Test: Convertible Dell XPS 12 – Das Notebook-Tablet

Bei der Menge an Tablets, Ultrabooks, Phablets und Netbooks die der Markt aktuell bietet, ist es oftmals schwer genau das Richtige für sich selber zu finden. Das Dell XPS 12 versucht durch seinen drehbaren Touchscreen gleichzeitig Tablet und Notebook zu sein. Wir haben uns das Dell SPX 12 ganz genau angeschaut und verraten seine Stärken und Schwächen.

Erster Eindruck vom XPS 12:

Das Convertible hat jeweils eine Ober- und eine Unterseite aus Kohlefaser und einen stabil verarbeiteten Rahmen aus Aluminium. Die Oberflächen sind glatt und wirken hochwertig. Auf der Unterseite befindet sich ein schmaler Lüfter. Am linken Rand entdeckten wir viele Knöpfe, darunter Lautstärkerwippe wie bei Smartphones, einen Knopf der die automatische Drehung aktiviert oder deaktiviert und natürlich einen Power-Button. Auf der rechten Seite wartet das Dell XPS 12 mit zwei USB 3.0-Ports, einem Mini-Display-Port und einem Kombianschluss für Kopfhörer und Mikrofon auf. Wenn man das Dell XPS 12 aufklappt springt einem eine sehr edle mattschwarze Oberfläche entgegen. xps12 4Die Tastatur wird mit LEDs von unten beleuchtet und macht einen stabilen Eindruck. Das Touch-Pad erinnert an jenes, welches man auch bei MacBooks vorfindet.

Das Dell XPS 12 in Aktion:

Das HD Display, welches eine sogenannte Corning Gorilla Glas Oberfläche besitzt, sieht brilliant aus. Es wirkt farbenfroh und ähnlich ansprechend mit seiner glänzenden Oberfläche, wie ein iPad oder das Samsung Galaxy Tab 10.1. Das Glas soll sehr robust sein und ist bei vielen Tablets, Smartphones und Notbooks weltweit verbaut. Beim Einschalten fällt uns auf: Einige der Funktionen lassen sich nur mit der physischen Tastatur bedienen und nicht etwa direkt über den Touchscreen – wie es auch beim Startmenü der Fall ist. Die 1920 mal 1080 Pixel merkt man aber sofort, denn bei dem 12.5 Zoll großen Display ist alles gestochen scharf.

Das Dell XPS 12 als Tablet:

Einmal das Display im Rahmen drehen, zuklappen und wir haben einen Tablet – naja irgendwie. Die Größe und das Format passen zwar, aber dennoch wirkt das Convertible mit 1,54 Kilogramm und 20 Millimetern Höhe etwas schwer und dick. Andererseits ist es nun einmal Tablet und Notebook in einem und dessen sollte man sich bewusst sein. Absoluter Pluspunkt: Man kann das Tablet aufstellen. Dies ist eine der Stärken des beweglichen Touchscreens im Aluminiumrahmen. Wie auf dem Bild (links) zu sehen fungiert das Keyboard im Tablet-Modus als Standfuss. Man kann so sein Display in jedem Winkel einstellen, der für den Nutzer am komfortabelsten ist. Ein Problem bringt der Touchscreen aber doch mit sich: Dadurch, dass der Bildschirm nur horizontal und nicht vertikal drehbar ist, werden Homebutton und Webcam einfach beim Drehen des Bildschirms mit umgedreht.Foto (2) Die Folge ist, dass der Homebutton sich nun am oberen Bildschirmrand befindet und die Kamera am unteren Rand. Das sind zwar nur kleine Abstriche beim Komfort, aber es bleibt trotzdem eine negative Eigenschaft.

