SimSensei: Psychiater-Software nutzt Kinect zur Erkennung von Depressionen [Video]

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Im Falle des Verdachts einer psychischen Erkrankung fällt es sicher nicht leicht, die Diagnose übers eigene Wohlbefinden in die Hände eines anderen Menschen zu geben. Wie wäre es aber, wenn die Vertrauensperson tatsächlich eine Art komplexerer Sim wäre? Im Video sieht man ein Gespräch zwischen einem Patienten und dem Computerprogramm SimSensei, das per Kinect und Webcam anhand von Körpersprache und Gesichtsausdruck Depressionen erkennen soll.

Das Programm SimSensei von der University of Southern California stellt Fragen, hört zu und achtet dabei, wie sich der Patient verhält. Der Ansatz unterscheidet sich damit von bisherigen Methoden, bei denen vor allem auf verbale Äußerungen geachtet wurde. SimSensei soll die Arbeit mit Menschen allerdings nicht ersetzen, sondern als Zusatz-Diagnosetool helfen.

Um das Gespräch so angenehm wie möglich zu gestalten, haben die Entwickler SimSensei mit kleineren menschlichen SmallTalk-Fähigkeiten ausgestattet. SimSensei antwortet mit „Hmms“, Nicken und Gestik und versucht, menschliche Nähe herzustellen. Als der Patient im Video so beispielsweise erwähnt, dass er aus Los Angeles kommt, antwortet der Softwaredoktor, dass er “zufälligerweise” auch von dort stammt. [New Scientist via PopSci]

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