Warum “Android” als Marke bald stirbt

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Der langjährige Android-Chef Andy Rubin hat gestern das Unternehmen verlassen - ob freiwillig oder nicht ist nicht bekannt. Schon mutmaßen Brancheninsider, was mit der Marke "Android" passieren wird. So gehen einige laut Wired davon aus, das diese personelle Veränderung ein Zeichen für das Zusammenlegen verschiedener Geschäftsbereiche innerhalb Google sein könnte. Könnte es sein, dass der Markenname Android verschwindet und durch Google ersetzt wird?

Schon der Weggang von Marissa Meyer legte die Vermutung nahe, dass der Kreis der Führungskräfte verkleinert werden soll. Google-intern wird dieser Kreis den jetzt auch Rubin verlassen musste als “L Team” bezeichnet. Rubins Nachfolger ist der Chrome-OS-Chefentwickler Sundar Pichai. Pinchai war vor schon zuvor in Larry Pages innerem Kreis der Vertrauten und angeblich nie ein großer Freund von Rubin.

Brancheninsider gehen nun davon aus, dass Android und Chrome OS zusammen gelegt werden könnten. Dies würde der “neuen” Linie unter Larry Page entsprechen, die versucht sich auf wichtige Produkte zu beschränken und unnötige Ressourcenverschwendung zu vermeiden. Wer diesen Ansatz konsequent weiter denkt kommt zwangsläufig zu dem Schluss, dass Google versuchen wird auch unterschiedlichen Markennamen zu bündeln. So liegt die Vermutung nahe, dass Android schon bald umbenannt wird – in Google. Die Marke Android rutscht ohnehin in der öffentlichen Wahrnehmung immer weiter in den Hintergrund. Das liegt vor allem an den Anpassungen der Hardwarehersteller. Ein Marke wie “Galaxy” hat Android längst überholt, obwohl sie streng genommen auf Android aufbaut. Kunden, die sich für ein Galaxy-Device entscheiden kommen kaum noch mit dem Markennamen Android in Kontakt – und wenn doch dann wissen sie mit dem Begriff nichts anzufangen. Ein bekannte und dominante Marke wie “Google” könnte das ändern und einen zusätzlichen Kaufanreiz geben ohne Kunden mit geringem IT-Wissen zu verwirren.

[via Wired, via ReadWrite; Bildquelle: shutterstock]

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