10 Tricks, die euch zum Spotify-Meister machen

Die digitale Revolution in der Musikbranche bewegt sich weiterhin mit sehr hohem Tempo – erst wurden unsere CDs durch MP3s ersetzt und nun haben Streaming-Dienste Oberwasser. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Streaming-Anwendungen, aber der Pionier Spotify bleibt die größte und bekannteste.

Trotz der einfach gehaltenen Optik der Desktop-App, finden man dort viele nützliche Funktionen, die man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt. Wir wollen euch einige unserer Favoriten zeigen.

1. Song-Texte der Musikstücke anzeigen

Spotify startete seine App-Plattform Ende 2011. Mittlerweile gibt es zahlreiche Plugins und Erweiterungen, die man oben drauf satteln kann. Eine der besten ist TuneWiki. Damit werden die Songtexte zu den Liedern, die ihr gerade hört, aus dem Netz gezogen.

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2. Benutzt die erweiterte Suchfunktionen

Spotifys Suchfeld mag auf den ersten Blick sehr langweilig wirken, aber es gibt viele Abfrageoptionen, die daraus deutlich mehr machen als eine simple Suche. Versucht mal den Operator “year :2000-2005″, um den Datumsbereich einzuschränken. Auch der Operator “genre: rock” begrenzt die Suchergebnisse und zeigt nur ein bestimmtes Musikgenre an. Darüber hinaus gibt es noch “track:”, “artist:” und “album:”. Das Ganze kann man mit UND / ODER-Operatoren kombinieren.

3. Wiedergabelisten organisieren

Wenn eure Playlist-Sammlung langsam unübersichtlich wird, könnt ihr sie in Ordner gruppieren, um sie einfacher zu verwalten. Dazu wählt man “New Playlist Folder” aus dem Menü Datei und zieht bestehende Playlists in diesen neuen Ordner.

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4. Import und Playlisten

Werft eure alten MP3s nicht weg – Spotify kann alles importieren, was ihr in euren iTunes- und Windows Media Bibliotheken an Musik liegen habt. Über Spotify könnt ihr diese Dateien erreichen. Die Import-Option befindet sich im Menü Datei und wenn man sie einmal durchgeführt hat, findet man alle Musikstücke unter dem “Local Files”-Reiter im Navigationsbereich. Lokale Dateien können mit mobilen Geräten synchronisiert werden, wenn man ein Premium-User bei Spotify ist und zahlt. Das hat natürlich einen großen Vorteil, weil man so die Last auf die Internetverbindung reduziert, weil beim Abspielen kein Streaming erforderlich ist.

5. Songs auf Webseiten einbetten

Wer einen Song mit seinen Freunden, der Familie und dem Rest der Welt teilen will, dann kann man ihn mit einem Codestückchen von Spotify auf einer Webseite einbetten. Die Funktion nennt sich Spotify Play Button und man kann den Code mit der rechten Maustaste auf den Track mit “Copy Spotify URL” kopieren und muss ihn dann auf der jeweiligen Website einbetten

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6. Link auf einen bestimmten Zeitpunkt

Markierungen auf einen bestimmten Zeitpunkt in einem Song kann man ebenfalls setzen. Dazu muss man an die URL noch die Minuten und Sekunden anhängen: Für die Minute 3 im Song ist das zum Beispiel “#3:00″ (ohne die Anführungszeichen).
Wenn man diese Angabe in die Spotify Suchleiste eingibt, hört man einen Abschnitt eines sehr bekannten Songs:

spotify:track:2QO8cnnFW6khDuAuUAySeV#4:08

7. Hörgewohnheiten tracken

Wenn man auf den “Play Queue”-Link in der Navigationsleiste klickt, sieht man die Musik, die künftig abgespielt wird und über den Reiter “History” sieht man, was man schon hörte. Wer seine Hörgewohnheiten noch genauer analysieren will, der kann Last.fm und seiner beeindruckenden Scrobbling Service nutzen. Zum Last.fm-Konto kommt man über die Einstellungen. Das ganze wird als Spotify-App hinzugefügt und funktioniert mit iTunes, Windows Media Player und viele andere Anwendungen und Diensten.

Über Last.fm erhält man sofort Empfehlungen, die zu eurem Musikgeschmack passen und kann sogar mit gleichgesinnten Musikliebhabern Kontakt aufnehmen.

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8. Songs und Wiedergabelisten an Freunde senden

Wir haben oben schon die Einbettung von Songs in Webseiten abgehandelt, aber man kann Titeln auch direkt an andere Spotify-Nutzer schicken. Dazu drückt man die kleine Share-Taste neben dem Song (oder einer Wiedergabeliste oder einem Album) und öffnet die “Send to Friend”-Registerkarte. Nun gibt man noch den Namen des Freundes und etwas Text ein und los geht’s.

9. Wiedergabelisten über das eigene Profil teilen

Jeder Nutzer hat ein öffentliches Spotify-Profil, das andere Benutzer sehen können, wenn sie auf euren Namen klicken. Das Profil zeigt eure Follower und diejenigen, denen ihr folgt. Auch die Künstler, deren Musik ihr kürzlich gehört habt, sieht man hier. Wer eine detaillierte Playliste im Profil öffentlich machen will, klickt auf diese und wählt den Punkt “Make public” aus. Wer neuen Playlisten von vornherein öffentlich machen will, kann das in den Einstellungen (unter dem Edit-Menü) mit “Automatically make new playlists public” machen

10. Facebook

Ob ihr eure Verehrung von Beyoncé lieber verschweigen wollt oder nicht müsst ihr selbst wissen. Unter Activity-Sharing in den Einstellungen könnt ihr festlegen, ob ihr euren Freunden über Facebook mitteilen wollt, was ihr hört. Hier lassen sich auch die Benachrichtigungen für eure Follower ausschalten. Man kann diese Option auch temporär ausschalten – etwa wenn ihr Gangam Style hören wollen: Dazu wählt man die “Private Session”-Option aus dem Dropdown-Menü unten eurem Avatar.

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Wenn ihr eigenen Tipps und Tricks für die Verwendung von Spotify habt, die wir vergessen haben, dann ab damit in die Kommentare.

[Via gizmodo.com]

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6 Antworten auf 10 Tricks, die euch zum Spotify-Meister machen

  1. DerJochen 20 Apr 2013, 15:36

    Ich bleibe bei Simfy..

  2. ronald 20 Apr 2013, 18:50

    simfy ? hab die immer noch so unterirdische Werbung?

    “WIR SIND CULCHA CANDELA….blablabla” ?

    • DerJochen 21 Apr 2013, 9:29

      Als Premium Plus Mitglied weiss ich das nicht, aber es meckern ja sowieso immer nur die , die nur kostenlos wollen und nicht bereit sind für Leistung zu bezahlen.

  3. Rocky Waschbär 21 Apr 2013, 10:11

    Interessanter Artikel. Ich mag Deezer am liebsten, weil der Dienst komplett im Browser läuft und ich so von jedem Rechner aus auf meine Musiksammlung zugreifen kann, ohne etwas installieren zu müssen.

    • Tim Nelke 04 Feb 2014, 12:06

      Spotify bietet dies auch an, man kann sobald man sich auf der Hauptpage von Spotify eingeloggt hat unter dem Button “Hol dir Spotify” auf “Teste unseren Web Player” klicken. Dieser hat fast dasselbe Design wie das Programm an sich und läuft auch mit guter Performance. Alle Lieder funktionieren.

  4. ugg boots 20 Jul 2013, 9:44

    Hallo,deutschland nice views,des gunstug poewe 2008,merci.