Klicken, drucken, schießen: Die erste Handfeuerwaffe aus dem 3D-Drucker

Wer glaubt, bei dem links abgebildeten Stück Plastik handele es sich um ein Spielzeug, der irrt sich. Das Bild zeigt die „Liberator“, die erste funktionstüchtige Waffe, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde. Sie stammt von dem US-Amerikaner Cody Wilson, Jura-Student an der Universität von Texas.

Der 25-jährige Wilson will die CAD-Dateien der Liberator kommende Woche veröffentlichen. Im Zuge dessen kann sich jeder, der einen 3D-Drucker sein Eigen nennt, die Handfeuerwaffe selbst ausdrucken. Sie funktioniert mit in den USA handelsüblichen Patronen für Pistolen, verfügt aber auch über austauschbare Läufe. Entsprechend feuert sie auch Patronen anderer Kaliber ab.

Die Liberator besteht aus 16 Einzelteilen aus Plastik, im Inneren befindet sich ein Nagel, der als Zündstift fungiert. Damit die Waffe von Metalldetektoren erkannt wird, fügte Wilson ihr ein knapp 180 Gramm schweres Stück Stahl hinzu. Immerhin.

[Forbes via Gizmodo.com]

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10 Antworten auf Klicken, drucken, schießen: Die erste Handfeuerwaffe aus dem 3D-Drucker

  1. PiffTheMagicDragon 05 Mai 2013, 12:33

    Der Junge kriegt direkt nach dem Staatsexamen einen Führungsposten bei der NRA und eine ‘persönliche Betreuung’ von Charlton Hestons Witwe Lydia, hieß es im Vorfeld.

    • Baba 05 Mai 2013, 16:08

      Aber nur so lange keinem Schützen die Plastikteile um die Ohren fliegen……wenigstens den Verschluss hätt ich nicht aus Plastik gemacht ^^…..aber vieleicht ist die ja auch nur für den Suizidgebrauch ;)

  2. Jerome 06 Mai 2013, 6:32

    Wieso hat er denn ein Stück Metall eingebaut?
    Verstehe den Sinn irgendwie nicht.
    Will er, dass seine vom Metalldetektoren erkannt wird?
    Ich meine, mein 3D Drucker kann jedenfalls kein Metall drucken!

    • Nikname 06 Mai 2013, 8:02

      Was gibt es da nicht zu verstehen…er will, dass man mit der Waffe nicht durch irgendwelche Kontrollen kommt. So ‘ne Pistole in irgendwelchen Sicherheitsbereichen wäre denkbar ungünstig. Steht doch sogar im Text.Und wo steht, dass das Stück Metall aus dem Drucker kommen muss? Wahrscheinlich brauchst du noch einen bestimmten Bolzen o.Ä., um die Waffe zusammenbauen zu können.

    • Sam 06 Mai 2013, 9:03

      Metall ginge auch. Google mal Lasersinter + Metall.

    • joe 06 Mai 2013, 11:17

      weil die erkennung mittels metalldetektoren voraussetzung für eine offizielle zulassung der waffe ist

    • frank 06 Mai 2013, 16:35

      Wenn man sich die Waffe selber ausdrucken und zusammenbauen kann, dann wird jemand der damit durch eine Waffenkontrolle möchte natürlich das Metall weglassen, oder erst einbauen, wenn er durch ist. Von daher ist das doch witzlos…

  3. Fladdi 06 Mai 2013, 9:31

    Hoffentlich reißt ihn seine Pistole irgendwann mal seine Hand ab…

  4. Manwe 06 Mai 2013, 10:43

    Ohne den Originalartikel gelesen zu haben wirkt das auf mich wieder wie ein Weg, 3D-Druck verteufeln zu können um ihn dann staatlich zu regulieren. Kann ja nicht angehen, dass da eine neue tolle Technologie entsteht, ohne das Anwälte und Lobbys daran verdienen. 1. Jeder Käufer muss registriert werden. 2. Pauschale Abgaben auf alle Geräte und Printmaterialien. 3. Eingebaute Copyright-Maßnahmen um bestimmte Muster nicht drucken zu können. …

  5. JN 06 Mai 2013, 13:43

    Noch ein paar Jahre, dann wünsche ich viel Spaß mit frustrierten Jugendlichen, betrunkenen Nachbarn oder jähzornigen Fanatikern religiöser oder politischer Art.

    Die Menschheit steht am Wendepunkt. Handfeuerwaffen, bald auch bewaffnete Drohnen und Sprengstoff, sind leicht für jeden erhältlich, während die Menschheit geistig immernoch nah am Schimpansen steht.

    Merkt euch diese Worte bis 2018.