Warum wir am Ende alle eine Smartwatch tragen werden

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Heutzutage trägt kaum noch jemand Uhren sondern verwenden das Smartphone oder Handy als Ersatz. Warum sollte man dann eine Smartwatch benutzen? Zahlreiche Firmen, darunter Samsung und angeblich auch Apple werden Smartwatches auf den Markt bringen. Und sie werden Erfolg haben.

Smartwatches mögen auf den ersten Blick ein Rückschritt sein, aber nachdem so viele Unternehmen an neuen Versionen arbeiten, scheint die Hoffnung zu bestehen, dass da ein riesiges Absatzpotential schlummert. Wir haben einmal fünf Anwendungszwecke herausgesucht, wo smarte Uhren künftig punkten können.

Es gibt schon einige smarte Uhren wie die Pebble und die Martian Watch, aber auch Samsung will an einem Modell arbeiten. Angeblich hat Apple 100 Leute abgestellt, um eine iWatch mit gekrümmtem Display zu entwerfen. Und auch Google soll ein einer High-Tech-Uhr arbeiten.

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1. Kurzer Blick genügt und spart Zeit

Euer Smartphone mag den ganzen Tag über klingeln, brummen und blinken – was auf Dauer ganz schön nerven kann – zumal man das Gerät immer hervorholen muss, um zu schauen, was anliegt und wer anruft. Bei einer Smartwatch spart man sich und seiner Umwelt das ständige Kontrollieren des Smartphones mit einem dezenten Blick auf ihr Display. Aber auch die Smartuhr-Hersteller werden noch viel zu tun haben – schließlich macht es keinen Sinn, wenn anstelle des Handys nun euere Uhr ständig piept. Filter sind das Mittel der Wahl.

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2. Mögliche Lebensverlängerung für euch

Eine Nike Sportswatch ist beim Laufen recht nett – man kann zum Beispiel über GPS aufzeichnen, wo und vor allem wie weit und wie schnell man gelaufen ist. Aber diese Uhr ist recht sperrig. Künftige Smartwatches sollten Fitness- und Gesundheitsdaten anbieten, aber auch nicht mit diesen Features überfrachtet sein. Apples iWatch soll gerüchteweise einen Schrittzähler und einen Kalorien-Verbrauchtzähler enthalten sowie einen Pulsmesser.
Samsung hat mit der S Health App für das Galaxy 4 und dem S Band (ähnliches gibt es in Form des Jawbone Up und des Fitbit Flex) echon etwas in dieser Richtung vorgestellt und eine Galaxy Watch hätte wohl ähnliche Funktionen.

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3. Akkulaufzeit des Smartphones erhöhen

Wie kann etwas, das mit dem Smartphone eine Symbiose eingegangen ist, seine Akkulaufzeit verlängern? Die meisten schlauen Uhren verwenden Bluetooth 4.0 und sparen bei der Übertragung viel Strom im Vergleich zu früheren Bluetooth-Übertragungen. Wenn der Smartphone-Bildschirm nicht jedesmal eingeschaltet werden muss, um etwas Triviales nachzusehen, wird deshalb Strom gespart.

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4. Erweiterte Sprachsteuerung

Einige Smart-Uhren ermöglichen Telefonanrufe vom Handgelenk aus, doch dieses Verfahren ist zumindest draußen bei Wind störempfindlich. Interessanter als Dick Tracy zu spielen ist da schon die Möglichkeit, mit Assistenten wie Apples Siri und Samsungs S Voice zu arbeiten. Während das Telefon in der Tasche steckt, könnte man über seine Uhr diktieren und das Smartphone steuern. Ein Statusupdate per Spracherkennung, eine Rückfrage zu Sportergebnissen oder den Lottozahlen, dem Wetter oder ähnlichem ließe sich damit realisieren. Das würde schnell gehen und vielleicht die Umgebung weniger nerven.

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5. Smarte Uhren sind diskreter als Telefone und Google Glass

Man stelle sich das Szenario vor. Da sitzt man im Meeting und will nur schnell seine E-Mails checken, ohne ein 5 Zoll großes Phablet herauszuholen. Eine Smartwatch erledigt den Job genau so gut und deutlich diskreter. Auch Google Glasses sind keine Alternative – wegen der Kamera wird ihnen nicht unbedingt jeder trauen. In Seattle hat eine Bar schon einmal vorsorglich das Tragen in ihren Räumen verboten. Das wird nicht der einzige Ort bleiben. Bis zu einem gewissen Grad sind Smartwatches ein notwendiges Trittbrett, um andere Geräte wie Glass salonfähig zumachen.

Was sagt ihr? Würdet ihr eine Smartwatch kaufen? Für was würdet ihr sie einsetzen? Schreibt einfach in die Kommentare.

[Via gizmodo.com]

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  1. Man sollte einfach mal nach “Wrist phone” googeln und sich vom Ergebnis überraschen lassen, denn das einzig Neue an einer “Smartwatch” ist der (neue) Kunstname.

    Ich würde mir eine kaufen, wenn die Preise so niedrig sind wie die schon seit Jahren in Japan und China verkauften wrist phones, nämlich 70-150 Euro. Dann kostet eine veräppelnde Smartwatch halt 650, auch ok.

