Australiens größtes Kasino wurde um umgerechnet ca. 25 Millionen Euro erleichtert, indem ein Spieler das System an Überwachungskameras kaperte und zu seinem Vorteil nutzte.
Der Mann hinter dem Coup, der angeblich in einer “opulenten Villa” für VIP-Gäste residierte, hat den Zugriff auf die Kameras von einem Mitarbeiter des Kasinos bekommen. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass dieser Mitarbeiter inzwischen gefeuert wurde.
Allerdings nicht bevor der Trickbetrüger acht Hände in einem der exklusivsten Teile des Kasinos spielte und so mal eben 32 Millionen Australische Dollar gewann, das Ganze unter Zuhilfenahme der Kameras. Später am Abend wurde der Spieler zusammen mit seiner Familie des Kasinos verwiesen.
Interessanterweise hat das Kasino keine formale Beschwerde eingereicht bzw. eine Anzeige bei der Polizei erstattet. Allerdings, so schreibt die australische Herald Sun, glaubt das Kasino, es sei “in einer guten Position, einen signifikanten Teil des Betrags zurückzuerhalten, um den es in dem Betrug geht.” Für den Rest von uns ist indessen die Moral der Geschichte wohl klar: Wenn ihr schon schummelt, lasst euch nicht erwischen. [Herald Sun, via Gizmodo.com]
Bild von Ross Elliot unter Creative Commons-Lizenz
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wie genau hat er das denn gemacht?
Na wahrscheinlich in dem er über die Kameras den anderen Spielern in die Karten geguckt hat und so wusste wann er das bessere Blatt hatte um zu pokern oder beim Black Jack.
@CNN wie soll er das gemacht haben?der wird ja wohl kaum nen laptop aufm tisch stehen gehabt haben wo er draufgeschaut hat.. und telefonieren glaub ich jetzt auch nicht wirklich für sinnvoll / machbar.
Vllt ein ohrstecker fürs handy & ne zweite person? wer weiß..
Die Frage ist doch, wieso kann das Casino jeden Spieler in die Karten schauen?
@Klaus
genau das dachte ich eigeltich auch!
Ist in Australien Gang und Gäbe. Ich denke mal, das war das Crown in Melbourne, da wimmelts extrem vor Kameras
Gizmodo hat die Story nicht verstanden (und falsch übersetzt).
Tatsächlich war es so das der Schummler den Sicherheitsmann HINTER DER KAMERA bestochen hat. Dieser gab dann mit der Kamera selbst dem Spieler Zeichen – wohl durch Bewegung, die er sehen konnte. So wußte der Schummler ob er setzen sollte oder nicht.