Earpods-Klage gegen Apple

Earpods

Earpods-Klage - Wer den Erfolg hat, braucht für die Neider nicht zu sorgen. Das weiß auch Apple und sieht sich in schöner Regelmäßigkeit mit mal mehr, mal weniger gerechtfertigten Klagen konfrontiert. Diesmal meint ein Hersteller digitaler Hörgeräte, Apple hätte mit seinen Earpods die seit 2005 eingetragene Marke "Hearpods" verletzt. Der Kläger verlangt von Apple einen Verkaufsstopp der Earpods und Schadenersatz.

Die bei einem Bezirksgericht in Hawaii eingereichte Klage führt aus, dass Hearpod Inc. seine Produkte für über 625.000 Dollar beworben und mit ihnen Umsätze von mehr als 1,7 Millionen Dollar erzielt hat. Das Unternehmen verlangt von Apple, den Verkauf seiner Earpods einzustellen und Schadenersatz zu leisten. “Die von Klägerin und Beklagter angebotenen Produkte sind ähnlicher Natur und werden unter anderem in die Ohren ihrer Nutzer eingeführt, um Töne zu den Nutzern zu übertragen und zu verbessern”, heißt es in der Klageschrift.

Der iPhone-Hersteller hatte bei einer Veranstaltung im September 2012 neben iPhone 5 und neuen iPods auch neuartige Kopfhörer mit Fernbedienung und Mikrofon vorgestellt. Es bezeichnete sie als Earpods und versprach einen besseren Klang als mit allen anderen Kopfhörern. Zur jetzt eingereichten markenrechtlichen Klage bezog Apple bislang nicht Stellung.

Apple hat in den USA die Marken “Earpods” sowie “Apple Earpods” registriert. Wie The Domains herausfand, versäumte es jedoch, sich die Webdomains Earpods.com und Earpod.com zu sichern. Earpod.com gehört dem Kläger Randolph Divisions und leitet zu seiner Website MyEarpod.com weiter. HearPod gibt außerdem in einem iPod Protection Plan Empfehlungen, wie ein Hörverlust durch zu intensive Nutzung von Apples iPod zu vermeiden sei.

[mit Material von Josh Lowensohn, News.com]

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  1. Mal abgesehen davon, dass die Klage in der Tat schwachsinnig ist: die ersten beiden Sätze würde ich hier gern mal lesen, wenn es um eine der vielen ebenso schwachsinnigen Klagen Apples gegen andere Firmen geht.

  2. @Lars

    Wenn du dich informieren würdest wüsstest du, dass das Problem nicht das Logo des cafes betrifft sondern die Tatsache, dass dieses Apfellogo u.a. für ein Weltweites Franchising Unternehmen in Bereich Elektronik/Computer registriert war. Aber das macht die Klage ja verständlich und erschwert das Trollen, darim erwähnst du das hier nicht (vielleicht auch einfach nur, weil du ein Lemming bist und allea nachplapperst, was du irgendwo aufgeschnappt hast.

  3. @Lars

    … Vielleicht mal erkundigen, worum es in der klage ging, dann machst du dich nächstes mal vielleicht etwas weniger lächerlich. Wibei das hier ja keine Rolle spielt, der durchschnitts Gizmodotroll glaubt ja auch, Apple hätte runde Ecken patentiert…

  4. Nagut, war keine Klage. Und Sie haben sich wohl auch inzwischen Außergerichtlich geeinigt, ändert aber nichts dran das Apple per Anwalt gegen das Cafe und deren Logo vorgegangen ist und die Gründe dafür ziemlich albern sind.

    1. Nö, völlig albern sind die Gründe nicht. Und ob Apple irgendwas gemacht hätte, wenn Apfelkind nicht sein Logo als Bildmarke für zig verschiedene Klassen, die nahezu alle mit dem Betrieb eines Cafes nichts zu tun haben, eingetragen hätte, steht auf einem ganz anderen Blatt. Als Markeninhaber (in dem Falle Apple) musst du einigermaßen aufpassen, dass deine Marke nicht verwässert wird.

      Weiterbildung:
      http://www.lhr-law.de/magazin/apple-gegen-apfelkind-grosenwahnsinniger-weltkonzern-gegen-kleine-cafebesitzerin

      http://www.lhr-law.de/magazin/apple-gegen-apfelkind-der-streit-geht-weiter

    1. Danke für die Links :) Und danke für die netten Worten ;) Da freut man sich immer wenn man direkt mal beleidigt wird, zeugt das doch von einem hohen Maße an sozialer Kompetenz.

  5. Völlig überflüssig, noch darüber zu streiten ob Apple klaut und betrügt wie ein Weltmeister.
    Die Beweise dafür liegen seit Jahrzehnten in schwarz auf weiß überall nachlesbar bereit.
    Jeder, der solche mehrfach vorhandenen, hieb- und stichfesten Fakten öffentlich ignoriert, ist ein bezahlter Lobbyist oder aber nicht ernst zu nehmen.
    Und in 99,9 Prozent der Fälle ist es leider ein Lobbyist, die niedrigste Lebensform auf diesem Planeten.

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