    Mit einem kleinen Bluetooth-HeadSet hat man endlich keinen Klotz mehr mit sich herumzuschleppen. Natürlich reichen 2-3 Std Gesprächszeit nicht für Power-Babbler, aber für den Normalverbraucher reichen die Stand- und Gesprächszeiten locker aus – und Zweit-Akkus gibt es ja dazu.

    Lol, btw bin ich gespannt wer in diesem Land das erste “Wrist handy” oder die “Smart clock” anbieten wird…

  2. Ich finde die smartwatch eine gute Idee.
    Sie ist wie angesprochen nicht so sperrig und diskreter.
    Doch am Ende wird sowas wieder unbezahlbar sein!

  3. Ich weis nicht,

    für mich und vielen meiner Bekannten ist eine Uhr immer noch ein Schmückstück, und eine Uhr ohne Automatik Werk würde mir kein Spass machen, da Mann mit so einer Uhr ein Smartfohn niemals ersetzen kann, ist soetwas für mich Sinnlos denn was soll ich mit so einer Uhr wenn ich ein Smartphones einstecken habe.
    Ich habe ja auch keine zwei Autoschlüssel einstecken.

    1. …. Die Smartwatches sollen nicht dein Smartphone ersetzen sondern es ergänzen. Ohne Koppelung mit den Smartphone bringen die sich nicht viel.. Sie dienen dazu zu sehen was am Handy abgeht ohne es rausholen zu müssen, denn für jede einzelne, noch so unwichtige Benachrichtigung das Handy rausholen zu müssen und oftmals sehr indiskret dadurch zu wirken ist auf Dauer sehr lästig. Durch so ne Smartwatch schaust du dir die Benachrichtigungen erstmals da an und bestimmst, ob es sich nun wirklich lohnt das Handy rauszuholen oder nicht. Außerdem kannst du auch kurze, schnelle aktionen wie Musik umschalten, anrufe tätigen oder annehmen (wenn man ein Headset trägt), usw. auch schnell an der Smartwatch tätigen…
      Insofern trägst du dann nicht 2 Autoschlüsseln mit dir rum sondern eines und ein kleineres, schneller zu erreicherndes das allerdings nicht funktioniert wenn die eigentliche Schlüsseln nicht in der Nähe sind.

      1. So sieht es aus. Nicht zu vergleichen mit einem Autoschlüssel, sondern eher mit einer Keycard, die in der Hosentasche bleiben kann, und du trotzdem das Auto öffnen, und starten kannst. ;-)

    1. Habe selbst seit einigen Tagen die Sony Smartwatch für 70€. Also man kann drauf verzichten, aber vereinfachen tut sie das Leben schon. Ich selbst über lege mir zur Zeit, was für Apps ich entwickeln könnte, die sinnvoll und nicht überladen sein sollen. Witzig finde ich, dass niergendswo im Artikel von der Sonyuhr geredet wird, obwohl auf dem Bild oben eine zu sehen ist.

    2. Habe selbst seit einigen Tagen die Sony Smartwatch für 70€. Also man kann drauf verzichten, aber vereinfachen tut sie das Leben schon. Ich selbst über lege mir zur Zeit, was für Apps ich entwickeln könnte. Witzig finde ich, dass niergendswo im Artikel von der Sonyuhr geredet wird, obwohl auf dem Bild oben eine zu sehen ist.

  4. als ob eine ”smart” watch eine gut armband uhr ersetzten könnte….die normale armband uhr sollte stil haben und einfach sein.. wozu eine uhr die mir als akku dient, auf der ich meine eigenen vitalfunktionen überwachen kann, auf der ich Filme schauen kann usw., klar wird es eine zielgruppe für solche uhren geben, diese wird aber sicherlich nicht allzu groß sein….

  5. Ich bin erstaunt, wie der Mensch abhänig wird von den ganzen Benachrichtigungen und dauer “erreichbar” zu sein müssen. Dazu noch faul. Das Handy hauptsache kein unnötiges mal extra rauszuholen. Natürlich wird es langsam zu einem Akt für manch oder anderen, wenn man ein 5 Zoll klein Rechner rausholt aber jetzt mal im ernst. Ich muss nicht immer 24 Stunden wissen wer mir was geschrieben hat oder was für unnötige Meldung da wieder reinfliegt auf das Handy. Wenn ich was will oder brauche etwas zu wissen dann hole ich es raus. Wenn ich nicht erreichbar sein möchte oder keine Lust hab es rauszuholen, dann lasse ich es ganz einfach und muss nicht unbedingt es rausholen. Aber das man langsam zu faul wird um das Handy rauszuholen und sich extra ne smartwatch kauft um jede unnötige Bewegung sich zu ersparen und ja nicht die vielen wertvolle Kalorien verbrennt. Ist echt schon die Höhe.

  6. Ne Tolle Sache für Navigation, Sport und musikschaltung per Bluetooth. Abhängig von Preis und Akkulaufzeit würde ich einen Kauf erwägen.

  7. Ich glaube kaum, dass sich Sprachsteuerung bei Smartphones in der nächsten Zeit durchsetzt. Sie ist noch zu anfällig für Störgeräusche und die meisten User finden es befremdlich Befehle für Geräte einzusprechen. Zumindest sieht man ja auch kaum Leute, die Siri oder andere Spracheingabe-Funktionen in der Öffentlichkeit nutzen.

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