Fluggesellschaft macht Ticketpreis vom Passagiergewicht abhängig

airplan

Schlechte Nachrichten für alle, die einige Pfunde zuviel mit sich herumtragen. Samoa Air hat als erste Airline der Welt damit begonnen, die Tickets nach dem Gewicht der Passagiere zu verpreise. Zeit für eine Diät.

Die neue Preispolitik von Samoa Air erfordert es, dass die Passagiere bei der Buchung ihr Gewicht und das ihres Gepäcks in einer Summe angeben. Daraus errechnet sich der Ticketpreis. Die Werte werden natürlich am Flughafen beim Einchecken noch einmal geprüft und die Passagiere und das Gepäck gewogen. Gegenüber ABC Radio sagte Chris Langton, Chef der Airline:

“Das ist der fairste Weg. Es gibt keine Extragebühren für Übergepäck. Ein Kilo ist ein Kilo”

Die neue Preispolitik entstand, weil Samoa Air größtenteils kleine 12sitzige Flugzeuge betreibt, bei denen das Abfluggewicht viel genauer kalkuliert werden muss. Und außerdem hat Samoa offenbar ein riesiges Problem mit übergewichtigen Leuten.

Die Preise reichen von 50 bis 200 US-Dollar pro 100 Pfund – abhängig von der Reiselänge. Eine normal-gewichtige Familie soll nach Angaben der Airline künftig sogar weniger zahlen. Die Frage ist – ist das nur der Anfang und werden andere Airlines nachziehen? Was meint ihr? Gerecht, ungerecht, egal?

[Via Sydney Morning Herald, gizmodo.com]

Bild: StudioSmart/Shutterstock

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  1. endlich mal gerechte Preise, ich find das sehr gut.
    Bei Flügen verursacht jedes Gramm mehr Spritverbrauch, da ist das nur fair!

  2. RICHTIG SO!
    ICh bin keine Bohnenstange, aber sehe es nicht ein dass ich wie neulich 20 Euro für 2 Kilo mehr bezahlen soll während der beleibte mitreisende deutliches Übergewicht hat und für seine minimum 20 Kilo Speck nichts zahlt!
    Endlich und hoffentlich macht die Idee bei anderen Airlines Schule!

  3. Mit welchem Recht soll ich für 5 Kilo Übergepäck zahlen wenn neben mir in der Reihe ein doppelt so schwerer Mensch und normalen Gepäck ohne Probleme mitgenommen wird…

  4. Find ich super und nur fair! Das regt mich seit Jahren auf, dass ich wegen 2 Kg Übergepäck gleich mega Summen bezahlen darf, während MC Donalds Familie rechts von mir 400 KG mehr auf die Waage bringt als ne normale Familie und kein “über gewicht” zahlen muss.

  5. Sind hier nur noch Kinder unterwegs?

    Erstens ist das Diskriminierung vom feinsten. Zweitens der Untergang der Airline.

    Ich z.B. betreibe Sport und wiege 100 kg. Soll ich nun mehr zahlen weil ich mich gesund ernähre und eher mit Fahrrad als mit dem Auto fahre mehr zahlen?

  6. Ist das nicht eher ein Aprilscherz?

    Wenn jemand gross und schlank ist, wiegt er mehr als ein dicker Knirps – soll er dann auch mehr zahlen?

    1. Es geht doch nicht darum ob jemand Dick ist oder nicht.
      Es geht darum wieviel man wiegt, weil mehr Gewicht = mehr Sprit = mehr Kosten.

  7. Wäre es nicht viel sinnvoller so etwas wie eine Obergrenze für Person plus Gepäck einzuführen und erst darüber einen Zusatzbetrag pro Kilo einzuführen? Liegt die Grenze bei 120 Kilo dürfen auch schon etwas kräftigere Menschen mit Gepäck ohne Zuschlag reisen und die 50kg Mädels werden dann als Gepäckbeförderer eingestellt, was den internationalen Transport nachhaltig verändern könnte ;)

  8. @gekkox und marcodoncarlos – Das ist keine Diskriminierung. Gehirneinschalten = Mehr Gewicht bedeutet höherer Preis. Dabei bezieht sich der Preis auf das gesamt Gewicht aus eurem Körpergewicht und dem Gepäck.

