11 geniale Anwendungen für Google Glass

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Die Computerbrille Google Glass wird unter Geeks stark gehypt, aber was haben ganz normale Leute davon? Wieso sollten sie 1.500 US-Dollar für Google Glass ausgeben? Wir haben einmal elf Anwendungszwecke herausgesucht, die auch Otto-Normalverbraucher interessieren werden.

Wer bislang dachte, dass Google Glass nur etwas sein könnte, das Sportler zum Filmen ihrer schönsten Erlebnisse tragen werden und Geeks, die sich damit Nachrichten auf die Netzhaut brennen, der irrt sich ein bisschen. Vor allem die eingebaute Kamera ist zusammen mit der Internetanbindung sehr mächtig. Auf dem South by Southwest Festival zeigte Google einige Anwendungen, die auch für ganz normale Leute interessant sind.

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Wenn Google Glass ein Konzert aufnimmt, wird vielleicht nicht mehr jeder sein Smartphone wie eine Fackel in die Höhe halten, um zu filmen.

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Joggen oder Radfahren gehört zu euren Hobbys? Lasst euer Telefon zu Hause, folgt einer Karte, die über die Brille eingeblendet wird, vermeidet Staus und lasst euch eure Statistiken einblenden.

Bild: Shutterstock/Maridav

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Wenn ihr ein aufwändiges Kochrezept nachkocht, dann kann man sich natürlich ständig dem Kochbuch oder dem Tablet zuwenden. Mit dem Heads-Up-Display ist das alles überflüssig. Das Rezept schwebt sozusagen vor euren Augen.

Bild: Shutterstock/ollyy

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Letztes Jahr hatte ein Querschnittsgelähmter gezeigt, wie man nur mit Augenbewegungen Tweets schreiben kann. Sich bewegen oder sprechen konnte er nicht. Google Glass könnte für zahllose Menschen mit Behinderungen eine wahnsinnige Erleichterung bringen. Zwar nicht unbedingt beim Schreiben aber vielleicht wenigstens beim Lesen.

Bild: Shutterstock/Dmitriy Kiryushchenkov

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Ihr werdet euch nie wieder beschweren können, die Nachrichten nicht verfolgen zu können. Für Google Glass entwickelt die New York Times (und mit Sicherheit bald auch andere Medien) eine App, die euch die Schlagzeilen jede Stunde einmal vorliest.

Bild: Google

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Wenn ihr Fotos mit Google Glass aufnehmt, müsst ihr euch nicht mehr um Backups der Bilder kümmern. Mit der entsprechenden App werden sie automatisch in den Cloud-Notizzetteldienst Evernote übertragen. Allein eure Datenflatrate wird darunter leiden.

Bild: Google

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Wer sein Smartphone oder Tablet nicht in aller Öffentlichkeit ziehen will (Hallo U-Bahn), der kann Google Street View auch von der Brille aus benutzen, um eine Adresse zu recherchieren.

Bild: Shutterstock: dean bertoncelj

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Kennt ihr das miese Gefühl, wenn jemand auf euch zustürmt den ihr zwar kennt, aber der Name will euch partout nicht mehr einfallen? Kein Problem – ihr habt die Mutter aller Adressbücher auf der Nase.

Bild: Shutterstock/StockLite

9
Müsst ihr Eltern, Freunden und Verwandten auch so oft am Computer helfen? Wenn eure Mutter euch das n-Mal fragt, wie man ein Foto auf Flickr herauflädt, dann macht doch ein Bildschirm-Video aus eurer Perspektive, das den Vorgang zeigt. Vielleicht kann man so das Problem schneller lösen als mit stundenlangen Telefonaten.

Bild: Shutterstock/Alan Lucas

Habt ihr noch andere coole Anwendungsideen für Google Glass? Dann schreibt sie in die Kommentare!

[Via gizmodo.com]

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    1. Das hatte man am Anfang auch behauptet, als Headsets auf den Markt kamen, und es plötzlich so ausschaute, als würden die Leute Selbstgespräche führen. Heute aber völlig normal, und nicht mehr wegzudenken. Und ich stelle jetzt mal die gewagte Prognose auf, dass das mit der Brille auch so werden wird. Spätestens dann, wenn der Preis auch so dramatisch sinkt, wie bei den Headsets.

    2. Nicht als Cyborg, sondern als hirnloser Google-Zombie. ;-)
      (Oder wahlweise als hirnloser Apple-Zombie, wenn die dann die natürlich noch viiiel tollere iPrille als Konkurrenzprodukt rausbringen. ;-))

