Das lange und aufwändige Verfahren der Daguerreotypie [Video]

daguerreotypie

Wer weiß, wie sie funktioniert, ist sicher nicht erstaunt, dass die Daguerreotypie durch flexiblere Fotografieverfahren abgelöst wurde. Es braucht einen Haufen Arbeit, ein paar gefährliche Chemikalien und das resultierende Foto kann nicht vervielfältigt werden. Dennoch sehen die Ergebnisse wunderschön aus.

Der Künstler und Videofilmer Patrick Richardson Wright hat zur Erinnerung an den Prozess den Fotografen Dan Carrillo dabei gefilmt, wie er Bilder auf die klassische Weise herstellt. Zunächst wird die versilberte Kupferplatte mit Iodid- und Bromiddämpfen von Carrillo lichtempfindlich gemacht. Die Platte wird anschließend in einer dunklen Box montiert, mit Quecksilberdampf das Bild entwickelt und mit Natriumthiosulfat fixiert.

Nicht viele Dinge überdauern so lange. Besonders in der heutigen Zeit, in der alles so austauschbar ist. Alles wird genutzt und dann weggeworfen. In der Digitalfotografie ist es so einfach ein Bild zu schießen. Und genauso leicht vergisst man es auch wieder. Carrillo benötigte zwei Jahre, um sich in Workshops und Selbststudium die Daguerreotypie beizubringen. [PetaPixel]

Dan Carrillo: Daclotype from Patrick Richardson Wright on Vimeo.

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