    Technisch gesehen ergeben sich die Betriebskosten ja zum großen Teil aus dem zu transportierenden Gesamtgewicht.

    Naja schade wenn du dich gut ernährst und 100 Kilo wiegst. Da musst du dann wohl demnächst doch ein paar Intervall Einheiten auf dem Hometrainer drauflegen oder im Plastikanzug laufen gehen, wie gute Boxer vor dem Kampf.

    Für meine Kinder werden die Tickets günstiger und der Burger-Fanboy oder Bodybuilder zahlt halt mehr.

    Stelle mir gerade noch den erhöhten Aufwand beim Check In vor und manch überraschtes Gesicht bzgl. Selbstwahrnehmung und unerbittlicher Kennzahl der Waage. Das System wird sich in großem Rahmen bestimmt nicht so schnell durchsetzen.

    1. Laut deiner Äußerung ist sogar Autofahren diskriminierend. Denn Frauen wiegen weniger ergo verbrauchen sie weniger Sprit – wie gemein von der Natur!
      Und das Gleiche gilt hier bei den Flugzeugen. Die Personen zahlen für die Reisekosten die – je nach Gewicht – mehr oder weniger sind.

  9. Es ist ja nicht nur diskriminierend für alle die, die z.B. ein medizinisches Problem haben (ok, ist nicht die Mehrheit, aber das gibt es nun mal) sondern auch denen gegenüber, die einfach groß gewachsen sind. Ein Mann, der über 2 Meter groß ist wiegt deutlich mehr als jemand, der um die 1,50 m Marke herum ist. Und darauf hat nun wirklich niemand Einfluss.
    Ganz zu schweigen von den Leuten, die mehr Gewicht (z.B. in Form eines Rollstuhls) an Bord bringen MÜSSEN…

    1. Bei “medizinisches Problem” soll dann die Krankenkasse den FETT- Zuschlag (mit Selbstbeteiligung) zahlen, aber nicht die Mitflieger…

  10. Es verlangt im Restaurant ja auch keiner mehr Essen zum selben Preis, weil man beleibter ist oder?
    Pakete zahlt man eben auch nach Gewicht. Wo ist das Problem? Das ist keine Diskriminierung, sondern eine gerechte Umwälzung der Kosten auf die Verursacher.

    1. Also ich finde, Wachstum und Gewicht haben zu Ersten eine genetische Veranlagung. wenn ich (z.B.) 2,05m gross bin, und normale 95kg auf die Waage bringe, finde ich es als Diskriminierung mehr zu zahlen als eine 1,56 grosse 70Kg Person.
      hat jetzt nicht mit Übergewicht oder Ernährungsproblemen zu tun.
      Diese Maßnahme beeinträchtigt übrigens auch reisende Unternehmer.

  11. Aprilscherz.
    Und meine Güte sind hier viele minderbemittelte am schreiben…
    Oh ja so gerecht das ganze.. autsch. Ihr kotzt mich an.
    Nein ich bin nicht dick…

  12. Ich wiege zwar inzwischen auch etliche Kilogramm zu viel, aber ich finde das absolut ok, schliesslich hängt der Grossteil der Kosten der Airline am Kerosinbedarf, welcher direkt vom mitgeführten Gewicht abhängt. Somit ist das absolut verständlich und auch gerechtfertigt.

  13. Anscheinend kein Aprilscherz: http://www.samoaair.ws/

    Ist jedoch mit Sicherheit nicht kompatibel mit den Regeln der EU und stark diskriminierend. So mag es zwar sein dass rein objektiv jemand mit 100 kg mehr kosten verursacht als jemand mit 50kg, rein vom Kerosinverbrauch her, jedoch kann höheres Gewicht neben einer ungesunden Lebensweise auch Krankheit, Geschlecht, Veranlagung, Alter und einige weitere Gründe haben und man kann so etwas tatsächlich als stark diskriminierend bezeichnen.

