Test: Lenovo Ideapad YOGA 13 – Das gelenkige Arbeitstier

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Im Zuge unserer GizmodoENGAGE! Tour 2013 wollen wir euch heute ein weiteres Laptop vorstellen, welches ihr auf unseren Events testen dürft: Das Lenovo Ideapad YOGA 13. Das Ultrabook mit Intel i5 Prozessor ist ein richtiges Arbeitstier mit hochauflösendem Touchscreen und biegsamer Überraschung.

Lenovo setzt mit dem YOGA 13 seiner Ideapad Serie die Krone auf. Das Ultrabook wirkt eher wie ein unscheinbarer Laptop, als ein ausgeklügeltes System mit vier Anwendungsmöglichkeiten. Lenovo selbst bezeichnet diese als Notebook-, Tablet-, Zelt- und Sockel-Modus. Beim Test des Convertible Dell XPS 12 in der letzten Woche wusste man auf Anhieb, dass es sich hier um eine eigenwillige Version eines Laptops handeln muss. Beim Lenovo YOGA 13 lässt sich ein Convertible gar nicht erahnen. Das Ideapad entspricht vom Design einem normalen Ultrabook. Bei dem Test des Ultrabooks, welches uns von notebooksbilliger.de freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, ist uns eines klar – trotz konventionellem Anschein ist das Ultrabook von Lenovo alles andere als “normal”.

Erster Eindruck des Lenovo YOGA 13

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Das Lenovo Ideapad YOGA 13 ist mit einem leicht gummiertem Plastik verschalt. Nachdem Lenovo schon sehr lange auf gut verarbeitetes Plastik setzt, kann man auch bei diesem Convertible keine Mängel an der Stabilität oder Verarbeitung erkennen. Das Material rund um die Tastatur und das Touchpad ist ein harter Gummi der einen Komfort beim Auflegen der Hände bietet und sich zudem als kratzfest erweist. Ein schmaler Lüfter befindet sich an der unteren Hinterseite. Dieser gewährleistet, dass das YOGA 13 selbst nach drei Stunden Einsatz nicht warm wird. Mit circa 1,5 Kilogramm ist das YOGA 13 im Vergleich zu vielen seiner Konkurrenten recht schwer ausgefallen. Mit einer Höhe von 16.99 Milimetern ist es allerdings dünner als viele seiner Konkurrenten.

Die Anschlüsse und Tasten sind zwar nicht wirklich vielfältig, aber im Gegensatz zum Dell XPS 12 besitzt das Ultrabook von Lenovo immerhin einen HDMI-Anschluss und einen Speicherkartensteckplatz. Ansonsten finden sich noch zwei USB-Anschlüsse (nur einer mit USB 3.0), ein kombinierter Audioanschluss, ein Mikrofon und Tasten zur Lautstärkeregelung zum Sperren der Bildschirmdrehung, die Windows Home-Taste und ein Power Button.

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So funktioniert das Lenovo Ideapad YOGA 13

Das Laptop ist  schnell und verdient deswegen zurecht den Namen Ultrabook. Der Intel Core i5-3317U-Prozessor mit 1,7 Gigahertz ( im Turbomodus bis 2,6 Gigahertz), kombiniert mit einem acht Gigabyte großem Arbeitsspeicher, verleiht dem Lenovo eine ausreichend Rechenleistung – obwohl er noch durch einen i7 zu toppen wäre. In gerade einmal vier Sekunden nach Betätigung des Power Buttons bootet das YOGA 13 den Homescreen und ist voll einsatzfähig. Alle Programme und Applikationen starten in sekundenschnelle. Damit bestätigt Lenovo wieder einmal, dass das Hauptaugenmerk bei seinen Produkten auf die Arbeit gerichtet ist. Im Allgemeinen ist die Bedienung im Notebook-Modus vergleichbar mit jedem anderen Ultrabook, abgesehen vom Touchscreen.