Das Tablet kann mit den Fingern, mit einem kapazitiven Stift oder den Fingernägeln bedient werden. Bei der Eingabe auf dem circa 30 Zentimeter großem Bildschirm hilft die Windows 8 typische geteilte Tastatur für Tablets. Dadurch lassen sich trotz der Breite des Displays Eingaben problemlos ausführen. Auch im Desktopmodus lässt sich das XPS 12 von Dell relativ gut bedienen. Alle Funktionen laufen am Desktop flüssig. Allerdings ist der Touchscreen bei den kleineren Buttons auf dem Desktop etwas ungenau, sodass man immer ein paar Millimeter oberhalb drücken muss – zumindest mit den Fingern. Ansonsten könnte der Dell XPS 12 auf jeden Fall eine Bereicherung sein für Menschen, die viel für die Arbeit schreiben müssen oder vielleicht sogar einen kleinen Haupt- oder Zweitbildschirm mit Touchscreen suchen.

Hardware:

Die Hardware im Dell XPS 12 ist aauf dem neuesten Stand. Es gibt zwei Varianten des XPS 12, eine mit Intel Core i5 und eine mit i7 Prozessor. Die zwei Versionen beim i5 Modell ergeben sich durch eine 128 Gigabyte SSD und eine 256 Gigabyte SSD Festplatte. Die Details könnt ihr unserem Datenblatt entnehmen:

Bezeichung Dell XPS 12
Kategorie Convertible
Prozessor
Modell Intel Core i5-3317U (2 x 1.7 GHZ), Intel Core i7-3517U (2 x 1.9 GHZ)
Turbo-Boost bis zu 2.6 GHZ, bis zu 2.8GHZ
Generation Ivy Bridge
Arbeitsspeicher
Größe 4GB, 8GB
Typ DDR3
Festplatte
Typ SSD
Größe 128GB, 256GB
Grafikkarte
Typ Intel HD 4000
dedizierter Grafikspeicher Nein
Display
Größe 12.5 Zoll
Touchscreen kapazitiv
Oberfläche glänzend
Panel-Typ IPS Panel
Auflösung 1920 x 1080 Pixel
Gehäuse, Maße und Gewicht
Gehäuse Aluminium und Kohlefaser
Maße (Breite x Tiefe x Höhe) 317 x 215 x 20 mm
Gewicht 1.54 kg
Schnittstellen
HDMI Nein
Display-Port Mini-Display-Port
DVI Nein
VGA Nein
USB 3.0 2x
LAN Nein
Thunderbolt Nein
eSata Nein
integriertes Modem Nein
Kartenleser Nein
drahtlose Schnittstellen
WLAN 802.11 b/g/n
Bluetooth 4.0
optisches Laufwerk Nein
Betriebsystem Windows 8
Akku</td> Laufzeit circa 8 Stunden
Status erhältlich

Den Dell XPS 12 gibt es als i7 ab 1.499 Euro oder als i5 ab 1.199 Euro auf der Website von Dell zu kaufen.

Fazit:

Es gibt nicht viele Convertible und noch viel weniger in so einem relativ kompaktem und hochwertigem Design. Das XPS 12 sollten sich Menschen kaufen, die ein gutes Arbeitsgerät unter Windows 8 suchen, etwas mehr Geld ausgeben können und auf einen (guten) Touchscreen nicht verzichten möchten. Für alle anderen: Lasst Tablet und Notebook getrennt – das ist unkomplizierter.

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4 Antworten auf Test: Convertible Dell XPS 12 – Das Notebook-Tablet

  1. Ralf 27 Jun 2013, 17:36

    Perfekt wäre das Gerät, wenn sich die Tab-Einheit ganz aus dem Rahmen lösen liesse, dann wär´s auch nicht so schwer.

  2. Grit 27 Jun 2013, 17:38

    Ein hübsches Spielteil, aber zu schwer; könnte man das Tab vollständig trennen, wär´s besser.

  3. Thomas 27 Jun 2013, 21:02

    Eigentlich genau das, was ich suche. Klein, leistungsstark allerdings mit dem falschen Betriebssystem.

  4. p4_peter 28 Jun 2013, 7:31

    Das XPS12 ist eigentlich genau das, was ich suche. Klein, robust und leistungsstark. MIt WIN7 wäre es das ideale Teil.