Ikea entwirft eine Notunterkunft

Wenn es jemanden auf diesem Planeten gibt, der Ahnung davon hat, wie man Dinge entwickelt, die leicht zu transportieren und zusammenzubauen sind, dann ist das Ikea. Der schwedische Möbelhersteller hat sich mit dem Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNCHR) zusammen getan, um eine Notunterkunft zu entwickeln.

Den Zeltstädte, die die UN derzeit nutzt, fehlt nicht nur Wärme- und Kälteschutz sondern es dauert auch lange, sie aufzubauen. Außerdem liegt die Haltbarkeit bei nur sechs Monaten, was natürlich ein großes Problem ist, wenn die Flüchtlinge länger bleiben müssen. Die Ingenieure der Ikea-Stiftung haben sich also hingesetzt und eine Struktur mit vier Wänden entworfen, die deutlich besser ist als ein Zelt.

Das Ergebnis ist ungefähr doppelt so groß wie die derzeitigen Gruppenzelte und bestehen aus leichten, isolierten Plastikwänden, die das Sonnenlicht reflektieren und die Wärme in der Nacht im Inneren bewahren. Der Zusammenbau dauert nur rund vier Stunden. Der Wohnraum soll rund drei Jahre halten – auch unter harten Bedingungen.

Im kommenden Monat werden die neuen Unterkünfte in Äthiopien getestet. Künftig soll auch noch eine Solaranlage dazu kommen, mit der ein Akku für die Stromversorgung geladen werden kann.

Unsere Frage: Werden die Notunterkünfte auch möbliert sein?

[Via Ikea, gizmodo.com]

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8 Antworten auf Ikea entwirft eine Notunterkunft

  1. Jake 28 Jun 2013, 14:16

    DIe Zelte sind auch nicht Mögliert und Ikea wird aus marketingtechnischen gründen nichts verschenken, wer sich die Möbel nicht leisten kann (=> Flüchtlinge) der muss schauen wo er bleibt.,
    Es geht nie darum Menschen zu helfen, es geht nur darum noch mehr Geld zu machen.
    Weil Menschen die gutes tun von der Bevölkerung unterstützt werden, die dazu lebt um zu arbeiten und wegen ihres schlechten gewissens und der faulen untätigkeit trotz besser wissens dazu verleitet ist die Verantwortung abzuwälzen, auf die die sich sowieso drum kümmern – mit Geld.
    Das ist nicht richtig.

    • Fabian 28 Jun 2013, 15:33

      Stimmt. Als Flüchtling wäre es auch mein erster Gedanke, nicht einfach auf den Feldbetten der UN zu schlafen, sondern mir eine Ikea-Einrichtung zu kaufen! Sauerei, dass es die nicht umsonst gibt, dabei sind Möbel ja mein größtes Problem als Flüchtling und ich hätte ja so viel Geld, mit welchem ich Ikea-Möbel kaufen könnte. Wie kommt man eigentlich auf so einen Müll? Glaubst du das wirklich? Sei doch froh, dass es überhaupt Menschen gibt die so etwas entwickeln…

  2. 622700 28 Jun 2013, 15:57

    Als wenn die Flüchtlinge an sich nicht schon genug gestraft wären, wird dann mit Sicherheit auch der berühmt berüchtigte Inbusschlüssel beim Aufbau fehlen! ;-)

  3. Alex78 28 Jun 2013, 22:20

    in erster Linie geht es wohl darum den Flüchtlingen ihre Lage so angenehm wie nur irgend möglich zu machen und ich glaube kaum Dasein Mensch der sein hab und gut und darüber hinaus Familie und geliebte Menschen verloren hat oder zurück lassen musste sich Gedanken über Möbel in einer Unterkunft macht.
    .und Geld fließt zu jeder Zeit auf dieser Welt, die Frage ist doch wie sinnvoll es ausgegeben wird. gutes tun und evtl. Geld verdienen widerspricht sich meiner meiner Meinung nach nicht. das hat ikea mit zahlreichen Projekten bereits bewiesen. gut gemacht, weiter so

  4. miauz 29 Jun 2013, 0:20

    hier ein meiner meinung nach sehr interessantes projekt entdeckt…
    werkzeuglos aufbaubar usw.
    aber da muss auch endlich was getan werden,

    http://rainerlahm.jimdo.com/projekte/clap/

  5. Foat 29 Jun 2013, 0:50

    Sieht aus wie das Quarantäne Zelt von E.T. ;)

  6. Projektleiter 02 Jul 2013, 15:57

    http://rainerlahm.jimdo.com/projekte/clap/

    Das ist ja unglaublich kreativ. Vielleicht kann man in naher Zukunft diese Falttechnik auch auf andere Dinge des Lebens übertragen…