Interessanter sind dann doch die anderen Modi, welche Lenovo im YOGA 13 integriert hat. Der Sockel- und der Tablet-Modus ist äußerst hilfreich für Präsentationen oder die Nutzung des Lenovo YOGA 13 als Bildschirm für Diashows, zum Lesen oder zum Ansehen von Filmen. Im Tablet-Modus überzeugte uns vor allem die Möglichkeit, dass der Bildschirm sowohl im Landscape (16:9) als auch im Porträt (Hochformat) genutzt werden kann. Dadurch lassen sich beispielsweise auch Onlinezeitungen oder eBooks besser lesen. Trotz der 1,5 Kilogramm lässt sich das Ultrabook als Tablet relativ gut nutzen – ein bisschen Muskeltraining ist es allerdings schon. Besser ist dann doch einer der drei anderen Verwendungsmöglichkeiten, wobei der Zelt-Modus keine wirklich innovative Anwendungsmöglichkeit darstellt, sondern lediglich witzig aussieht.

Das Display des Lenovo YOGA 13

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Der Bildschirm besteht aus keinem Gorilla Glass oder irgendeinem anderen Material einer nennenswerten Firma. Dennoch wirkt es stabil, kratzfest und vor allem hochauflösend. Überzeugend ist außerdem der 10-Finger-Multitouch-Touchscreen durch den auch komplexere Programme bedient werden können – oder motorisch anspruchsvolle Spiele. Und die Lenovo Motion Control, welche über die integrierte 720p-HD-Webkamera bedient wird, ermöglicht unter anderem die Regulierung der Lautsärke, die Bedienung der Musik oder das Umblättern von Seiten durch einfache Gesten. In unserem Test funktionierte diese Motion Control allerdings nicht. Das ist schade. Am Laptop selbst findet sich auch keine Anleitung dazu.

Bezeichung Ideapad YOGA 13
Kategorie Convertible Ultrabook
Prozessor “Intel® Core™ i5-3317U Prozessor (Dual-Core)
1,7 GHz”
Turbo-Boost bis zu 2,6 GHz
Arbeitsspeicher
Größe 8 GB
Typ DDR3; 1600 MHz
Festplatte
Größe 128 GB
Typ SSD
Grafikkarte Intel HD 4000 Grafik
dedizierter Grafikspeicher ja
Display
Größe 13,3 Zoll ultra-slim HD+ Display
Touchscreen kapazitiv; Multi-touch
Oberfläche glänzend
Panel-Typ IPS Panel
Auflösung 1600 x 900
Gehäuse, Maße und Gewicht
Gehäuse Plastik, Gummi
Maße (Breite x Tiefe x Höhe) 333 x 16 x 225 mm
Gewicht 1,5 kg
Schnittstellen
HDMI Ja
Display-Port Nein
DVI Nein
VGA Nein
USB 3.0 1x
USB 2.0 1x
LAN Nein
Mikrofoneingang Ja
Line-Out Ja
Speicherkartenleser 3-in-1
drahtlose Schnittstellen
WLAN Ja
Bluetooth 4.0
Laufwerke
optisches Laufwerk Nein
Betriebssystem Windows 8
Akku circa 8 Stunden
Status erhältlich

Fazit zum Lenovo YOGA 13

Das Ultrabook von Lenovo ist auf jeden Fall nie ein Fehlkauf. Zwar ist es relativ teuer, doch bietet es eine echte Alternative gegenüber anderen Convertibles, Ultabooks oder MacBooks. Das YOGA 13 besitzt ein schlankes Design und eine überzeugende Hardware. Und auch wenn der Bildschirm kein Marken-Display ist, konnte er uns mit seinen Funktionen und seiner Verabeitung überzeugen. Allgemein ist das Lenovo Ideapad YOGA 13 ein Spitzen-Gesamtpaket – wenn man es sich den leisten kann oder möchte. Das Lenovo Ideapad YOGA 13 gibt es ab 1.249 Euro online zu kaufen.

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  1. Hallo, in der Redaktion scheint es keine rote Couch zu geben : der Zeltmodus ist nicht witzig, nein er ist der Witz an der ganzen Sache. Ein 13 Zoll Tablett mit 1,5 kg macht im Liegen keine Freude, es sei denn, es läßt sich im Zeltmodus aufstellen wie das Yoga. Dann ist die Welt wieder heil.
    Mit 13 Zoll und hoher Auflösung in guter Leseentfernung als Zelt aufgestellt hat man im Liegestuhl die perfekte Arbeitshaltung ;-)
    Was mir fehlt, ist eine smoothe Scrollfunktion. Das Bild ist beim Weiterschieben zu unruhig. Kann aber auch sein, dass ich nur noch nicht den richtigen Schalter gefunden habe. Hinweise nehme ich dankbar an.

    mfg Thomas

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