommentare unter x-verschiedenen Namen posten, damit es auschaut, als wäre er mit seiner Lächerlichen Behauptung auf der
    richtigen Seite…
    Du kannst behaupten was du willst, du bist und bleibst ein Trottel. Am besten du gibst dir jetzt nich mit 30 verschiedenen Identitäten recht, ignorierst weiter Fakten und laberst noch einige tausend zeilen Schwachsinn, denn das scheint das einzige zu sein, was du kannst (abgesehen von Hartz4 beziehen und dich am Bahnhofsklo für 2 Euro zu bücken).

  12. Ihr Deutschen seid ja soo beknackt…. Ehrlich. Habt ihr keine Probleme im Leben, weil ihr euch da selbst welche macht? LOL

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