Werden unsere Smartphones irgendwann Hologramme zeigen?

HPhologram

Forscher der Hewlett-Packard Laboratorien in Palo Alto haben ein System entwickelt, mit dem sich dreidimensionale Bilder über dünne Glasoberflächen projizieren lassen. Damit ließen sich in Zukunft Smartphones bestücken, falls die Nutzer mit Einbußen in der Bildqualität leben können.

Bei dieser Hologrammtechnik werden Lichtstrahlen von LEDs seitwärts durch ein in eine dünne Glasplatte geätztes Beugungsgitter geschickt. Die in kreisförmigen Mustern angeordneten Rillen werfen das Licht so aus, dass das linke und das rechte Auge des Betrachters leicht verschiedene Bilder sehen, so entsteht der 3D-Effekt beim Betrachter. Die Wissenschaftler planen, einzelne Kreise per Liquid Crystal an- und abzuschalten, dann könnte das Display sogar bewegte Hologramme erzeugen.

Das Hologramm sieht im Video nicht so beeindruckend aus wie das Motion Leap 3D Display von Robbie Tilton, es wurde aber kompakter konstruiert und ist näher dran am „echten“ Hologramm. Schöpfer David Fattal und seine Kollegen hoffen, ihre Technik werde eines Tages für die Visualisierung von Molekularstrukturen eingesetzt. Eine Umsetzung fürs Smartphone hätte auf dem aktuellen Stand das Problem, dass die erzeugten Bilder noch keine sonderlich hohe Qualität aufweisen.

[Nature 01, Nature 02, The Guardian]

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