Test: Tetris Light – Die wackelige Kultleuchte

Das offiziell lizensierte Tetris Light des gleichnamigen Herstellers bringt Licht ins Dunkel. Nach bewährtem Tetris-Prinzip lässt sich dieses Leuchtmittel ganz individuell zusammensetzen.

Klötzchen legen begeisterte schon im Kindesalter. Als erstes kamen wir mit hölzernen Vertretern in Berührung – ganz entspannt. Später auf dem Game Boy erlitten wir regelrecht Schweißausbrüche, sobald die grau-grünen Steinchen immer rasanter gen Boden sausten und uns schließlich ein “Game Over” den Frust spüren ließ.

Heute ist Tetris hundertfach kopiert und eines der bekanntesten Spielprinzipien. Ganz ohne Düdelmusik, dafür aber hautnah zum Anfassen funktioniert das Tetris Light. Zumindest optisch steht die Funzel dem Original in nichts nach. Die sieben bekannten Steine lassen sich beliebig zusammensetzen und wieder neu ausrichten – ganz ohne, dass geschlossenen Reihen verschwinden.

Die Tetris-Funktionsweise

Am wichtigsten ist der “l”-Block, welcher als einziger an die Steckdose angeschlossen werden kann. Mittels Schalter lässt sich das Ganze ein- und ausknipsen. Dieser Stein sollte stets, ob horizontal oder vertikal gestellt, das Fundament des Bauwerks bilden. Danach lassen sich die Klötze nach Herzenslust aufeinander stapeln. Das Interessante dabei: Jedes Einzelteil ist mit einem leitfähigen chromfarbenen Rahmen versehen. Sobald ein inaktiver Stein einen bereits leuchtenden berührt, tut dieser es ihm gleich. Im Test hat sich gezeigt, dass der I-Block durchaus auch etwas höher eingesetzt werden kann, der Funktionsweise tut dies zumindest keinen Abbruch.

Gut aber nicht perfekt

Von dem stabilen Eindruck der Metallrahmen-Optik sollte man sich aber nicht täuschen lassen: In den Händen lässt das Tetris Light an Gewicht missen, weswegen es sich weniger wertig anfühlt. Vor allem zeigt sich diese Schwäche beim Stapeln. Mangels Gewicht stehen die Klötze recht wacklig aufeinander, sodass der Hersteller empfiehlt nicht zu hoch zu bauen. Gerade mit dem recht knapp bemessenen Netzkabel von etwa einem Meter Länge dürfte ein schweres Verlängerungskabel die Lampe zum Einsturz bringen. Gelegentlich liegen die Kontakte nicht bündig genug aufeinander, was zu Ausfällen oder Flackern einzelner Lichter führt. Mit genügend Gewicht weiterer Tetris-Steine oben auf ist dieses Problem aber behoben. Als einzig wirklich störendes Manko stellte sich der Ein- Ausschalter heraus. Da er sich nicht am Kabel sondern direkt am Lampenkörper befindet, ist ein einsturzsicheres Deaktivieren schwer möglich.

via getDigital.de

Mit den sieben Steinen düfte es wie im Spiel nahezu unzählige Kombinationsmöglichkeiten geben, sodass man eine ganze Weile Freude am Tetris Light haben wird. Interessanter wirken die Kontruktionen natürlich, wenn sie nicht lückenlos aufeinander stehen.

Pro:

  • Kultfaktor
  • Beinahe unbegrenzte Umbaumöglichkeiten
  • Netz- statt Batteriebetrieb
  • Nur ein Stein mit Schalter, die übrigen leuchten bei Kontakt

 

Contra:

  • Wackelige Konstruktion
  • Kabel etwas kurz
  • Kontakte nicht immer konstant
  • Wenig Leuchtkraft

 

Fazit

Auch wenn die Leuchtkraft freilich nicht ausreicht, einen Raum zu erhellen, macht es Spaß das Licht immer wieder neu zu gestalten, während im Hinterkopf ununterbrochen die typische Melodie abläuft. Sicher nicht perfekt, aber dafür kultig.

 

Für den Test zur Verfügung gestellt wurde das Tetris Light durch getDigital.de. Dort könnt ihr es auch zum Preis von rund 35€ erwerben.

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2 Antworten auf Test: Tetris Light – Die wackelige Kultleuchte

  1. Lofwyr 17 Apr 2013, 12:22

    Habe das Tetris Light (v2) seit Ende Nov. 2012 und kann das Review im Grunde genauso bestätigen. Als Notbeleuchtung zum Film schauen ist es genau richtig. ;)

  2. Alexander Bohl 16 Feb 2014, 6:48

    Nur soon Gedanke:
    Müßten nicht langsam mal sämtliche Verwertungsrechte/-patente etc. an TETRIS enden? Selbst Patentschutz endet doch nach spätestens 30 Jahren, oder?