  14. Jeder der nicht in einem normalen Sitz passt sollte zur Kasse gebeten werden. 120kg Personen mit 2.00m Grösse haben damit doch kein Problem. Aber Leute die nicht mehr mit ihrem Hintern in den Sitz passen da ist es wohl fair wenn die an den Kosten für dem zweiten Sitz beteiligt werden. Alle andere ist Humbug. So ein Quatsch kann sich auch nur eine Noname Airline leisten. Morgen spricht darüber keiner mehr.

  15. Glaubt denn hier tatsächlich jemand dass das diskriminierend sei?
    Dann versteht ihr, glaube ich, nicht um was es geht…
    Bezahlt wird nach Gewicht. Jedes Kilo kostet. D.h. es gelten für ALLE die gleichen Bedingungen!
    Diskriminierung wäre es wenn Dicke mehr pro Kilo zahlen müssten als Dünne.

  16. wenn es tatsächlich so ist, dass man nach gewicht bezahlt, dann sollte man das konsequent durchziehen.

    man stellt sich auf eine waage: mit schwerem ledermantel, mit 25 kilo handgebäck, 3fach rettungsring um die hüfte- und zahlt dann.

    die sportler die mehr wiegen, weil sie sport machen werden das verkraften.

    aber wie ist es wenn meine 23 kilo tochter im t-shirt ohne handgebäck fliegt? gilt dann immer noch die gewichtsregelung?

    wahrscheinlich nicht.

  17. Lieber Timo,

    dir ist schon bewusst das es mensch der unterschiedlichsten Art gibt.. Große, klein, dicke und dünne.

    Der Topic bezieht sich weniger auf die Gleichheit der Preise als auf den versuch Menschen damit gleich zu stellen.

    Nun das ist gar unmöglich und daher diskriminierend.
    Denn du bist anders wie ich!

  18. Hmm Preise pro Kilo finde ich gerechtfertigt. Diskriminierung hin oder her. Man kann sich auch diskriminiert fühlen.

    Ich bin schlank 2m groß und wiege knapp 100 KG :-) Also muss ich auch ordentlich zahlen.
    Wäre ich Bodybuilder müsste ich auch mehr zahlen. Ich finde nicht, dass es was mit Diskriminierung zu tun hat.

    Wenn jemand sich einen Maßanzug anfertigen lässt, dann zahlt er auch für Übergrößen extra (mehr Stoff = teurer). Ergo, ist das auch Diskriminierung?

    Nein. Leistung abhängig von Körpermaßen ist durchaus ein gängiges Geschäftsmodell. Nur weil jemand das noch nicht im Personenverkehr eingesetzt hat ist das für Lieferungen von Waren (Paketdienste) durchaus üblich und defakto passiert dienstleistungstechnisch nichts anderes. Es werden Menschen transportiert.. und keiner misst hier höhe, mal breite, sondern nur GEWICHT :-) ist doch fair..

    Noch besser wäre natürlich wenn man nach Bodymaßindex die Preise berechnet (BMI >25 = teurer), das wäre dann richtig schön diskriminierend und alle Magersüchtigen würden sich freuen :-) LOL

    soviel meine 5 Pence ….

  19. Auch die kostenlose Beförderung von Rollstühlen in Flieger müssen die Mitflieger bezahlen, obwohl es die Krankenkassen oder Sozialhilfe tun sollten !

    Eine Art indirekten Steuern für Rollstuhlführer…

    Bei Spätabflug kommt es wegen solche Bagage zu Verspätungen, weil erst zusätzlicher Personal zusammengesucht werden muss, um so ein 100 kg Rollstuhl mit Bleiakkus in den Fliegergepäckraum reinzuwuchten.
    Und das alles wir auf uns, über die Flugpreiskalkulation umgelegt !

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