  1. “Wenn Google Glass ein Konzert aufnimmt, wird vielleicht nicht mehr jeder sein Smartphone wie eine Fackel in die Höhe halten, um zu filmen.”
    Dafür erkennt man dann die Google Glass-Deppen besonders gut. Weil sie permanent am hüpfen sind.
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    “Joggen oder Radfahren gehört zu euren Hobbys? Lasst euer Telefon zu Hause, folgt einer Karte, die über die Brille eingeblendet wird, vermeidet Staus und lasst euch eure Statistiken einblenden.”
    Und fallt beim ständigen fokussieren auf diesen dusseligen kleinen Bildschirm ordentlich auf die Fresse. Obwohl, wer in der Mitte der Fahrbahn läuft, wird sowieso irgendwann überfahren. Mit Google Glass gehts halt nur schneller.
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    “Wenn ihr ein aufwändiges Kochrezept nachkocht, dann kann man sich natürlich ständig dem Kochbuch oder dem Tablet zuwenden. Mit dem Heads-Up-Display ist das alles überflüssig. Das Rezept schwebt sozusagen vor euren Augen.”
    Bis zum ersten Umrühren der Soße. Danach schwebt nur irgendwas “milchiges” vor euch. Sozusagen.
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    “Letztes Jahr hatte ein Querschnittsgelähmter gezeigt, wie man nur mit Augenbewegungen Tweets schreiben kann. Sich bewegen oder sprechen konnte er nicht. Google Glass könnte für zahllose Menschen mit Behinderungen eine wahnsinnige Erleichterung bringen. Zwar nicht unbedingt beim Schreiben aber vielleicht wenigstens beim Lesen.”
    Anstatt Behinderten ein möglichst eigenständiges und barrierefreies Leben zu ermöglich, sollen sie als Versuchsobjekte für unpraktischen Nerd-Schnickschnack herhalten? Gehts noch?
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    “Ihr werdet euch nie wieder beschweren können, die Nachrichten nicht verfolgen zu können. Für Google Glass entwickelt die New York Times (und mit Sicherheit bald auch andere Medien) eine App, die euch die Schlagzeilen jede Stunde einmal vorliest”
    Wer “beschwert” sich denn? Von ein paar hyperaktiven Fandroiden abgesehen, will niemand rund um die Uhr medial bespaßt. werden. Als ob man irgendwas verpassen würde. Tzzz…
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    “Wenn ihr Fotos mit Google Glass aufnehmt, müsst ihr euch nicht mehr um Backups der Bilder kümmern. Mit der entsprechenden App werden sie automatisch in den Cloud-Notizzetteldienst Evernote übertragen. Allein eure Datenflatrate wird darunter leiden.”
    Häh? Noch nie was von iCloud mit Fotostream gehört? Da landen die Backups übrigens direkt auf dem eigenen Rechner. Toll, was?
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    “Wer sein Smartphone oder Tablet nicht in aller Öffentlichkeit ziehen will (Hallo U-Bahn), der kann Google Street View auch von der Brille aus benutzen, um eine Adresse zu recherchieren.”
    Zumindest bis er oder sie “Eh, machst du mich Foto?” hört, denn spätestens dann ist fett “Hallo U-Bahn” angesagt. :D
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    “Kennt ihr das miese Gefühl, wenn jemand auf euch zustürmt den ihr zwar kennt, aber der Name will euch partout nicht mehr einfallen? Kein Problem – ihr habt die Mutter aller Adressbücher auf der Nase.”
    Oh Mann, das ist mit Abstand der größte Blödsinn, der je zu diesem Thema geschrieben wurde. Quasi die Mutter allen Blödsinns.
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    “Müsst ihr Eltern, Freunden und Verwandten auch so oft am Computer helfen? Wenn eure Mutter euch das n-Mal fragt, wie man ein Foto auf Flickr herauflädt, dann macht doch ein Bildschirm-Video aus eurer Perspektive, das den Vorgang zeigt. Vielleicht kann man so das Problem schneller lösen als mit stundenlangen Telefonaten.”
    Wenn die Mutter schon nicht weiss, “wie man ein Foto auf Flickr herauflädt”, dann wird sie auch das vom Sohnemann verschickte “Bildschirm-Video” nicht finden. Vielleicht wäre dann eher simplere Hardware und Software angesagt. Und eine gute Remote-App, wie bsw. Teamviewer.
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    Fazit.
    Sämtliche Beispiele sind komplett an den Haaren herbeigezogen und beweisen eigentlich nur, wie überflüssig dieses Teil in Wiklichkeit ist.

  2. Kennt ihr das miese Gefühl, wenn jemand auf euch zustürmt den ihr zwar kennt, aber der Name will euch partout nicht mehr einfallen? Kein Problem – ihr habt die Mutter aller Adressbücher auf der Nase.

    Ist das Prob nicht immernoch das man die Befehle per Sprachsteuerung eingibt?

    DAnn bekommt der gegenüber das doch sowieso mit :D

  3. das kann nichts taugen. ich warte bis apple es bei einer keynote vorstellt. dann ist es wenigstens innovativ, nützlich und einfach nur awesome. finde auch dass die die holografie mehr pushen müssen. ich würde mich awesome freuen wenn stief wieder selbst zu mir spricht.

      1. Was heißt hier “geht beides”? Nein – eben nicht. Oder alle anderen schreiben es falsch und nur die Gizmodo-Redakteure nicht. Und wenn das “S” kein Plural-S darstellen soll, was bitte dann?

  4. Das ganze erinnert mich ein klein wenig an Kinect von Microsoft. Da waren die Einsatzmöglichkeiten anfangs auch eher überschaubar………..und heute?

  5. Weiter Möglichkeiten?
    Beidhändige Masturbation jederzeit möglich.
    Spicken in der Schule.
    Jederzeit unbemerkt Pornos schauen.
    Während dem Auto fahren Filme ansehen.

    So handlet damit

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